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Karl Ernst Georges (* 26. Dezember 1806 in Gotha; †25. August 1895 ebenda) war ein deutscher Altphilologe, Lehrer und Lexikograf.
Inhaltsverzeichnis |
Georges, Sohn eines Hofglasermeisters, besuchte in Gotha das Gymnasium Illustre, an dem zu dieser Zeit unter anderen auch Friedrich Wilhelm Döring und Ernst Friedrich Wüstemann lehrten, und später das Gymnasium in Nordhausen, damals geleitet von Friedrich Karl Kraft. Von 1826 bis 1828 studierte er in Göttingen, danach bis 1829 in Leipzig. Dort übernahm er im Anschluss für die Hahn'sche Verlagsbuchhandlung die Überarbeitung des Lateinisch-deutschen Handwörterbuchs von Georg Aenotheus Koch, Immanuel Johann Gerhard Scheller und Georg Heinrich Lünemann. 1835 promovierte er in Jena; als Doktorarbeit hatte er seine Fassung des Wörterbuchs von 1833 eingereicht. Später wirkte er von 1839 bis 1856 als Oberlehrer am Realgymnasium in Gotha und lebte, als seine zunehmende Erblindung eine Lehrtätigkeit unmöglich machte, dort anschließend als Privatgelehrter. 1862 erhielt er den Titel Professor.
Die von ihm bearbeiteten lateinischen Wörterbücher gelten auch heute noch als Standardwerke. Nach seinem Tod führte sein Sohn Heinrich Georges die Arbeit am Handwörterbuch fort und besorgte die 8. Auflage (Gotha, 1913).
Wörterbücher:
Sonstiges:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Georges, Karl Ernst |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Altphilologe und Lexikograf |
| GEBURTSDATUM | 26. Dezember 1806 |
| GEBURTSORT | Gotha |
| STERBEDATUM | 25. August 1895 |
| STERBEORT | Gotha |