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Johann Ohde (* 20. November 1905 in Parum; † 25. Juli 1953 in Dresden) war deutscher Bauingenieur mit Schwerpunkt Geotechnik.
Inhaltsverzeichnis |
Nach Lehre und Arbeit als Zimmerer besuchte er von 1924 bis 1926 die Städtischen Bauschule Hamburg, Fachrichtung Tiefbau. 1926 war er beim Wasserbauamt der Stadt Hamburg. Ab 1927 war er in der von Hans-Detlef Krey neu eingerichteten Erdbauabteilung der Preußischen Versuchsanstalt für Wasser-, Erd- und Schiffbau tätig.
Ende der 1930er-Jahre publizierte er erste wissenschaftliche Veröffentlichungen. Ab 1944 war er Mitarbeiter und stellvertretender Geschäftsführer (unter Walter Bernatzik) am Institut für Erdbau der TH Dresden und ab 1946 Geschäftsführer des Instituts, zu dem Zeitpunkt unter der Direktion von Friedrich Wilhelm Neuffer.
Von 1948 bis 1951 war Ohde Leiter der Grundbau-Abteilung der Forschungsanstalt für Schiffahrt, Gewässer- und Bodenkunde in Berlin, seit 1990 der Bundesanstalt für Wasserbau – Außenstelle Berlin, lehrte aber nebenbei weiter in Dresden. Ab 1951 bis zu seinem Tod wirkte er als Professor für Grundbaumechanik an der TH Dresden.
Am Institut für Geotechnik der Technischen Universität Dresden (TUD) wird jährlich der von der Bauer AG gestiftete Johann-Ohde-Preis für hervorragende Diplomarbeiten, Dissertations-oder Habilitationsschriften im Fach Geotechnik verliehen.
Seit über 20 Jahren führen die TUD und die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) gemeinsam das Johann-Ohde-Kolloquium durch. Im zweijährigen Turnus fand dieses Kolloquium abwechselnd in Dresden und Berlin statt, den beiden Orten, wo Professor Johann Ohde gewirkt hat.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ohde, Johann |
| ALTERNATIVNAMEN | Ohde, Johann Heinrich August Fritz (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bauingenieur |
| GEBURTSDATUM | 20. November 1905 |
| GEBURTSORT | Parum |
| STERBEDATUM | 25. Juli 1953 |
| STERBEORT | Dresden |