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Als Kanal im informationstheoretischen Sinne (auch Informationskanal, Übertragungskanal, Übertragungsweg oder Shannon´sches Kanalmodell) bezeichnet man ein Gerät beziehungsweise eine Vorrichtung, die zum Übermitteln von Daten über räumliche oder zeitliche Distanz geeignet ist, und somit den zentralen Bestandteil des Sender-Empfänger-Modells darstellt. Der Kanal unterliegt dem Einfluss von Störungen (nicht in der Grafik), welche mittels geeigneter Kanalkodierung beseitigt bzw. minimiert werden können. Das Verhältnis von Störsignal zu Nutzsignal bezeichnet man als Signal-Rausch-Verhältnis. Dem Kanal ist eine bestimmte Kapazität zugeordnet, die die maximale Datenrate bestimmt.
In der Praxis verwendet man dazu geeignete physikalische Größen (wie beispielsweise Spannung, Frequenz elektromagnetischer Wellen, magnetische Feldstärke), die sich ausreichend gegenüber der Außenwelt abschirmen lassen oder abgeschirmt sind und die Daten räumlich oder zeitlich weitergeben. Im Falle der zeitlich versetzten Übertragung spricht man auch von einem (Daten-)Speicher.
Man unterscheidet zwischen verschiedenen Typen von Kanälen. Ein Kanal heißt
Störungsfreie Kanäle existieren praktisch nicht. Durch geeignete Kanalkodierungsverfahren kann die Störung jedoch minimiert werden. Bei entsprechendem Aufwand bis hin zur praktischen Störungsfreiheit.