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John Chambers (* 12. September 1923 in Chicago, Illinois, USA; † 25. August 2001 in Woodland Hills, Kalifornien, USA) war ein US-amerikanischer Maskenbildner.
Inhaltsverzeichnis |
Im Zweiten Weltkrieg diente er als Zahntechniker in der US Army. Dort musste er ohne die nötige medizinische Ausbildung verwundete Soldaten versorgen, um so abgetrennte Gliedmaßen (beispielsweise Ohren und Nasen) durch Prothesen zu ersetzen.
Auf Grund dieser Fähigkeiten bekam er 1953 bei NBC seinen ersten Job als Maskenbildner. Die erste Erwähnung in den Credits eines Spielfilms bekam Chambers allerdings erst drei Jahre später, 1956, in Michael Andersons „In 80 Tagen um die Welt“.
In den darauf folgenden 30 Jahren war Chambers für viele erfolgreiche Spielfilme und Fernsehserien verantwortlich. So kreierte er den außerirdischen Look des Vulkaniers Spock bei „Raumschiff Enterprise“ und das „tierische“ Aussehen der Titelhelden in „Planet der Affen“. Chambers kreierte nicht nur die Affenmasken, sondern im zweiten Teil der Saga, „Rückkehr zum Planet der Affen“, auch die durch die Atombombe entstellten Gesichter der Mutanten.
Zu seinen Schülern gehörten Michael Westmore und Maurice Stein, ebenfalls Science Fiction-Maskenbildner.
John Chambers starb an Komplikationen durch seinen Diabetes.
Chambers wurde zweimal für den Emmy und einmal für den Saturn Award nominiert.
Seine bedeutendste Auszeichnung erhielt er 1969. Es handelt sich um den Ehrenoscar in der Kategorie „Beste Maske“ für „Planet der Affen“. Erst 1981 rief die Academy den Oscar für die „Beste Maske“ als eigene Kategorie ins Leben.
Außerdem wurde John Chambers mit einem Stern auf dem Walk of Fame geehrt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Chambers, John |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Maskenbildner |
| GEBURTSDATUM | 12. September 1923 |
| GEBURTSORT | Chicago, Illinois, USA |
| STERBEDATUM | 25. August 2001 |
| STERBEORT | Woodland Hills, Kalifornien, USA |