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Karlheinz Deschner

Karlheinz Deschner (re.) im Jahr 2007 gemeinsam mit Hans Albert

Karlheinz Deschner (* 23. Mai 1924 in Bamberg; eigentlich Karl Heinrich Leopold Deschner) ist ein deutscher Schriftsteller und Religions- und Kirchenkritiker. Zu seinen Werken zÀhlen Abermals krÀhte der Hahn (1962) und die auf zehn BÀnde angelegte Kriminalgeschichte des Christentums.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Karlheinz Deschner wuchs als Sohn eines katholischen Vaters und einer spĂ€ter zur katholischen Kirche konvertierten protestantischen Mutter auf. Er besuchte die Grundschule in Trossenfurt, dann das Franziskanerseminar in Dettelbach (wobei er zeitweise im Franziskanerkloster logierte) und zuletzt das Gymnasium als InternatsschĂŒler bei Karmelitern und Englischen FrĂ€ulein in Bamberg, wo er 1942 das Abitur ablegte.[1]

Nach seinem Dienst als Soldat im Zweiten Weltkrieg studierte er 1946/47 an der Philosophisch-theologischen Hochschule in Bamberg, schließlich von 1947 bis 1951 an der UniversitĂ€t WĂŒrzburg. Er hörte unter anderem Vorlesungen ĂŒber Literaturwissenschaft, Rechtswissenschaften, Philosophie, Theologie und Geschichte. 1951 wurde er mit der Arbeit Lenaus metaphysische Verzweiflung und ihr lyrischer Ausdruck promoviert.

Er heiratete 1951 seine LebensgefĂ€hrtin, die geschiedene Elfi Tuch. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Katja, BĂ€rbel und der 1984 verstorbene Thomas hervor. Die katholische Kirche stellte öffentlich die Exkommunikation des Ehepaars wegen ihrer ungĂŒltigen Verbindung fest.[2] Diese wurde vom damaligen Bischof von WĂŒrzburg Julius Döpfner ausgesprochen. Deschner hatte bis dahin nichts Kirchen- oder Religionskritisches publiziert. Er betrieb Anfang der 1950er Jahre intensive literarische Studien. Die Philosophen Friedrich Nietzsche, Immanuel Kant und Arthur Schopenhauer prĂ€gten sein Denken.

Im Jahr 1956 veröffentlichte Deschner im Alter von 32 Jahren mit dem Roman Die Nacht steht um mein Haus sein erstes Buch. Im Folgejahr prÀsentierte er das Buch Was halten Sie vom Christentum? (1957), in dem er BeitrÀge von Zeitgenossen wie Hermann Kesten, Heinrich Böll, Arno Schmidt, Max Brod, Arnold Zweig und anderen zusammenfasste und das als sein erstes kirchenkritisches Werk gilt.

Noch im gleichen Jahr erschien der literaturkritische Band Kitsch, Konvention und Kunst (1957), im Jahr 1958 dann der Roman Florenz ohne Sonne.

Das Buch Abermals krÀhte der Hahn, das 1962 erschien, wird seitdem von Kirchenkritikern als fundiertes Standardwerk betrachtet. 1986 erschien bei Rowohlt der erste Band der auf zehn BÀnde angelegten Kriminalgeschichte des Christentums.

Dank privater Förderung durch Herbert Steffen, Alfred Schwarz und andere konnte Deschner sich ohne grĂ¶ĂŸere materielle Sorgen der Vollendung seines Hauptwerkes (Kriminalgeschichte des Christentums, bis 2008 sind neun BĂ€nde erschienen) widmen. Seit 1988 wurde Deschner auch zunehmend öffentliche Anerkennung zuteil, die sich in Preisen und Auszeichnungen ausdrĂŒckte.

Deschner ist ĂŒberzeugter Vegetarier und hat mehrmals in Interviews gesagt, wenn er noch einmal leben könnte, dann wĂŒrde er seine Kraft einer noch hoffnungsloseren Thematik widmen als der BekĂ€mpfung des Christentums – dem Tier.[3] Wiederum wĂŒrde er sich schreibend betĂ€tigen, auch wenn seine BĂŒcher nicht wie jetzt Millionen Leser erreichten. Doch sie stĂŒnden im Dienst einer noch notwendigeren Sache, nach seiner Überzeugung der notwendigsten ĂŒberhaupt:

„Wer die Kirche verlĂ€sst: ein Lichtblick fĂŒr mich; wer kein Tier mehr isst: mein Bruder.“[4]

Karlheinz Deschner lebt seit vielen Jahren in Haßfurt am Main, einer Kleinstadt im lĂ€ndlichen Unterfranken.

