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Inhaltsverzeichnis |
Pearson studierte Mathematik in Cambridge und beschäftigte sich intensiv mit philosophischen und theologischen Fragestellungen. Spätere Aufenthalte in Heidelberg und Berlin nutzte Pearson u. a. für das Studium der Physik, Metaphysik und der Deutschen Literatur. Er galt als Fachmann in den unterschiedlichsten Zweigen der Wissenschaft (z. B. Mathematik, Physik, Deutsche Literatur, Recht, Theologie und Geschichte). Sein wissenschaftlicher Beitrag zur Statistik machte Pearson populär (siehe z. B. Korrelationskoeffizient). Er gilt auch als einer der großen frühen Pioniere der Psychologie.
Nach seinem Tod erschienen 1978 seine Vorlesungen über Geschichte der Statistik im 17. und 18. Jahrhundert.
Bernard Semmel schrieb über Pearson: „Er war in erster Linie Nationalsozialist.“[1] Pearson war überzeugt, dass eine Nation „ein homogenes Ganzes sein muß, nicht eine Mischung hochwertiger und geringwertiger Rassen“[2] Dies verstand er als wissenschaftliche Sicht auf das Phänomen der Nation. Eine Nation müsse „die Rekrutierung ihrer Mitglieder […] aus dem besseren Zuchtgut“ sicherstellen und sich konkurrenzfähig erweisen, „hauptsächlich durch Kriege mit minderwertigen Rassen“[3].
In der Debatte um Einwanderung von Juden nach Großbritannien positionierte sich Pearson auf der Seite der Gegner.[4] Pearson kam zu der Schlussfolgerung:
1896 wurde er als Mitglied („Fellow“) in die Royal Society gewählt, die ihn 1898 mit der Darwin-Medaille auszeichnete.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pearson, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Mathematiker |
| GEBURTSDATUM | 27. März 1857 |
| GEBURTSORT | London |
| STERBEDATUM | 27. April 1936 |
| STERBEORT | Coldharbour, Surrey |