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Kamil Stoch

Kamil Stoch Skispringen
Kamil Stoch.jpg
Nation PolenPolen Polen
Geburtstag 25. Mai 1987
Geburtsort Zakopane
Größe 172 cm
Gewicht 52 kg
Karriere
Verein AZS Zakopane
Trainer Łukasz Kruczek
Nationalkader seit 2000
Debüt im Weltcup 17. Januar 2004
Pers. Bestweite 226,0 m (Planica 2011)
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
PM 6 × Gold 4 × Silber 1 × Bronze
FIS Skisprung-Juniorenweltmeisterschaften

Silber 2004 Stryn Mannschaft
Silber 2005 Rovaniemi Mannschaft
Logo des Polnischen Skiverbands Polnische Meisterschaften

Gold 2007 Einzel
Gold 2009 Wisla Großschanze
Bronze 2009 Zakopane Normalschanze
Silber 2009 Szczyrk Normalschanze
Gold 2010 Szczyrk Mannschaft
Silber 2010 Szczyrk Normalschanze
Silber 2010 Wisla Großschanze
Silber 2010 Zakopane Großschanze
Gold 2011 Szczyrk Normalschanze
Gold 2011 Zakopane Großschanze
Gold 2011 Wisla Großschanze
Platzierungen
 Weltcupsiege 05
 Gesamtweltcup 10. (2010/11)
 Skiflug-Weltcup 09. (2010/11)
 Vierschanzentournee 08. (2011/12)
 Nordic Tournament 15. (2010)
 Sommer-Grand-Prix 02. (2010, 2011)
 Weltcup-Podium 1. 2. 3.
 Skispringen 4 2 2
 Skifliegen 1 0 1
 Team 0 1 3
letzte Änderung: 3. März 2012

Kamil Stoch (* 25. Mai 1987 in Zakopane) ist ein polnischer Skispringer. Er springt für den Verein AZS Zakopane[1].

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Stoch hatte seinen ersten Auftritt bei einem internationalen Turnier 1999 beim Schüler-Cup in Garmisch-Partenkirchen. Im Januar 2003 wurde er erstmals im Continentalcup eingesetzt, der "zweiten Liga" des internationalen Skispringens. Hier sprang er auch im Winter 2003/04 und zu Beginn des Winters 2004/05. 2003, 2004 und 2005 vertrat er Polen bei den Juniorenweltmeisterschaften; 2004 und 2005 wurde er dabei mit der polnischen Mannschaft Juniorenvizeweltmeister. Bei der Seniorenweltmeisterschaft 2005 in Oberstdorf belegte er mit der polnischen Mannschaft den sechsten Platz.

Am 29. Januar 2005 wurde er beim Springen in seiner Heimatstadt Zakopane erstmals für ein Weltcupspringen aufgestellt, schied aber nach dem ersten Durchgang aus. Am 11. Februar des Jahres erreichte er dann auf der Großschanze im italienischen Pragelato den siebenten Rang und holte seine ersten Weltcuppunkte. Kurz darauf gehörte er zum polnischen Aufgebot für die Olympischen Winterspiele 2006. Dabei sprang er von der Normalschanze auf den 16. und von der Großschanze auf den 26. Platz. Im Teamspringen erreichte er gemeinsam mit Stefan Hula, Robert Mateja und Adam Małysz den 5. Platz.[2]

Am 3. Oktober 2007 gewann Stoch das Sommer Grand-Prix-Springen in Oberhof mit den beiden besten Sprüngen. Er gewann am 26. Dezember 2007 in Zakopane die polnische Meisterschaft von der Großschanze.[3] Am 21. Februar 2009 wurde Stoch bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2009 in Liberec Vierter auf der Normalschanze.

Am 21. März 2009 belegte er mit der Mannschaft den 2. Platz in Weltcup in Planica. Am 29. Januar 2011 feierte er den 3. Platz im Teamwettbewerb von Willingen.

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver erreichte er im Springen von der Normalschanze den 27. Platz.[4]. Zu Beginn der Sommersaison 2010 dominierte er den Continentalcup und konnte nach einem zweiten Platz zum Auftakt vier Siege in Folge feiern (Stand: 10. Juli 2010). Am 23. Januar 2011 gewann er vor heimischer Kulisse das Springen von der Großschanze in Zakopane und feierte damit seinen ersten Weltcupsieg. Bei der Vierschanzentournee 2011/12 erreichte er mit Platz 8 in der Gesamtwertung seine bisher beste Platzierung in dieser Wettbewerbsserie.

Er ist dreimaliger polnischer Meister (2007, 2009, 2011). Am 8. August 2010 heiratete er seine Freundin Ewa.

Erfolge

Weltcupsiege

Nr. Datum Ort Land
1. 23. Januar 2011 Zakopane Polen
2. 2. Februar 2011 Klingenthal Deutschland
3. 20. März 2011 Planica Slowenien
4. 20. Januar 2012 Zakopane Polen
5. 5. Februar 2012 Val di Fiemme Italien

Podiumsplatzierungen im Team

Platz Datum Ort Land
2. 21. März 2009 Planica Slowenien
3. 29. Januar 2011 Willingen Deutschland
3. 12. März 2011 Lahti Finnland

Weltcupplatzierungen

Saison Platz Punkte
2004/05 53 036
2005/06 45 041
2006/07 30 168
2007/08 30 157
2008/09 30 146
2009/10 24 203
2010/11 10 739

Sommer-Grand-Prix-Siege

Nr. Datum Ort Land
1. 3. Oktober 2007 Oberhof Deutschland
2. 21. August 2010 Wisła Polen
3. 29. August 2010 Hakuba Japan
4. 3. Oktober 2010 Klingenthal Deutschland
5. 14. August 2011 Einsiedeln Schweiz
6. 3. Oktober 2011 Klingenthal Deutschland

Sommer-Grand-Prix Platzierungen

Saison Platz Punkte
2005 11 166
2006 37 066
2007 12 181
2009 32 058
2010 02 500
2011 02 505

Sommer-Continentalcupsiege

Nr. Datum Ort Land
1. 3. Juli 2010 Kranj Slowenien
2. 4. Juli 2010 Velenje Slowenien
3. 9. Juli 2010 Garmisch-Partenkirchen Deutschland
4. 10. Juli 2010 Garmisch-Partenkirchen Deutschland
5. 25. September 2010 Almaty Kasachstan
6. 26. September 2010 Almaty Kasachstan

Weblinks

 Commons: Kamil Stoch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Letnie Drużynowe Mistrzostwa Polski, Szczyrk - 25.07.2010. www.skijumping.pl. Abgerufen am 25. Juli 2010.
  2. Poland Ski Jumping at the 2006 Torino Winter Games. www.sports-reference.com. Abgerufen am 14. April 2009.
  3. Kamil Stoch neuer polnischer Meister
  4. Resultat: Skispringen Olympische Spiele Vancouver (CAN) HS106, Finaldurchgang Herren. www.live-wintersport.de. Abgerufen am 13. Februar 2010.
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