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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |
| Regierungsbezirk: | Köln | |
| Kreis: | Euskirchen | |
| Höhe: | 399 m ü. NN | |
| Fläche: | 66,08 km² | |
| Einwohner: |
11.817 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 179 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 53925 | |
| Vorwahlen: | 02441, 02445, 02447, 02482, 02486 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EU | |
| Gemeindeschlüssel: | 05 3 66 024 | |
| LOCODE: | DE KAL | |
| NUTS: | DEA28 | |
| Gemeindegliederung: | 23 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Bahnhofstr. 9 53925 Kall | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Herbert Radermacher (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Kall im Kreis Euskirchen | ||
Kall ist eine Gemeinde im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen in der Nordeifel.
Inhaltsverzeichnis |
Kall liegt am Rande der Nordeifel im Dreieck zwischen Köln, Aachen und Trier. Das Flüsschen "Urft" trift sich mitten in Kall mit dem "Kallbach". Die Ortschaft Kall wird von großen Waldgebieten umgeben. Eine Besonderheit ist das Kalksandsteingebirge, dass der Ortschaft Kall vorgelagert ist und von den Kallern liebevoll "Fels" genannt wird. So sind auch neue Baugebiete hiernach benannt worden (Zum Felsblick oder Auf dem Fels).
Kall besteht aus folgenden 23 Ortsteilen (Einwohnerzahl zum 30. Juni 2010 in Klammern[2]):
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Da Kall am Rande der Eifel liegt, ist das Klima durch das rauhe Eifelkima geprägt. Die bioklimatischen Bedingungen sind in der Eifel günstig. Wärmebelastung und Luftschwüle treten im Sommer nur selten auf. Kall hat insgesamt ein ausgesprochenes Reizklima. Kall ist ein Reinluftgebiet mit sehr geringer luftchemischer Belastung. An heißen Sonnentagen ergibt sich manchmal eine erhöhte Konzentration von bodennahem Ozon.
Am 1. Juli 1969 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Golbach, Keldenich, Sistig, Sötenich, Urft, Wahlen und Wallenthal eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1972 wurden Ortschaften, die früher der Gemeinde Wahlen angehörten, mit einer Fläche von 18,18 km² und 925 Einwohnern aus Kall aus- und nach Hellenthal eingemeindet. Gleichzeitig wurden 66 ha mit 10 Einwohnern der Gemeinde Gemünd nach Kall umgegliedert.[4]
Bürgermeister der Gemeinde Kall ist Herbert Radermacher (CDU). Der erste Beigeordnete ist Alfred Schmidt (PL).
Der Kaller Gemeinderat besteht aus 28 Ratsmitgliedern und dem vorsitzenden Bürgermeister.
Seit dem 21. Oktober 2009 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:
FDP und SPD sind eine Listenverbindung eingegangen und haben somit die Mehrheit der Stimmen.
(Stand: Kommunalwahl am 30. August 2009)
Halbgespalten und geteilt von Blau und Gold über Silber. Im blauen, mit goldenen Lilien bestreuten Feld ein linksgewendeter, wachsender, golden bekrönter, rot bezungter, silberner Löwe; im goldenen Feld ein wachsender, rot bewehrter und bezungter schwarzer Löwe; im silbernen Feld zwei gestürzte, schräggekreuzte, schwarze Pfeile.
Kall liegt im Naturpark Nordeifel und ist Nationalpark-Ort für den Nationalpark Eifel. Das Gebiet war früher durch Bergbau und Metallverarbeitung vor allem von Eisenerzen und Bleierzen geprägt. Dem spürt ein in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen angelegter Montanhistorischer Wanderweg, der Pingenwanderpfad Kall (12 km), nach. Kall liegt außerdem am Römerkanal-Wanderweg von Nettersheim nach Köln entlang der Eifelwasserleitung.
Sehenswert ist das Kloster Steinfeld.
Durch das Gebiet der Gemeinde Kall führt der 330 km lange Eifelsteig, ein Wanderweg von Aachen nach Trier. Die Ettape 5 führt von Gemünd zum Kloster Steinfeld, eine sehr abwechslungsreiche Mischung aus Wald-, Panorama-, Tal- und Höhenwegen. Die Etappe 6 dann ab dem Kloster Steinfeld bis Blankenheim.
Durch den Ort führt der Radwanderweg Eifel-Höhen-Route, der als Rundkurs um den Nationalpark Eifel führt.
Der Radwanderweg Tälerroute führt ebenfalls durch den Ort. Sie erschließt touristisch interessante Orte in Nordrhein-Westfalen auf familienfreundlicher Strecke.
Die Gemeinde Kall ist einer der bedeutendsten Schulstandorte im gesamten Kreis Euskirchen.
Kall liegt im Zentrum der Städte Aachen - Köln - Bonn - Trier und ist unmittelbar über die Bundesstraße B 266 erschlossen. Die Autobahn A1 erreicht man in wenigen Minuten von mehreren Anschlussstellen (Euskirchen, Mechernich oder Nettersheim).
Mehrere Buslinien der Regionalverkehr Köln verbinden Kall mit den umliegenden Ortsteilen und dem Schleidener Tal, wobei die meisten Fahrten (außer ins Schleidener Tal) als TaxiBus (nur auf Voranmeldung) gefahren werden.
Der Bahnhof Kall wurde im Jahr 2009 aufwendig renoviert und beherbergt u.a. ein Kundencenter der RVK mit einem kleinen Infocenter zum Nationalpark Eifel. Er liegt an der Eifelstrecke Köln–Euskirchen–Gerolstein–Trier (KBS 474), und wird im Personenverkehr von drei Linien des Regionalverkehrs bedient.
Weitere Stationen im Gemeindegebiet sind Scheven (stündliche Bedienung durch die RB24) und Urft (zweistündliche Bedienung durch den RE22). Während der Sommermonate verkehrt vom Bahnhof Kall zudem die Oleftalbahn (Museumsbahn) über Gemünd und Schleiden nach Hellenthal.
Von den Bushaltestellen vor dem Bahnhof bestehen vielfältige Busverbindungen, u.a. ins Schleidener Tal, nach Zingstheim, Mechernich und Marmagen. Ein Großteil der Fahrten (außer ins Schleidener Tal) wird jedoch als TaxiBus, d.h. nur nach tel. Voranmeldung durchgeführt.
Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr gilt der regionale Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg und der NRW-Tarif.
Bad Münstereifel | Blankenheim | Dahlem | Euskirchen | Hellenthal | Kall | Mechernich | Nettersheim | Schleiden | Weilerswist | Zülpich
Anstois | Benenberg | Diefenbach | Dottel | Frohnrath | Gillenberg | Golbach | Kall | Keldenich | Krekel | Rinnen | Roder | Rüth | Scheven | Sistig | Sötenich | Steinfeld | Steinfelderheistert | Straßbüsch | Urft | Wahlen | Wallenthal | Wallenthalerhöhe