|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
John Waters (* 22. April 1946 in Baltimore) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur. Er lebt und arbeitet in Baltimore, Maryland, USA.
Inhaltsverzeichnis |
John Waters ist unter Filmemachern berüchtigt als „schwarzes Schaf“; seine frühen Werke, Pink Flamingos, Female Trouble und Desperate Living, sind auch als Trash Trilogy bekannt. Seine Filme testen sehr oft die Grenzen des herkömmlichen Kinoverständnisses, provozierten die Zensur und – nach Meinung einiger Kritiker – auch die Grenzen des guten Geschmackes.
In den letzten Jahren sind John Waters Filme mehr und mehr vom Mainstream akzeptiert worden. Der Film Hairspray wurde sogar als Broadway-Musical umgesetzt und im Jahr 2003 mit dem Tony Award ausgezeichnet.[1]
John Waters lehrte als Professor für Film, Kino und Sub-Kultur an der European Graduate School in Saas-Fee, Schweiz und betätigt sich seit den 1990er Jahren auch als Fotograf.[2] Der Großteil seiner Fotos besteht aus vom Fernseher abfotografierten, teilweise überarbeiteten und mit anderen rekombinierten Bildern aus seinen (zum Teil auch eigenen) Lieblingsfilmen. 2004 stellte John Waters im renommierten Fotomuseum in Winterthur seine Werke aus.[3]
(Daten der Erstveröffentlichungen)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Waters, John |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Filmregisseur |
| GEBURTSDATUM | 22. April 1946 |
| GEBURTSORT | Baltimore, Maryland, USA |