|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| Staat Wallis Ătat du Valais | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Amtssprache: | Französisch, Deutsch |
| Hauptort: | Sion |
| Beitritt zum Bund: | 1815 |
| KĂŒrzel/Kontrollschild: | VS |
| ISO 3166-2: | CH-VS |
| Kantonshymne: | Walliserhymne |
| FlĂ€che: | 5224 kmÂČ |
| Einwohner: | 312'684[1] (31. Dezember 2010) |
| Bevölkerungsdichte: | 59 Einw. pro kmÂČ |
| AuslÀnderanteil: | 21,1 %[2] (April 2011) |
| Arbeitslosenquote: | 2,7 %[3] (Juli 2011) |
| Website: | www.vs.ch |
| Lage des Kantons in der Schweiz | |
| Karte des Kantons | |
| Gemeinden des Kantons | |
Das Wallis [ËvalÉȘs] (französisch Valais [valÉ], italienisch Vallese, rĂ€toromanisch Vallais, arpitanisch ValĂȘs), amtlich Staat Wallis und Ătat du Valais, ist ein französisch- und deutschsprachiger Kanton im SĂŒdwesten der Schweiz. Der Hauptort ist Sion, deutsch Sitten. Wie der grösste Schweizer Kanton GraubĂŒnden liegt das Wallis als drittgrösster Kanton vollstĂ€ndig im Gebiet der Alpen.
Inhaltsverzeichnis |
Das Wallis besteht (mit Ausnahme eines kleinen Gebiets jenseits des Simplonpasses) aus dem Tal der Rhone (Rotten) vom Rhonegletscher bis zum Genfersee und den SeitentĂ€lern. Im Norden liegen die Berner und WaadtlĂ€nder Alpen, im SĂŒden die Walliser Alpen mit den höchsten Bergen der Schweiz (Mischabel- und Monte-Rosa-Massiv). Die höchsten Berge der Walliser Alpen sind die Dufourspitze mit 4'634 m ĂŒ. M. (höchster Berg der Schweiz), Dom 4'545 m ĂŒ. M. (höchster ganz auf Schweizer Staatsgebiet liegender Berg), Liskamm 4'527 m ĂŒ. M., Weisshorn 4'505 m ĂŒ. M., TĂ€schhorn 4'490 m ĂŒ. M. und das Matterhorn 4'478 m ĂŒ. M. Mit dem Aletschgletscher, dem Gornergletscher und dem Walliser Fieschergletscher befinden sich im Wallis die drei grössten Gletscher der Alpen.
Durch den Schutz der umliegenden Berge ist das Haupttal des oberen Wallis, aber auch das untere Vispertal ausgesprochen trocken und warm (Steppenklima). Die Wasserversorgung wird vielerorts durch schon im Mittelalter angelegte Wasserleitungen (Suonen, Bisse) gewÀhrleistet.
| Nördlich der Rhone | SĂŒdlich der Rhone |
|---|---|
| Fieschertal | Binntal |
| Nanztal | |
| Lötschental | Saastal |
| Dalatal (Leukerbad) | Mattertal (auch Nikolaital genannt) |
| Turtmanntal | |
| Val dâAnniviers (Eifischtal) | |
| Val dâHĂ©rens (Eringertal) | |
| Val de Bagnes (Baniental) | |
| Val dâEntremont | |
| Val dâIlliez |
Nachfolgend aufgelistet sind Gemeinden mit mehr als 10'000 Einwohnern per 31. Dezember 2010:
| Ort | Einwohner |
|---|---|
| Sion (Sitten) | 30'363 |
| Monthey | 16'408 |
| Sierre (Siders) | 15'527 |
| Martigny (Martinach) | 16'143 |
| Brig-Glis | 12'467 |
Bedeutende Zentren sind: Sion (dt. Sitten) (Hauptort), Brig, Martigny (dt. Martinach), Monthey, Naters, Saint-Maurice (dt. Sankt Moritz), Sierre (dt. Siders) und Visp
Fremdenverkehrsorte: Crans-Montana, Bellwald, Belalp, Fiesch, GrÀchen, Grimentz, Leukerbad, Lötschental, Lauchernalp, Moosalp, Nendaz, Riederalp, Bettmeralp, Fiescheralp, Saas-Fee, Saas-Grund, Saint-Luc, Chandolin, Verbier und Zermatt
Das Wallis besitzt 14 Bezirke. Sie sind aus den 13 Zehnden hervorgegangen, welche auf dem Kantonswappen durch 13 Sterne reprĂ€sentiert werden. Die Bezirke Westlich Raron und Ăstlich Raron bildeten gemeinsam einen Zehnden.
