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| Ăra- them |
System | Serie | â Alter (mya) |
|---|---|---|---|
| KĂ€no- zoikum |
QuartĂ€r | HolozĂ€n | 0,0117â0 |
| PleistozĂ€n | 2,588â0,0117 | ||
| Neogen | PliozĂ€n | 5,332â2,588 | |
| MiozĂ€n | 23,03â5,332 | ||
| PalĂ€ogen | OligozĂ€n | 33,9â23,03 | |
| EozĂ€n | 55,8â33,9 | ||
| PalĂ€ozĂ€n | 65,5â55,8 | ||
| tiefer | tiefer | tiefer | Àlter |
Das KĂ€nozoikum (griech. ÎșαÎčÎœÎżÏ âneuâ, ζÏÎżÎœ âTierâ), auch als Erdneuzeit bezeichnet, ist das Erdzeitalter, welches innerhalb des Ăons Phanerozoikum auf das Mesozoikum (Erdmittelalter) folgt und das bis heute andauert. Ein veralteter Name ist Neozoikum. Der Beginn des KĂ€nozoikums wird vor etwa 65,5 Millionen Jahren angesetzt, nach dem Massenaussterben der Kreidezeit (bei dem u.a. alle (Nicht-Vogel-)Dinosaurier ausstarben) oberhalb der Kreide-TertiĂ€r-Grenze.
Das KĂ€nozoikum umfasst die geologische Entwicklung des heutigen Europa und der anderen Kontinente mit der Auffaltung der Alpen und des Himalayagebirges (alpidische Orogenese) bis zu ihrer heutigen Form und die Radiation und Entwicklung der heutigen Pflanzen- und Tierwelt, insbesondere der SĂ€ugetiere (Mammalia). WĂ€hrend das Klima zu Beginn dieses Erdzeitalters noch sehr warm war, begann vor rund 2,6 Millionen Jahren das jĂŒngste Eiszeitalter mit der Vereisung des Nordpols. Die Inlandvereisung am SĂŒdpol begann bereits vor 38 Mio. Jahren.
Inhaltsverzeichnis |
Stellung des KĂ€nozoikums im Phanerozoikum:
Das KĂ€nozoikum wird in folgende Systeme untergliedert (oben das jĂŒngste, unten das Ă€lteste):
Das KĂ€nozoikum wurde frĂŒher in zwei Systeme unterteilt: In das TertiĂ€r (mit den Serien PalĂ€ozĂ€n, EozĂ€n, OligozĂ€n, MiozĂ€n und PliozĂ€n) und in das QuartĂ€r (PleistozĂ€n und HolozĂ€n). Seit 2004 gilt eine Einteilung in drei Systeme: das PalĂ€ogen (mit PalĂ€ozĂ€n, EozĂ€n und OligozĂ€n) ist der Ă€lteste Zeitabschnitt, darauf folgt das Neogen (mit MiozĂ€n, PliozĂ€n). Die Serien-Einteilung des jĂŒngsten Systems des KĂ€nozoikums, des QuartĂ€rs, blieb unverĂ€ndert, jedoch wird seit Juni 2009 das Gelasium in das PleistozĂ€n als dessen unterste Stufe gestellt[1].
Schon im Jahre 1759 fielen dem italienischen Geologen Giovanni Arduino die wenig verfestigten Gesteinsformationen auf, die er als montes tertiarii (dritte Berge) den aus Kalk bestehenden montes secundarii (zweite Berge) und den aus Granit, Basalt oder Schiefer zusammengesetzten montes primitivi (ursprĂŒngliche Berge) gegenĂŒberstellte. Aus diesen Bezeichnungen ergibt sich bereits eine Reihung in der Entstehung und im Alter. Die Gebirge, die im âTertiĂ€râ entstanden, sind alpidisch. Die Bezeichnung âTertiĂ€râ wird jedoch seit 2004 in der Geologischen Zeitskala nicht mehr verwendet.