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Jean-Christophe Mitterrand (* 19. Dezember 1946 in Boulogne-Billancourt) ist einer der Söhne des früheren französischen Staatspräsidenten François Mitterrand. Er war zunächst von 1973 bis 1982 als Journalist für die Agence France-Presse (AFP) in Westafrika tätig und wirkte später für seinen Vater als Berater für den afrikanischen Kontinent. Hierfür erhielt er in Afrika den Spitznamen Papamadi (nach frz: „Papa m'a dit“ – „Papa hat mir gesagt“).
Zwischen Dezember 2000 und Februar 2001 saß er in Untersuchungshaft, da er Zahlungen des Waffenhändlers Pierre Falcone entgegengenommen haben soll, die mit Waffenschmuggel und Verkauf von schweren Waffen an die Regierung von Angola Anfang der 1990er Jahre in Verbindung standen. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an, gerieten aber aufgrund von Verfahrensfehlern ins Stocken. Am 22. Juni 2004 wurde er für 24 Stunden wegen Verdachts der Geldwäsche in Polizeigewahrsam genommen, es wurde jedoch bisher kein formelles Ermittlungsverfahren eröffnet.