| Bezirk | Einwohner | Hauptort | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Goms (frz. Conches) | 4745 | MĂŒnster | |
| Ăstlich Raron (frz. Rarogne oriental) | 10'829 | Mörel-Filet | Einwohnerzahl einschliesslich Bezirk Westlich Raron |
| Brig (frz. Brigue) | 25'033 | Brig-Glis | |
| Visp (frz. ViĂšge) | 27'934 | Visp | |
| Westlich Raron (frz. Rarogne occidental) | 10'829 | Raron | Einwohnerzahl einschliesslich Bezirk Ăstlich Raron |
| Leuk (frz. LoĂšche) | 12'294 | Leuk | |
| Sierre (dt. Siders) | 46'134 | Sierre (dt. Siders) | |
| Sion (dt. Sitten) | 42'431 | Sion (dt. Sitten) | |
| Conthey (dt. Gundis) | 24'211 | Conthey (dt. Gundis) | |
| Hérens (dt. Ering) | 10'363 | EvolÚne | |
| Entremont | 14'223 | Sembrancher | |
| Martigny (dt. Martinach) | 41'361 | Martigny (dt. Martinach) | |
| Saint-Maurice (dt. Sankt Moritz) | 12'360 | Saint-Maurice (dt. Sankt Moritz) | |
| Monthey | 40'766 | Monthey |
Obwohl in der feucht-kĂŒhlen gemĂ€ssigten Klimazone der Nordhalbkugel gelegen, zĂ€hlt besonders das untere Wallis zu den trockensten TĂ€lern Europas. Grund dafĂŒr ist seine Lage zwischen Gebirgsmassiven der Walliser Alpen im SĂŒden und der Berner Alpen im Norden. Beide Gebirgsgruppen reichen bis auf ĂŒber 4000 Meter. Durch ihre Höhe fangen sie einen GroĂteil der NiederschlĂ€ge ab, die von Norden oder vom Mittelmeer her gegen die Alpen strömen. Durchschnittlich gibt es daher nur 85 Regentage pro Jahr.
Ăstlich von Sierre, im Oberwallis wird Deutsch bzw. Walliserdeutsch, ein höchstalemannischer Dialekt, gesprochen. Westlich von Sierre im Unterwallis spricht man Französisch bzw. teilweise noch frankoprovenzalische Mundart. Die Sprachgrenze bildet nördlich der Rhone der kleine Bach Raspille zwischen Sierre und Salgesch. SĂŒdlich der Rhone wird die Sprachgrenze durch den Pfynwald markiert.
Kantonale Amtssprachen sind das Französische und das Deutsche, kommunale Amtssprache entweder Französisch oder Deutsch.
Die folgenden Zahlen gemÀss VolkszÀhlung 2000 (in Klammern gemÀss VolkszÀhlung 1990):
Die römisch-katholische und die evangelisch-reformierte Kirche sind beide öffentlich-rechtlich anerkannt.
Viele Menschen[4][5][6] aus den Alpenkantonen zieht es, zumindest vorĂŒbergehend, in die stĂ€dtischen Ballungszentren des schweizerischen Mittellandes. Auch das Wallis ist von dieser Wanderungsbewegung betroffen. Jedes Jahr verlassen zahlreiche, vorwiegend junge Leute das Tal, um woanders zu arbeiten oder an einer UniversitĂ€t, Berufsschule oder in einem Lehrbetrieb eine Ausbildung zu absolvieren. Die meisten von ihnen tun dies, weil die Möglichkeiten dazu im Wallis beschrĂ€nkt sind. Sie finden keine ihnen entsprechende Anstellung oder die angestrebte Ausbildung wird nicht angeboten. Viele wollen aber auch «einfach einmal raus aus dem Wallis», um etwas von der Welt zu sehen.