Preise und Auszeichnungen

1988 erhielt Karlheinz Deschner den Arno-Schmidt-Preis, 1993 den Alternativen BĂŒchnerpreis und im gleichen Jahr als erster Deutscher den International Humanist Award der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (International Humanist and Ethical Union). Zudem wurde Deschner 2001 mit dem Erwin-Fischer-Preis des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) und dem Ludwig-Feuerbach-Preis des Bundes fĂŒr Geistesfreiheit Augsburg[5] ausgezeichnet.

2004 wurde Deschner mit dem Wolfram-von-Eschenbach-Preis des Bezirks Mittelfranken fĂŒr sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der Literaturwissenschaftler Karl Corino.

2006 bekam er den Premio letterario Giordano Bruno, Mailand.

Im Jahre 2006 wurde Deschner zum Mitglied der Serbischen Akademie der Wissenschaften und KĂŒnste (Abteilung fĂŒr Geschichtswissenschaft) gewĂ€hlt.[6]

Im Jahr 2004 gab die Giordano Bruno Stiftung die Einrichtung eines nach dem Autor benannten Deschner-Preises bekannt, der Personen oder Organisationen verliehen werden soll, „die in besonderem Maße zur StĂ€rkung des sĂ€kularen, wissenschaftlichen und humanistischen Denkens und Handelns beitragen“.[7] Erster TrĂ€ger dieses Deschner-Preises (2007) war der britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins (Oxford).

Rezeption

Viele Werke des Autors hatten in der Fachwelt ein lebhaftes Echo. Das rĂŒhrte zum einen daher, dass seine Ideen oft der herrschenden Lehre bzw. Meinung widersprachen. Zum anderen veröffentlichte er seine Werke oft als Taschenbuch oder als Taschenbuch-Reihe in großer Auflage, richtete sich also an das breite Publikum. Schließlich waren viele seiner Werke eher umgangssprachlich formuliert, hielten mit Kritik an bestehenden AutoritĂ€ten nicht zurĂŒck. Mitunter hatten sie prĂ€gnant formulierte Titel wie beispielsweise Mit Gott und den Faschisten, Kirche des Un-Heils oder Ein Papst reist zum Tatort.

Bereits Karlheinz Deschners Roman Die Nacht steht um mein Haus (1956) erregte Aufsehen, das sich ein Jahr spÀter bei Erscheinen der Streitschrift Kitsch, Konvention und Kunst zum Skandal steigerte, weil er damals unbekannte Autoren lobte und zugleich damals beliebte dichterische Werke heftig angriff.

Seit 1958 veröffentlicht Karlheinz Deschner ĂŒberwiegend Werke zur Religions- und Kirchenkritik. Seitdem gibt es von einigen namhaften theologischen Autoren ablehnende, von anderen zustimmende Kritik.

Ablehnung

Ablehnung fand vor allem die 1986 begonnene Reihe Kriminalgeschichte des Christentums; auch kirchenkritische Vertreter des Christentums, unter ihnen der TĂŒbinger Theologe und Kritiker der katholischen Kirche Hans KĂŒng, lehnten Deschners grundsĂ€tzliche Kritik ab. 1994 erschien ein Sammelband unter dem Titel Kriminalisierung des Christentums? mit 23 Stellungnahmen von Kirchenhistorikern und anderen Wissenschaftlern verschiedener Konfession zur Kriminalgeschichte. Deschner antwortete auf diese Stellungnahmen in Form einer Replik im 5. Band seiner Kriminalgeschichte, wobei er detailliert allerdings nur auf eine der Stellungnahmen eingeht.

