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Karl Vorländer (* 2. Januar 1860 in Marburg; † 6. Dezember 1928 in Münster) war Gymnasialprofessor in Solingen und Philosoph.
Vorländer verbindet mit dem Entwicklungsgedanken und einem idealistisch-ethischen Sozialismus den Kantschen Kritizismus (im Sinne von Hermann Cohen, Paul Natorp u.a.). Der kategorische Imperativ ist in seiner sozialen Fassung zu betonen (Behandlung des Menschen als Zweck). Die Ethik ist sozialethisch zu behandeln; ihre oberste Idee ist (wie nach Stammler) die Gemeinschaft freiwollender Menschen. Bekannt wurde Vorländer besonders durch seine „Geschichte der Philosophie“ (1903, 2 Bde.) und durch seine Kantbiographie.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vorländer, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Gymnasialprofessor und Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 2. Januar 1860 |
| GEBURTSORT | Marburg |
| STERBEDATUM | 6. Dezember 1928 |
| STERBEORT | Münster (Westfalen) |