Auch im Exil halten viele Walliser aber engen Kontakt zur Heimat. Vor allem in den ersten Jahren sind viele Wochenaufenthalter und fahren oft ins Rhonetal. Andere, die schon lĂ€nger ausserhalb wohnen, fahren zumindest in den Ferien regelmĂ€ssig zum Wandern oder Skifahren ins Wallis, wo sie zu diesem Zweck oft auch eigene FerienhĂ€user besitzen. Ein Teil der Ausgewanderten kehrt nach ein paar Jahren oder dem Abschluss ihrer Ausbildung wieder ins Wallis zurĂŒck.
Gerade fĂŒr HochschulabgĂ€nger ist es oft schwierig, im Wallis eine ihrer Ausbildung entsprechende Stelle zu finden. Erhebungen von 2004 zufolge arbeiten tatsĂ€chlich rund zwei von drei Wallisern mit einer höheren Ausbildung nach deren Abschluss nicht im Heimatkanton. Damit verliert dieser jĂ€hrlich viele hochqualifizierte ArbeitskrĂ€fte und es geht ihm wertvolles «menschliches» wie auch ganz reales Kapital verloren (Braindrain). Der Kanton investiert jedes Jahr rund 50 Millionen Schweizer Franken in die höhere Ausbildung von Personen, die spĂ€ter ausserhalb des Kantons arbeiten und leben.
Die gegenwĂ€rtige Kantonsverfassung[7] datiert mit zahlreichen Ănderungen auf 1907.
Die Kantonshymne ist die Walliserhymne.
Gesetzgebende Behörde ist der Grosse Rat (Grand Conseil) mit 130 vom Volk fest auf vier Jahre gewÀhlten Abgeordneten und 130 Stellvertretern (Suppleanten). Bei den Wahlen erreichten die Parteien folgende Sitzzahlen:
| Partei | 2001 | 2005 | 2009 |
|---|---|---|---|
| Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) | 61 | 58 | 54 |
| Christlichsoziale Partei Oberwallis (CSPO) | 14 | 15 | 14 |
| Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) | 32 | 28 | â |
| FDP. Die Liberalen (FDP) | â | â | 28 |
| Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) | 18 | 21 | 17 |
| Liberale Partei der Schweiz (PLV) | 3 | 2 | â |
| Schweizerische Volkspartei (SVP) | 1 | 6 | 12 |
| Christlich-soziale Partei (Schweiz) (CSP) | 0 | 0 | 3 |
| GrĂŒne Partei der Schweiz (GPS) | 0 | 0 | 2 |
| Parteilose | 1 | 0 | 0 |
Vom Grossen Rat erlassene Gesetze unterliegen der Volksabstimmung. Das Volk hat ĂŒberdies das Recht, mittels Volksinitiative selbst Verfassungs- und GesetzesĂ€nderungen vorzuschlagen; nötig sind hierzu 8000 Unterschriften.
Die oberste Vollziehungs- und Verwaltungsbehörde ist der aus fĂŒnf Mitgliedern bestehende Staatsrat (französisch Conseil d'Ătat). Die Wahl erfolgt direkt durch das Volk im Majorzsystem (Mehrheitswahl) auf vier Jahre. Die drei verfassungsmĂ€ssigen Regionen (Ober-, Mittel- und Unterwallis) haben Anrecht auf mindestens einen Sitz im Staatsrat. Die Bezirksklausel verhindert die doppelte Vertretung eines Bezirkes im Staatsrat. Der Staatskanzler, die Regierungsstatthalter sowie die Regierungsstatthalter-Stellvertreter werden durch den Staatsrat ernannt.