Deschner beschrieb einmal seine Motivation zum Schreiben so: „Ich schreibe aus Feindschaft. Denn die Geschichte derer, die ich beschreibe, hat mich zu ihrem Feind gemacht“. Dazu sagte der emeritierte Professor fĂŒr Kirchengeschichte an der UniversitĂ€t Bamberg, Georg Denzler, der selbst mit kirchenkritischen Texten hervorgetreten ist: „Eine solche Motivation kann niemals die Basis fĂŒr eine ernst zu nehmende Geschichtsschreibung sein.“ In einer Stellungnahme anlĂ€sslich von Deschners 80. Geburtstag benannte Denzler folgende EinwĂ€nde seiner Wissenschaftlerkollegen: „Er (Deschner) kennt kein Quellenstudium, er trifft eine höchst einseitige Literaturauswahl, interpretiert gedruckte Quellen ohne BerĂŒcksichtigung des Zusammenhangs, nimmt Einzelereignisse fĂŒr das Ganze und tĂ€uscht einen gelehrten Anmerkungsapparat vor, bei dem oft nicht zu kontrollieren ist, was behauptet wird.“ An anderer Stelle urteilt er, Deschner sei „der kenntnisreichste unter den advocati diaboli“,[8] doch mangele es ihm an historischem Denken und historischem Urteilen:[9]

In letzter Zeit nannte Hubertus Mynarek, allerdings im positiven Kontext seiner WĂŒrdigung, den Kirchenkritiker einen Kompilator, „dessen Werke eine fundamentale AbhĂ€ngigkeit von den Forschungsresultaten der historisch-kritisch arbeitenden Theologen aufweisen“.[10] Joachim Kahl zeigt sich ĂŒber zahlreiche Aphorismen Deschners erschrocken, worin er ein Menschenbild als „hĂ€misch herabsetzend, fatalistisch, voll Sehnsucht nach Tod und Tötung“ zu erkennen glaubt.[11] Auf Kahls Kritik von Deschners Aphoristik, wieder abgedruckt in „AufklĂ€rung ist Ärgernis 
“: Karlheinz Deschner Leben – Werk – Wirkung,[12] repliziert Gabriele Röwer im selben Band detailliert; sie moniert, unter Einbeziehung zahlreicher Stimmen der Weltliteratur, Kahls mangelndes VerstĂ€ndnis fĂŒr das Wesen des Aphorismus wie auch seine Ausklammerung eines der eigenen Deutung widersprechenden Großteils der Deschnerschen Aphorismen.[13]

Armin Pfahl-Traughber kritisiert an Deschners Buch Der Moloch, dass es teilweise auf gefĂ€lschten Quellen und rechtsradikaler Verschwörungsliteratur beruhe, an einen „Stammtisch-Diskurs“ erinnere und stellenweise suggeriere, dass „die US-Amerikaner schlimmer als die Nationalsozialisten waren“.[14]

Zustimmung

Zu Deschners Buch Abermals krĂ€hte der Hahn schrieb der evangelische Theologe Hans Conzelmann: „Deschner hat sich informiert. Er wird sich auf nichts einlassen als: Information.“[15]

Zum gleichen Buch schrieb der katholische Theologe Richard Völkl: „Vor allem aber beweist der Autor an Hand einer immensen Quellen- und Literaturverwertung, was er sagt.“[16]

Der Philosoph und Literaturwissenschaftler Ludger LĂŒtkehaus nannte es „das Verdienst Deschners, auf die GewalttĂ€tigkeit des Christentums hingewiesen zu haben“. Wer der von Deschner „gnadenlos nachgezeichneten Blutspur“ von Christen folge, werde sich des Gesamteindrucks kaum erwehren können: „Was hat die Geschichte des Christentums, der ChristentĂŒmer aus der Liebesreligion des Anfangs gemacht!“[17]

Beeindruckt von der Kriminalgeschichte des Christentums zeigte sich der katholische Theologe Adolf Holl: „Wie furchtbar der Glaubenseifer sein kann, ist in der ‚Kriminalgeschichte des Christentums’ nachzulesen. Nach der LektĂŒre wirken all die PĂ€pste, KardinĂ€le, Bischöfe und Äbte, Theologen, Nonnen, Mönche und Priester von den ersten AnfĂ€ngen der Kirche bis in die katholische Gegenwart wie eine Bande von Gangstern, deren verbrecherische Machenschaften sich hinter Weihrauchwolken verbergen.“[18]

Die Theologin Uta Ranke-Heinemann schrieb in ihrem Buch Nein und Amen. Mein Abschied vom traditionellen Christentum: „Der europĂ€ische BĂŒrger, den beim Begriff ‚Christliches Abendland‘ satte Selbstzufriedenheit zu befallen pflegt, weil ‚Christliches Abendland‘ in seinen Ohren nach frommer Rechtschaffenheit klingt, sieht nach der LektĂŒre von Deschner seine Suppe voller Haare. Christliche Unwissenheit und Arroganz werden durch Deschner empfindlich gestört“.[19]

