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Karl Scheit (* 21. April 1909 in Schönbrunn (heute: Svinov, Stadtteil von Ostrava); † 22. November 1993 in Wien) war ein österreichischer Gitarrist, Lautenist, Komponist und Musikpädagoge.
Inhaltsverzeichnis |
Karl Scheit bekam Geigenunterricht bei seinem Vater. Gitarre erlernte er zunächst autodidaktisch und studierte schließlich von 1926 bis 1929 in Linz und bei Jakob Ortner an der Musikakademie Wien.
Ab 1929 war er als Konzertgitarrist auf Tournee. Er spielte in Europa, Asien und Amerika. Außerdem gab er Konzerte im Rundfunk und spielte viele LPs und CDs ein. Er gründete 1953 das Ensemble „Schola antiqua Wien“, zu dessen Mitgliedern Luise Schreiber-Scheit, Marie Leonhardt, Eduard Melkus, Josef Mertin, Gustav Leonhardt und Peter Stummer gehörten. Es widmete sich der Historischen Aufführungspraxis.
Scheit war von 1933 bis 1984 Professor an der Wiener Musikhochschule, der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und am Wiener Konservatorium. Gemeinsam mit Luise Walker hatte er einen maßgeblichen Einfluss auf die Gitarrenpädagogik in Wien. Bekannte Studenten von Scheit waren unter anderem Ralph Towner, Maritta Kersting, Konrad Ragossnig, Reinbert Evers und Leon Koudelak.
Scheit zu Ehren, veranstaltet die Universität in Wien postum regelmäßig einen internationalen Gitarrenwettbewerb.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Scheit, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Gitarrist, Lautenist und Musikpädagoge |
| GEBURTSDATUM | 21. April 1909 |
| GEBURTSORT | Schönbrunn |
| STERBEDATUM | 22. November 1993 |
| STERBEORT | Wien |