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Johannes Frisius (Theologe)

Johannes Frisius (* 1505 in Greifensee; † 28. Januar 1565 Zürich), auch Johannes Fries, war ein Schweizer reformierter Theologe und Pädagoge.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Unterstützt und gefördert durch den Reformator Ulrich Zwingli studierte Frisius zwischen 1527 und 1531 am Kolleg des Grossmünsters zu Zürich. 1535 konnte er sein Studium der Artes erfolgreich abschliessen. Nach Erreichen des Bakkalaureus artium betraute man ihn 1536 mit einem Lehrauftrag an der Lateinschule von Basel.

Ende 1536 wechselte Frisius als Schulmeister an das Benediktinerinnenstift von Zürich. Dort blieb er bis 1547 und wechselte dann bis 1563 als Schulmeister ans Grossmünster. Bereits 1557 berief ihn der Rat der Stadt Zürich zum Chorherrn.

Werk

Frisius fungierte als Herausgeber verschiedener Autoren, zu denen er auch wichtige Kommentare verfasste. Er war massgeblich (auch als Übersetzer) an der Entstehung der Zürcher Bibel beteiligt. Neben anderen Wörterbüchern und Glossaren veröffentlichte Frisius 1556 sein Dictionarium Latino-Germanicum (heute noch bekannt als „Der grosse Fries“); zweisprachig angelegt nach seinem Vorbild Robert Estienne.

Literatur

Weblinks

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