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43.867126.573Koordinaten: 43° 52′ N, 126° 34′ O
| 剿ž—市 Jilin | ||
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Staat | China | |
| Provinz | Jilin | |
| Einwohner | – | |
| Metropolregion | 1.885.165 (2005) | |
| ISO 3166-2 | CN-22 | |
| Webauftritt | www.jlcity.gov.cn (chinesisch) | |
| Satellitenbild von Jilin | ||
Jilin (剿ž—市 JÃlÃn Shì) ist eine bezirksfreie Stadt in der gleichnamigen Provinz im Nordosten der Volksrepublik China. Die Stadt liegt am Fluss Songhua Jiang, das Stadtzentrum ungefähr zehn Kilometer unterhalb der Fengman-Talsperre, einer der großen Talsperren Chinas. Das Verwaltungsgebiet der Stadt hat eine Fläche von 27.722 km² und ca. 4,29 Millionen Einwohner (Ende 2004).
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt Jilin setzt sich auf Kreisebene aus vier Stadtbezirken, einem Kreis und vier kreisfreien Städten zusammen. Diese sind:
Jilin ist eine schnell wachsende Industriemetropole mit 1.885.165 Einwohnern im Jahr 2005, im Jahr 1990 betrug die Einwohnerzahl noch 1.001.486. In der Stadt ansässig sind vor allem Eisen und Stahl verarbeitende Betriebe sowie Chemieindustrie, auch die Nahrungsmittelverarbeitung spielt eine große Rolle.
Zwischen Januar und Februar bildet sich entlang des Flusses Songhua Jiang Reif in großen Mengen auf den Bäumen. Dies entsteht durch den aufsteigenden Nebel aus dem Fluss, der bei Temperaturen um -10 bis -20 °C tröpfchenweise gefriert. Dies gilt als eines der vier Naturwunder Chinas.
Dadurch lockt Jilin jeden Winter zahlreiche Touristen, vor allem aus Japan, an, die dieses Naturereignis bestaunen wollen.
Jilin wurde erst 1673 als Garnisonsstadt gegründet. 1913 erhielt die Stadt Bahnanschluss nach Changchun. Wie andere Städte in der Mandschurei auch, kam Jilin von 1931 bis 1945 unter japanische Besatzung. Der schwerindustrielle Ausbau der Stadt ist zu einem großen Teil den Japanern zuzuschreiben, welche die Mandschurei als ihr Rohstofflager betrachteten.
Am 13. November 2005 ereignete sich in der Petrochemiefabrik No. 101, der Firma Petrochina, eine Serie von Explosionen, die als Chemieunfall von Jilin bekannt wurde. Dabei wurde nach offiziellen Angaben der Fluss Songhua Jiang mit etwa 100 Tonnen Benzol verseucht.
Von 1927 bis 1930 lebte der spätere koreanische Diktator Kim Il-sung in der Stadt und besuchte hier eine Mittelschule. Er wurde im Herbst 1929 inhaftiert. An seinen Aufenthalt in Jilin erinnert eine Statue.[1]