In der Frankfurter Rundschau schrieb der Journalist Arno Widmann zur Kriminalgeschichte des Christentums: „Es gibt SĂ€tze in diesem Buch, die möchte man auswendig lernen, um niemals zu vergessen, welches die Grundlagen der Welt sind, in der wir leben.“ Dazu in der gedruckten Ausgabe die zweite Überschrift: „Karlheinz Deschners ‚Kriminalgeschichte des Christentums‘ zeigt uns, wie wir sind.“[20]

Werke

Literarische Werke

  • Die Nacht steht um mein Haus. Roman. List, MĂŒnchen 1956
  • Florenz ohne Sonne. Roman. List, MĂŒnchen 1958
  • Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom. Aphorismen. Lenos, Basel 1985, ISBN 3-85787-647-6
  • Ärgernisse. Aphorismen. Rowohlt, Reinbek 1994, ISBN 3-498-01301-7
  • Mörder machen Geschichte. Aphorismen. Lenos, Basel 2003, ISBN 3-85787-341-8
  • Musik des Vergessens. Über Landschaft, Leben und Tod im Hauptwerk Hans Henny Jahnns. Asku-Presse, Bad Nauheim 2003, ISBN 3-930994-14-3
  • Poeten und SchaumschlĂ€ger – Von Jean Paul bis Enzensberger. 24 AufsĂ€tze zur Literatur und Literaturkritik. Rombach, Freiburg im Breisgau 2007, ISBN 978-3-7930-9504-0

