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Johannes Kaiser (* 27. Februar 1936 in Jüngersdorf, Kreis Düren; † 17. Dezember 1996 in Zürich) war ein deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner, der - für die Bundesrepublik startend - Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre zu den weltbesten 400-Meter-Läufern gehörte. Kaiser startete für den VfL Wolfsburg, ab 1960 für den ASV Köln. In seiner aktiven Zeit war er 1,84 m groß und wog 81 kg. Er starb durch Freitod.
Sein größter Erfolg ist die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom mit der 4-mal-400-Meter-Staffel (3:02,7 min, Europarekord, zusammen mit Hans-Joachim Reske, Manfred Kinder und Carl Kaufmann, Johannes Kaiser als dritter Läufer). Er startete bei diesen Spielen für die Bundesrepublik in einer gemeinsamen deutschen Mannschaft.
Ebenfalls die Silbermedaille mit der 4-mal-400-Meter-Staffel hatte er bei den Europameisterschaften 1958 gewonnen (3:08,2 min, zusammen mit Carl Kaufmann, Manfred Poerschke und Karl-Friedrich Haas; Johannes Kaiser als dritter Läufer)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kaiser, Johannes |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner |
| GEBURTSDATUM | 27. Februar 1936 |
| GEBURTSORT | Jüngersdorf, Kreis Düren |
| STERBEDATUM | 17. Dezember 1996 |
| STERBEORT | Zürich |