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Josef Brönner (* 12. Mai 1884 in Grünsfeld in Baden; †21. Januar 1958 in Heidelberg) war ein deutscher Politiker der CDU.
Inhaltsverzeichnis |
Nach dem Abitur absolvierte Brönner, der römisch-katholischen Glaubens war, Sprachstudien in Frankreich und Italien. Anschließend ging er für drei Jahre in die USA. Im ersten Weltkrieg war er Soldat. Nach Kriegsende arbeitete er zunächst als Dolmetscher und studierte gleichzeitig Rechts- und Staatswissenschaften in Würzburg und Freiburg im Breisgau, wo er 1921 zum Dr. rer. pol. promovierte. Er war Mitglied der Liga zum Schutz der deutschen Kultur und arbeitete von 1921 bis 1924 bei der Württembergischen Volkswirtschaftlichen Gesellschaft in Stuttgart. Von 1924 bis 1928 war er Direktor der Reichszentrale für Heimatdienst. Nach seiner Amtsenthebung als Bürgermeister arbeitete er bis 1945 als Werbeleiter der Öffentlichen Bausparkasse Württemberg.
1946 war Brönner als Landrat des Landkreises Mergentheim Mitglied der von der amerikanischen Militärregierung eingesetzten Vorläufigen Volksvertretung und danach Mitglied der frei gewählten Verfassunggebenden Landesversammlung im Land Württemberg-Baden. Dem Deutschen Bundestag gehörte er seit der ersten Bundestagswahl 1949 bis zu seinem Tode an.
Von 1928 bis 1933 war Brönner Bürgermeister in Bad Mergentheim. 1933 wurde er wegen „politischer Unzuverlässigkeit“ seines Amtes als Bürgermeister enthoben. Von 1945 bis 1946 war er Landrat des Landkreises Mergentheim.
Brönner wurde 1954 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brönner, Josef |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdL, MdB |
| GEBURTSDATUM | 12. Mai 1884 |
| GEBURTSORT | Grünsfeld |
| STERBEDATUM | 21. Januar 1958 |
| STERBEORT | Heidelberg |