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Joseph Heinrich Peter Vogt (* 8. September 1865 in Schmidt (Nideggen); †5. Oktober 1937 in Monschau) war ein deutscher Theologe und erster Bischof des wiedererrichteten Bistums Aachen.
Inhaltsverzeichnis |
Vogt studierte Theologie in Bonn und Eichstätt und wurde am 19. August 1888 in Köln zum Priester geweiht. Nach einem kirchenrechtlichen Doktorat in Rom wurde er am 17. Juli 1891 Domvikar zu Köln. In den Jahren 1893 bis 1899 war er als Sekretär des Kölner Erzbischofs Kardinal Krementz tätig. Von 1898 bis 1916 hatte er eine Professur für Kanonisches Recht am Kölner Priesterseminar inne. Der Kölner Erzbischof Kardinal Hartmann ernannte ihn am 1. Juni 1918 zu seinem Generalvikar. Hartmanns Nachfolger Kardinal Schulte bestätigte ihn im Amt. Von 1930 bis 1931 ist Vogt Kölner Dompropst.
Kardinal Schulte beauftragte ihn mit der Abspaltung und Wiedererrichtung des Bistums Aachen, als dessen erster Bischof er am 25. März 1931 eingeführt wurde. Die Bischofsweihe spendete ihm sechs Tage vorher Kardinal Schulte.
Vogt war Mitglied im Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| - | Bischof von Aachen 1931–1937 |
Hermann Joseph Sträter |
| Peter Carl Aloys Kreutzwald | Kölner Generalvikar 1918–1931 |
Emmerich David |
| Arnold Middendorf | Kölner Dompropst 1930–1931 |
Otto Paschen |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vogt, Joseph Heinrich Peter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theologe, Bischof des Bistums Aachen |
| GEBURTSDATUM | 8. September 1865 |
| GEBURTSORT | Schmidt (Nideggen) |
| STERBEDATUM | 5. Oktober 1937 |
| STERBEORT | Monschau |