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Kabinett Kohl I

Dieser Artikel behandelt das Bundeskabinett von 1982–1983. Für das Landeskabinett Rheinland-Pfalz von 1969–1971 siehe Kabinett Kohl I (Rheinland-Pfalz)
Kabinett Kohl I – 4. Oktober 1982 bis 29. März 1983
Amt Name Partei Parl. Staatssekretär
bzw. Staatsminister
Partei
Bundeskanzler Helmut Kohl
(* 1930)
CDU Philipp Jenninger
Friedrich Vogel
Peter Lorenz
CDU
Stellvertreter des Bundeskanzlers Hans-Dietrich Genscher
(* 1927)
FDP
Auswärtiges Hans-Dietrich Genscher FDP Alois Mertes
Jürgen Möllemann
CDU
FDP
Inneres Friedrich Zimmermann
(* 1925)
CSU Carl-Dieter Spranger
Horst Waffenschmidt
CSU
CDU
Justiz Hans A. Engelhard
(1934–2008)
FDP Hans Hugo Klein CDU
Finanzen Gerhard Stoltenberg
(1928–2001)
CDU Hansjörg Häfele
Friedrich Voss
CDU
CSU
Wirtschaft Otto Graf Lambsdorff
(1926–2009)
FDP Martin Grüner FDP
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Josef Ertl
(1925–2000)
FDP Georg Gallus FDP
Innerdeutsche Beziehungen Rainer Barzel
(1924–2006)
CDU Ottfried Hennig CDU
Arbeit und Sozialordnung Norbert Blüm
(* 1935)
CDU Wolfgang Vogt
Heinrich Franke
CDU
Verteidigung Manfred Wörner
(1934–1994)
CDU Peter Kurt Würzbach
Kurt Jung
CDU
FDP
Jugend, Familie und Gesundheit Heiner Geißler
(* 1930)
CDU Irmgard Karwatzki CDU
Verkehr Werner Dollinger
(1918–2008)
CSU Dieter Schulte CDU
Post- und Fernmeldewesen Christian Schwarz-Schilling
(* 1930)
CDU Wilhelm Rawe CDU
Raumordnung, Bauwesen und Städtebau Oscar Schneider
(* 1927)
CSU Friedrich-Adolf Jahn CDU
Forschung und Technologie Heinz Riesenhuber
(* 1935)
CDU Albert Probst CSU
Bildung und Wissenschaft Dorothee Wilms
(* 1929)
CDU Anton Pfeifer CDU
Wirtschaftliche Zusammenarbeit Jürgen Warnke
(* 1932)
CSU Volkmar Köhler CDU

Inhaltsverzeichnis

Politische Maßnahmen

Wirtschafts- und Sozialpolitik

  • Erhöhung der Arbeitslosenversicherung von 4 % auf 4,6 %
  • Kürzung der Zuschüsse für die Bundesanstalt für Arbeit um 1,3 Mrd. DM
  • Wiedereinführung des Krankenversicherungsbeitrages für Rentner
  • Kürzungen beim Kinder- und Wohngeld sowie Ausbildungsförderung
  • Eine für 1983/84 befristete unverzinsliche, rückzahlbare Investitionshilfeabgabe ("Zwangsabgabe") von 5 % der Steuerschuld für Besserverdienende wird eingeführt (diese wird 1984 für verfassungswidrig erklärt).
  • Senkung steuerlicher Belastungen von Unternehmen

Wehrdienst

  • Die mündliche Gewissensprüfung für Wehrdienstverweigerer wird abgeschafft.
  • Verlängerung des Zivildienstpflicht von 16 auf 20 Monate

Umweltpolitik

  • Beschluss zur Reduzierung von Schadstoffen aus Kraftwerken

Siehe auch

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