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| KS Cracovia | |||
| Voller Name | Miejski Klub Sportowy Cracovia Sportowa Spółka Akcyjna | ||
| Gegründet | 13. Juni 1906 | ||
| Vereinsfarben | Weiß-Rot | ||
| Stadion | Józef-Piłsudski-Stadion | ||
| Plätze | 15.016 | ||
| Präsident | Janusz Filipiak | ||
| Trainer | Dariusz Pasieka | ||
| Homepage | http://www.cracovia.pl | ||
| Liga | Ekstraklasa | ||
| 2010/11 | 14. Platz | ||
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KS Cracovia (offiziell Klub Sportowy Cracovia) [kraˈkɔvʲa] ist ein polnischer Sportverein aus Krakau. Der am 13. Juni 1906 gegründete Verein war einer der ersten polnischen Fußballvereine neben den Klubs aus Lemberg und Rzeszów und gilt als der älteste auf heutigem polnischen Staatsgebiet gegründete noch existierende Fußballverein vor dem Stadtkonkurrenten Wisła Krakau.
Inhaltsverzeichnis |
Heimspielstätte ist das Cracovia-Stadion. Dieses wurde Ende 2009 abgerissen, um an gleicher Stelle ein neues Stadion zu bauen. Seit Abschluss der Arbeiten fasst es 15.016 Zuschauer. Zudem wurde eine angeschlossene Sporthalle mit 2.300 Plätzen errichtet. Das erste Spiel im neuen Stadion wurde bereits im September 2010 ausgetragen, die endgültige Fertigstellung des Stadions erfolgte ein Jahr später.
Im Jahr 1921 wurde Cracovia der erste polnische Fußballmeister und brachte es bis heute auf insgesamt fünf Meistertitel. Im Jahr 2004 stieg Cracovia erstmals seit 20 Jahren wieder in Polens Ekstraklasa auf und erreichte mit Platz 5 das beste Ergebnis in der seit 1962 bestehenden Liga.
2004 kehrte Cracovia in Polens erste Fußballliga zurück. Als Tabellendritter der Zweiten Liga für die Relegation qualifiziert, setzte Krakau sich in dieser mit zwei glatten 4:0-Siegen über Górnik Polkowice durch und nahm somit erstmals seit 1984 wieder an Polens oberster Spielklasse teil. In den vier vorangegangenen Spielzeiten (1966, 1969, 1982, 1983) nie über den drittletzten Platz in Polens Eliteklasse hinausgekommen, übertraf Cracovia in der Saison 2004/05 alle Erwartungen. Am ersten Spieltag überrannte Cracovia den MKS Lubin nach zwischenzeitlicher 5:0-Führung mit 5:2, erreichte beim Lokalrivalen und späteren Meister Wisla Krakau vor 11.000 Zuschauern ein 0:0 und etablierte sich frühzeitig in der oberen Tabellenhälfte. Bis zum 23. Spieltag, als man sich bis auf drei Punkte auf den Tabellendritten Legia Warschau herankämpfte, schien sogar eine Qualifikation für den UEFA-Pokal möglich. Am Ende erreichte Cracovia einen fünften Platz.
In der Saison 2008/2009 erreichte Cracovia nur den 15. Platz in der Extraklasa, was den sportlichen Abstieg bedeutet hätte. Da jedoch LKS Lodz die Lizenz entzogen und auf den letzten Platz gesetzt wurde und gleichzeitig dem Zweitligameister und Lokalrivalen Widzew Lodz die Lizenz und der damit verbundene Aufstieg in die Ekstraklasa verwehrt wurde, rutschte Cracovia in der Abschlusstabelle noch auf Platz 14, was die Teilnahme an den Relegationsspielen bedeutet hätte. Durch die Lizenzverweigerung für Widzew Lodz entfielen diese und Cracovia spielte auch 2009/10 in der Ekstraklasa.
Die Saison 2009/2010 begann so chaotisch, wie die vorige geendet hatte: Nach nur zwei Spieltagen der Saison 2009/10 wurde Artur Płatek als Trainer entlassen und von Orest Lenczyk ersetzt. Dennoch hielt der Verein letztendlich souverän die Klasse und hatte letztendlich sieben Punkte Vorsprung zu den Abstiegsrängen. Für die Fans war außerdem sehr wichtig, dass man am 33.Spieltag im Derby gegen den größten Rivalen Wisła Krakau ein 1:1-Remis durch ein Tor in der Nachspielzeit schaffte, sodass Wisła im Meisterschaftskampf von Lech Posen auf Platz zwei verdrängt wurde, den das Team auch am letzten Spieltag nicht mehr verließ.[1]
Auch die Spielzeit 2010/11 war vom Kampf um den Klassenerhalt geprägt. Während des größten Teils der Saison befand sich Cracovia auf einem der beiden Abstiegsplätze, von dem man sich am vorletzten Spieltag mit einem 3:0-Sieg über Jagiellonia Białystok lösen konnte. Trotz einer 0:1-Niederlage in Bełchatow am letzten Spieltag blieb man am Ende einen Punkt vor Arka Gdynia auf Rang 14 und sicherte sich somit den Verbleib in der Ekstraklasa.
| Name | Rückennummer | Nationalität | Länderspiele/-tore |
|---|---|---|---|
| Torwart | |||
| Radosław Cierzniak | - | |
1/0 |
| Damian Drzewiecki | - | |
0/0 |
| Szymon Gąsiński | 12 | |
0/0 |
| Wojciech Kaczmarek | 83 | |
0/0 |
| Abwehr | |||
| Jan Hošek | 24 | |
0/0 |
| Krzysztof Nykiel | 2 | |
0/0 |
| Miloš Kosanović | 3 | |
0/0 |
| Mateusz Żytko | 5 | |
0/0 |
| Hesdey Stuart | 8 | |
0/0 |
| Andraž Struna | 25 | |
0/0 |
| Łukasz Nawotczyński | 32 | |
0/0 |
| Bojan Puzigaća | 16 | |
0/0 |
| Mittelfeld | |||
| Arkadiusz Radomski |
6 | |
30/0 |
| Aleksejs Višņakovs | 9 | |
36/5 |
| Saidi Ntibazonkiza | 10 | |
8/1 |
| Marcin Budziński | 27 | |
0/0 |
| Vladimir Boljević | 15 | |
0/0 |
| Mateusz Bartczak | 18 | 0/0 | |
| Alexandr Suvorov | 19 | |
28/4 |
| Sebastian Steblecki | - | |
0/0 |
| Sebastian Szałachowski | 20 | |
0/0 |
| Sławomir Szeliga | 21 | |
0/0 |
| Bruno Żołądź | 22 | |
0/0 |
| Rok Štraus | 40 | |
0/0 |
| Angriff | |||
| Koen van der Biezen | 11 | 0/0 | |
| Deivydas Matulevičius | 99 | |
0/0 |
| Bartłomiej Dudzic | 37 | |
0/0 |
Der bekannteste Anhänger des Vereins war Papst Johannes Paul II.[2]
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