Die StaatsrĂ€te der laufenden Legislaturperiode (2009â2013) sind:
Oberstes kantonales Gericht ist das Kantonsgericht mit Sitz in Sion. Es ist fĂŒr Zivil- und StraffĂ€lle sowie fĂŒr das Sozialversicherungsrecht und fĂŒr das Verwaltungsrecht zustĂ€ndig. FĂŒr Zivil- und StraffĂ€lle bestehen neun Bezirksgerichte. Auf Ebene der Gemeinden bestehen ein Gemeinderichteramt sowie ein Polizeigericht.
Ăffentlichrechtliche Gemeindearten sind die Einwohnergemeinden. Sie sind die TrĂ€ger der lokalen Selbstverwaltung (siehe: Gemeinden des Kantons Wallis). Weiter gibt es die Burgergemeinden (Erteilung des GemeindebĂŒrgerrechts und Verwaltung der burgerlichen GĂŒter) und die römisch-katholischen sowie evangelisch-reformierten Kirchgemeinden.
Im Kanton Wallis hat die CVP (inklusive der â der nationalen CVP angeschlossen â CSP) eine dominante Stellung inne. Sie hĂ€lt im nach Proporzwahl gewĂ€hlten Parlament und in der nach Majorzwahl gewĂ€hlten Regierung die absolute Mehrheit, was schweizweit eine Ausnahme darstellt. Nicht nur die CVP, sondern auch die CSP, die FDP, die SP und die SVP gliedern sich in autonome deutsch- und französischsprachige Parteien.
Der ursprĂŒnglich landwirtschaftlich geprĂ€gte Kanton erlebte ab Mitte des 20. Jahrhunderts durch den Ausbau der ElektrizitĂ€tswirtschaft und nachgelagerter Industriebetriebe, spĂ€ter auch durch das Aufkommen des Fremdenverkehrs, einen tiefgreifenden Wandel.
Der Tourismus ist die SchlĂŒsselbranche der Walliser Wirtschaft.[8] Der Aufschwung begann in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts in heute weltbekannten «Bergdörfern» wie Zermatt (am Matterhorn) und Saas-Fee. Im 20. Jahrhundert entstanden Fremdenverkehrszentren fĂŒr den Massentourismus wie etwa Crans-Montana. Neueste Entwicklungen orientieren sich im wirtschaftlich bisher dahin unterentwickelten Bezirk Goms am sanften Tourismus.
Das Wallis zÀhlt mehr als 120 Winter- und Sommerorte wie:
Viele Touristen fahren ins Wallis, um Wintersport zu betreiben. Die meisten Skigebiete sind oberhalb von 1500 Höhenmetern gelegen, neun von ihnen befinden sich ĂŒber 3000 Metern.
Im Wallis werden verschiedene Wellness-, Schönheits- und Fitnesskuren angeboten. In der Antike wurden Alpenquellen aus dem Gebiet als "heilende Walliser Wasser" bezeichnet. Heute gibt es in einigen Orten ThermalbĂ€der: Leukerbad (grösstes Thermalbadezentrum der Alpen), Ovronnaz, Saillon-les-Bains, Brigerbad, Val-dâIlliez sowie das Soleheilbad in Breiten bei Mörel verfĂŒgen ĂŒber eine moderne Infrastruktur und ein breites Wellnessangebot.
Im Wallis gibt es GolfplÀtze an neun verschieden Orten :
18-Loch-GolfplÀtze : Crans-Montana, Leukerbad, Sierre, Sion und Verbier. 9-Loch GolfplÀtze : Crans-Montana, Obergesteln, Riederalp, Zermatt.
