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Joseph von Rudolphi (* 16. Mai 1666; †7. März 1740) war ab 1717 Abt der Fürstabtei St. Gallen.[1]
Seine Eltern waren der aus Laibach stammende Oberstleutnant und kaiserlicher Kommandant in Konstanz Johann Christoph von Rudolphi und Maria Salome von Berneck.
Ab 1683 besuchte er die St. Galler Schule, wurde Priester, Grammatiklehrer, Küchenmeister, 1708 Custos und 1712 Subprior. Im Sommer 1712 herrschte der Toggenburgerkrieg. Im Dezember 1717 wurde er auf Schloß Neu-Ravensburg unter Vorsitz des Abtes Thomas Schenkli zum Abt gewählt. Er versuchte einen Frieden herbeizuführen. Ab Sommer 1718 gab es Friedensverhandlungen, die aber im Oktober von Papst Clemens XI. verworfen wurden und wieder zu Ausschreitungen führten.
1731 erneuerte er die Allianz mit Frankreich aus dem Jahre 1663.