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Johnson Controls

Johnson Controls
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Rechtsform Incorporated
Gründung 1885
Sitz Milwaukee, Wisconsin

Leitung

  • Stephen A. Roell (Chairman, President & CEO)
  • R. Bruce McDonald (Executive Vice President & CFO)
Mitarbeiter 162.000
Umsatz 40,8 Mrd. USD (2011)
Branche Automobilzulieferer
Produkte Automobil Innenräume, Sitzsysteme, Batterien und Gebäudetechnik
Website www.johnsoncontrols.com
Haupteingang des Johnson Controls-Werkes in Hannover-Marienwerder, ehemals VARTA
Johnson Controls-Firmengebäude in Hannover am früheren Varta-Gelände

Das Unternehmen Johnson Controls Inc. (kurz: JCI) ist ein weltweit operierender Mischkonzern mit den Hauptschwerpunkten Automobilzulieferung, Batterietechnik, Gebäudetechnik und Industriedienstleistungen.

Inhaltsverzeichnis

Überblick

Im Jahr 1883 erhielt Warren S. Johnson das Patent für den ersten elektrischen Raumthermostat. Daraus entwickelte sich 1885 das Haustechnik-Unternehmen Johnson Electric Service Company in Milwaukee, USA.

Das Unternehmen wurde 1974 in Johnson Controls umbenannt, im Jahr 1978 wurde Globe-Union, ein Hersteller von Autobatterien und anderen Autoteilen übernommen, im Jahre 1985 die Firma Hoover Universal Inc., ein Hersteller für Autositze. 2002 übernahm JCI die Autobatteriesparte von VARTA. 2005 übernahm JCI die Firma York (bis dahin weltweit drittgrößter Industriekälte-Konzern).

Johnson Controls verfügt heute als Hersteller von automobiler Innenausstattung und Elektronik über 162.000 Mitarbeiter an mal als 1.300 Standorten in 125 Ländern mit einem Umsatz von 40,8 Mrd. USD (2011). Der europäische Sitz des Unternehmens ist Burscheid.

Auseinandersetzung mit dem Betriebsrat am Standort Bochum

In Nordrhein-Westfalen wurde das Unternehmen in den Jahren 1999 bis 2002 durch die Auseinandersetzung mit Dietmar Kupfer, einem Betriebsratsmitglied am Unternehmensstandort in Bochum, bekannt. Das Unternehmen versuchte vier Mal, Kupfer fristlos zu kündigen. Bei einem an die Kündigungsversuche anschließenden Gütetermin vor dem Arbeitsgericht schlug ein Richter einen Vergleich vor, der die Zahlung einer Abfindung in Höhe von 500.000 DM vorsah. Kupfer lehnte den Vergleich ab und blieb im Unternehmen. Später wurde er zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt.[1][2]

Unternehmensübernahmen

  • 1998: Becker Group (Kunststoff-Spritzguss, Armaturentafeln, Türverkleidungen), incl. Happich GmbH, Deutsche Fibrit GmbH
  • 2000: Ikeda Bussan in Japan
  • 2001: Interior Electronics Sparte von Sagem in Frankreich
  • 2001: Autobatteriesparte von Hoppecke
  • 2002: Autobatteriesparte von VARTA
  • 2003: Borg Instruments Deutschland
  • 2005: York International, drittgrößter Hersteller für Heizungs-, Lüftungs-, Klimatisierungs und Kühlsysteme weltweit
  • 2005: Autobatteriegeschäft von Delphi
  • Im Dezember 2008 kaufte die Sparte Johnson Controls Global Workplace Solutions die Servicebereiche Freudenberg Produktionsservice KG und die Freudenberg Gebäudeservice KG von der Unternehmensgruppe Freudenberg und übernahm die operative Führung der neuen Johnson Control Industrial Services zum 1. April 2009. Im September 2010 wurde bekannt, dass die Belegschaft trotz Arbeitsplatzgarantie bis 2012 um fast 20% verringert werden soll[3]
  • 2010: C. Rob. Hammerstein Group (CRH) in Deutschland[4]
  • 2010: Keiper[5]

Quellen

  1. Solidaritätskreis Dietmar Kupfer: Kampf den politischen Entlassungen.....
  2. Wichtige Entscheidungen wollen wir vorher mit der Belegschaft diskutieren
  3. http://www.rnz.de/RNZ_Bergstrasse/00_20101005060000_fuenfnull_Arbeitsplaetze_gefaehrdet.php
  4. http://www.atzonline.de/Aktuell/Nachrichten/1/12921/Johnson-Controls-uebernimmt-die-C--Rob--Hammerstein-Group.html
  5. http://heilbronn-franken-wirtschaft.de/?p=5327

Weblinks

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