|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Der Karin Kramer Verlag (KKV) ist ein anarchistischer Verlag in Berlin-Neukölln. Betrieben wird er von Karin und Bernd Kramer.
| Karin Kramer Verlag | |
|---|---|
| Rechtsform | Verlagswesen |
| Gründung | 1970 |
| Sitz | Berlin, Deutschland |
| Leitung | Karin Kramer, Bernd Kramer |
| Branche | Buchverlag |
| Produkte | Bücher über Soziologie, Philosophie, Politik |
| Website | http://www.karin-kramer-verlag.de |
Inhaltsverzeichnis |
Vorläufer des Verlags waren Schriften zur internationalen Arbeiter- und Rätebewegung, die als „Underground Press“ herausgegeben wurden. Auch an der Herausgabe der 1968 erschienenen Zeitung linkeck[1] waren Karin und Bernd Kramer, die damals in der linkeck-Kommune in Berlin lebten, beteiligt.[2] 1970 wurde der Verlag[3] mit der Übersetzung von Bakunins „Staatlichkeit und Anarchie“ gegründet. In den ersten Jahren erschienen Bücher der anarchistischen Klassiker (Michail Alexandrowitsch Bakunin, Pjotr Alexejewitsch Kropotkin, Errico Malatesta, Gustav Landauer, Erich Mühsam) und zur antiautoritären Erziehung (Wilhelm Reich, Erich Fromm, Siegfried Bernfeld).[4]
1974 erschien die Heftreihe Anarchismus heute mit Beiträgen von Murray Bookchin, Noam Chomsky, Hans Peter Enzensberger, Paul Goodman und vielen anderen.
Neben anarchistischen und linksradikalen Schriften und Werken publiziert der Verlag mittlerweile auch Titel zu Kunst, Stadtgeschichte, Literatur und Lyrik.
Der Verlag publiziert die Schriften des von der Stadt Berlin und ihren Jobbcentern unterstützten Vereins LernNetz Berlin-Brandenburg e.V..
Die anarchistisch-erkenntnistheoretische Zeitschrift Unter dem Pflaster liegt der Strand, herausgegeben von Hans Peter Duerr, erschien von 1974 bis 1985 bei Kramer.