Am SĂŒdhang des Rhonetals herrscht im Unterwallis (flĂ€chendeckend) und im Mittelwallis (teilweise) Rebbau vor, stellenweise auch in den SeitentĂ€lern. Neben der Leitsorte Fendant wird in neuerer Zeit wieder vermehrt auf alte, ortstypische Sorten wie Humagne (weiss und rot), Arvine oder Malvoisie zurĂŒckgegriffen. In Visperterminen befindet sich der höchste Weinberg nördlich des Alpenhauptkamms. Im Unterwallis werden in der Rhonetalebene in grossem Stil FrĂŒchte angebaut, im Goms und in höheren Lagen (traditionellerweise, heute eher als Nischenprodukt) Getreide wie etwa Roggen. In Mund werden seit dem Mittelalter die nördlichsten Safrankulturen Europas gepflegt. In der Viehzucht geniesst neben klassischer Milchwirtschaft die Schaf- und Ziegenhaltung einen bedeutenden Stellenwert. Auch hier werden die hochalpinen Rahmenbedingungen zunehmend als Gelegenheit wahrgenommen, seltenen und bedrohten Arten eine Chance zum Ăberleben zu bieten (zum Beispiel Walliser Schwarzhalsziege und Kupferhalsziege). Allerdings bestehen zwischen Viehzucht und Artenschutz auch Konflikte, etwa im Zusammenhang mit der Wiederansiedlung des Wolfes.
Im Talboden des Mittel- und Unterwallis haben sich verschiedene industrielle Grossbetriebe angesiedelt, vornehmlich in energieintensiven Produktionsbereichen (Aluminium- und Chemiewerke in Martigny, Monthey, Chippis, Steg und Visp).
Daneben gibt es unzÀhlige Postautolinien und Bergbahnen.
Ab fĂŒnf Jahren kann der fakultative Kindergarten besucht werden. Er dauert im Normalfall zwei Jahre.
Die obligatorische Schulzeit besteht aus:
Die Orientierungschule ist gegliedert in die Sekundar- und Realstufe bzw. Niveau A und Niveau B. Nach drei Jahren hat ein SchĂŒler die obligatorische Schulzeit hinter sich. Nach vier weiteren Jahren kann die Matura absolviert werden.
Da die Walliser Fahne immer wieder falsch montiert wird, hier einige Grundregeln:
Bedeutung / Ursprung: Rot und Weiss (frĂŒher Rot / Silber) sind die Farben des Bischofs von Sitten. Die 13 Sterne reprĂ€sentieren die Zehnden des Wallis. Die Fahne (damals noch ohne Sterne) gibt es wohl schon seit dem Jahr 999, Urkundlich belegt aber seit 1220. Ab 1498 erhielt die Fahne 6 Sterne. 1628 kam dann Stern Nummer 7 dazu. Erst ab 1802 waren es dann 12 Sterne und seit dem 12. Mai 1815 erhielt die Fahne schliesslich ihre 13 Sterne.
Das um 25 v. Chr. von den Römern eroberte und danach zur Provinz RÀtien gehörende Gebiet wurde im 5. Jahrhundert im Bereich des Unterwallis von den Burgunden besetzt, wÀhrend sich im heutigen Oberwallis Alemannen niederliessen. 999 kam die Grafschaft Wallis an den Bischof von Sitten. In der zweiten HÀlfte des 15. Jahrhunderts eroberten die bÀuerlichen Gemeindeorganisationen («die 7 Zenden») des Oberwallis das inzwischen zu Savoyen gehörende Unterwallis und unterstellten es bis 1798 ihrer Verwaltung. Im 16. Jahrhundert erzwang das Wallis die UnabhÀngigkeit von bischöflicher Herrschaft. 1802 erklÀrte Napoleon I. das Gebiet zur unabhÀngigen Republik Wallis und 1810 zum französischen Département du Simplon. 1815 trat das Wallis als 22. Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei. Eine Verfassung wurde 1907 verabschiedet, die Frauen des Kantons sind seit 1970 stimmberechtigt.
Portal:Wallis â Ăbersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Wallis
ZĂŒrich |
Bern |
Luzern |
Uri |
Schwyz |
Obwalden |
Nidwalden |
Glarus |
Zug |
Freiburg |
Solothurn |
Basel-Stadt |
Basel-Landschaft |
Schaffhausen |
Appenzell Ausserrhoden |
Appenzell Innerrhoden |
St. Gallen |
GraubĂŒnden |
Aargau |
Thurgau |
Tessin |
Waadt |
Wallis |
Neuenburg |
Genf |
Jura
46.06666666677.6Koordinaten: 46° N, 8° O; CH1903: 612485 / 101695