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| KHS GmbH | |
|---|---|
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| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1993 |
| Sitz | Dortmund |
| Leitung | Matthias Niemeyer, Vorstandsvorsitzender |
| Mitarbeiter | 5.246 (2010) |
| Umsatz | 910 Millionen Euro (2010) |
| Branche | Maschinen- und Anlagenbau |
| Produkte | Prozesstechnik zur Getränkeherstellung, Verpackungs- und Abfüllanlagen, Etikettiermaschinen, Inspektionstechnik |
| Website | www.khs.com |
Die KHS GmbH ist einer der weltweit führenden Hersteller von Prozesstechnik für die Getränketechnologie, Verpackungs- und Abfüllanlagen. Sie liefert sowohl Komplettlösungen als auch Einzelmaschinen mit Fokus auf die Getränkeindustrie. Zu den produzierten Maschinen zählen Prozesstechnik, Füllmaschinen, Etikettierer, Palettierer, Reinigungsmaschinen, Inspektionsmaschinen, Verpackungsmaschinen, Pasteure, Verschließmaschinen, Inspektionstechnik, Flaschenblasmaschinen und Transportanlagen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Holstein & Kappert GmbH war im Jahr 1868 von Carl Kappert und Louis Holstein in Dortmund gegründet worden. Im Jahr 1879 gründete der Erfinder des Bierfilters, Lorenz Adalbert Enzinger, die Firma L.A. Enzinger, die später mehrheitlich von Seitz übernommen wurde.
1979 übernahm die Klöckner-Werke AG 51% an der Holstein & Kappert GmbH.
1982 schlossen sich Seitz, Enzinger und Noll zu SEN zusammen, an der die Klöckner-Werke AG 24% der Aktien hält.
Die KHS AG wurde 1993 als Zusammenschluss der Firmen Holstein & Kappert GmbH und SEN unter dem Dach der Klöckner-Werke AG gegründet. Die Abkürzung „KHS“ steht für die ursprünglichen Firmen Klöckner, Holstein und Seitz.
In den folgenden Jahren übernahm die KHS mehrere Mitbewerber und weitete so ihren Produktrahmen aus, so zum Beispiel 1997 die Firma Grässle und 1999 Anker, die zu KHS Anker umfirmiert wurde, und 2000 die GEA Till GmbH & Co. KG, die zu KHS Till umfirmierte. In den Jahren 2001 und 2003 wurden die bisherigen Schwesterfirmen Klöckner KHS Inc. und Kisters Maschinenbau GmbH in die KHS eingegliedert, 2006 folgte die Metec GmbH. 2007 wurden 78% der Klöckner-Aktien durch die Salzgitter AG aufgekauft, somit gehört die KHS seitdem zur Salzgitter Gruppe. Heute hält die Salzgitter AG 95% der Klöckner-Werke-Aktien.
2008 wurden die Firmen SIG Asbofill GmbH, SIG Moldtec GmbH & Co.KG, SIG Corpoplast GmbH & Co.KG und SIG Plasmax vom Salzgitter Konzern übernommen und werden nach und nach in die KHS eingegliedert.
Mit der Eintragung von 9. Juni 2010 im Handelsregister firmiert die KHS nun als KHS GmbH, alle Tochtergesellschaften der Salzgitter AG werden in dieser Rechtsform geführt.
Der Hauptsitz der KHS GmbH ist in Dortmund. Dort befindet sich auch eine der fünf deutschen Produktionsstätten, weitere liegen in Bad Kreuznach, Hamburg, Kleve, und Worms. International wird zudem in den USA, Brasilien, Mexiko und Indien produziert. Weltweit existieren in 83 Ländern Niederlassungen.
Heute ist die KHS GmbH eine hundertprozentige Tochter der Klöckner-Werke AG, die im vollständigen Besitz der Salzgitter Mannesmann GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Salzgitter AG ist. Im Jahre 2011 wurden weltweit 5.246 Mitarbeiter beschäftigt. [1]
Im Jahr 2010 betrug der Umsatz der KHS GmbH 918 Mio. EUR.[2]
35% des Umsatzes werden mit Service und Ersatz-/Formteilen erwirtschaftet, weitere 27% mit dem Verkauf von Produkten des Bereichs Getränketechnik, 21% mit den Bereichen Verpackungstechnik sowie 17% in der Reinigungs-, Etikettier- und Keg-Technik.
Gegenwärtige Mitglieder des Aufsichtsrats der KHS GmbH sind:
51.5209847.512434Koordinaten: 51° 31′ 16″ N, 7° 30′ 45″ O