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Juf

Juf im Avers-Tal
Im Winter

Juf ist eine Fraktion der Schweizer Talgemeinde Avers im Kanton Graubünden. Es liegt auf 2'126 m ü. M. und damit oberhalb der Baumgrenze. Juf gilt als die höchstgelegene ganzjährig bewohnte Siedlung der Schweiz und Europas.

Inhaltsverzeichnis

Siedlung

In Juf leben etwa 30 Einwohner aus sechs Walserfamilien. Neben einigen Wohnhäusern gibt es einen Gasthof, mehrere Ferienwohnungen und ein Touristenlager.

Durch seine aussergewöhnliche Höhenlage ist das Dorf oft Ausgangspunkt für Bike- oder Wandertouren zu den Pässen Septimer, Splügen, Julier und San Bernardino, nach Maloja, Bivio oder ins Bergell. Auch im Winter kann Juf als Ausgangspunkt für Skitouren dienen[1]. Es existieren im Tal bis auf zwei Skilifte bei Juppa keine touristischen Installationen und auch vor Hochspannungsleitungen blieb die Talschaft verschont, womit von einer weitgehend intakten landwirtschaftlichen Landschaft gesprochen werden kann.

Verkehr

Juf ist Endpunkt der heutigen Averser Kantonsstrasse und somit des motorisierten Verkehrs, sowie der ehemaligen, teilweise erhaltenen und rekonstruierten Alten Averserstrasse, welche als Wanderroute dient. Trotz der geringen Bevölkerung wird Juf durch den öffentlichen Verkehr täglich acht Mal bedient.

Einzelnachweise

  1. Juf, Graubünden, Sehenswürdigkeit Schweiz, Zufahrts-Info auf offizieller Tourismushomepage Graubünden.

Weblinks

 Commons: Juf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

46.44722222229.57972222222Koordinaten: 46° 26′ 50″ N, 9° 34′ 47″ O; CH1903: 764501 / 146231

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