SachbĂŒcher

  • Kitsch, Konvention und Kunst. Eine literarische Streitschrift. List, MĂŒnchen 1957; Ullstein, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-548-34825-4
  • Abermals krĂ€hte der Hahn. Eine kritische Kirchengeschichte. GĂŒnther, Stuttgart 1962
    • aktuelle Neuausgabe: Edition Enfer in der Akzente Versandbuchhandlung, Lahnstein 2010, ISBN 978-3-941960-06-0
  • Talente, Dichter, Dilettanten. ÜberschĂ€tzte und unterschĂ€tzte Werke in der deutschen Gegenwart. Limes, Wiesbaden 1964
  • Mit Gott und den Faschisten. Der Vatikan im Bunde mit Mussolini, Franco, Hitler und Pavelić. GĂŒnther, Stuttgart 1965
  • Kirche und Faschismus. Jugenddienst-Verlag, Wuppertal 1968
  • Das Kreuz mit der Kirche. Eine Sexualgeschichte des Christentums. Econ, DĂŒsseldorf 1974; ĂŒberarbeitete Neuausgabe 1992; Sonderausgabe 2009, ISBN 978-3-9811483-9-8
  • Kirche des Un-Heils. Argumente, um Konsequenzen zu ziehen. Heyne, MĂŒnchen 1974, ISBN 3-453-00445-0
  • Ein Papst reist zum Tatort. Hoffmann und Campe, Hamburg 1981, ISBN 3-455-08201-7
  • Ein Jahrhundert Heilsgeschichte. Die Politik der PĂ€pste im Zeitalter der Weltkriege. 2 BĂ€nde. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1982/83
    • erweiterte Neuausgabe in einem Band als: Die Politik der PĂ€pste im 20. Jahrhundert. Rowohlt, Reinbek 1991, ISBN 3-498-01282-7
  • Die beleidigte Kirche oder: Wer stört den öffentlichen Frieden? Gutachten im Bochumer § 166-Prozess. Ahriman, Freiburg im Breisgau 1986, ISBN 3-922774-05-9
  • Kriminalgeschichte des Christentums (Auf zehn BĂ€nde angelegt). Rowohlt, Reinbek 1986ff
    • Band 1: Die FrĂŒhzeit. Von den UrsprĂŒngen im Alten Testament bis zum Tod des hl. Augustinus (430)
    • Band 2: Die SpĂ€tantike. Von den katholischen „Kinderkaisern“ bis zur Ausrottung der arianischen Wandalen und Ostgoten unter Justinian I. (527–565)
    • Band 3: Die Alte Kirche. FĂ€lschung, Verdummung, Ausbeutung, Vernichtung
    • Band 4: FrĂŒhmittelalter. Von König Chlodwig I. (um 500) bis zum Tode Karls des Großen (814)
    • Band 5: 9. und 10. Jahrhundert. Von Ludwig dem Frommen (814) bis zum Tode Ottos III. (1002)
    • Band 6: 11. und 12. Jahrhundert. Von Kaiser Heinrich II. dem „Heiligen“ (1002) bis zum Ende des Dritten Kreuzzugs (1192)
    • Band 7: 13. und 14. Jahrhundert. Von Kaiser Heinrich VI. (1190) zu Kaiser Ludwig IV. dem Bayern (1347)
    • Band 8: 15. und 16. Jahrhundert. Vom Exil der PĂ€pste in Avignon bis zum Augsburger Religionsfrieden
    • Band 9: Mitte des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Vom Völkermord in der Neuen Welt bis zum Beginn der AufklĂ€rung
  • Opus Diaboli. FĂŒnfzehn unversöhnliche Essays ĂŒber die Arbeit im Weinberg des Herrn. Rowohlt, Reinbek 1987, ISBN 3-498-01270-3
  • Der gefĂ€lschte Glaube. Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen HintergrĂŒnde. Knesebeck & Schuler, MĂŒnchen 1988, ISBN 3-453-01231-3
    • UnverĂ€nderte Neuauflage zum 80. Geburtstag: Knesebeck, MĂŒnchen 2004, ISBN 3-89660-228-4
  • DornröschentrĂ€ume und Stallgeruch. Über Franken, die Landschaft meines Lebens. Knesebeck & Schuler, MĂŒnchen 1989
  • Der Anti-Katechismus. 200 GrĂŒnde gegen die Kirchen und fĂŒr die Welt (mit Horst Herrmann). Rasch und Röhring, Hamburg 1991, ISBN 3-89136-302-8
  • Der Moloch. „Sprecht sanft und tragt immer einen KnĂŒppel bei euch!“ Zur Amerikanisierung der Welt. Weitbrecht, Stuttgart 1992, ISBN 3-522-70970-5
  • Die Vertreter Gottes. Eine Geschichte der PĂ€pste im 20. Jahrhundert. Heyne, MĂŒnchen 1994, ISBN 3-453-07048-8
  • Was ich denke. Goldmann, MĂŒnchen 1994, ISBN 3-442-12531-6
  • Weltkrieg der Religionen. Der ewige Kreuzzug auf dem Balkan (mit Milan Petrović). Weitbrecht, Stuttgart 1995, ISBN 3-522-71740-6
  • Oben ohne. FĂŒr einen götterlosen Himmel und eine priesterfreie Welt. Zweiundzwanzig Attacken, Repliken und andere starke StĂŒcke. Rowohlt, Reinbek 1997, ISBN 3-499-60705-0
  • FĂŒr einen Bissen Fleisch. Das schwĂ€rzeste aller Verbrechen. Asku-Presse, Bad Nauheim 1998, ISBN 3-930994-10-0
  • Die Rhön. Heidnisches und Heiliges, UrtĂŒmlichkeit und Idyllik einer einsamen Landschaft. Kleebaum, Bamberg 1998, ISBN 3-930498-15-4
  • Memento! Kleiner Denkzettel zum „Großen Bußakt“ des Papstes im Heiligen Jahr 2000. Rowohlt (rororo 60926), Reinbek 1999, ISBN 3-499-60926-6

Als Herausgeber

  • Was halten Sie vom Christentum? 18 Antworten auf eine Umfrage. List, MĂŒnchen 1957
  • Jesusbilder in theologischer Sicht. List, MĂŒnchen 1966
  • Das Jahrhundert der Barbarei. Desch, MĂŒnchen 1966
  • Wer lehrt an deutschen UniversitĂ€ten?. Limes, Wiesbaden 1968
  • Das Christentum im Urteil seiner Gegner. In 2 BĂ€nden. Limes, Wiesbaden 1969/71
  • Kirche und Krieg. Der christliche Weg zum Ewigen Leben. GĂŒnther, Stuttgart 1970
  • Warum ich aus der Kirche ausgetreten bin. Kindler, MĂŒnchen 1970
  • Der manipulierte Glaube. Eine Kritik der christlichen Dogmen. Kindler, MĂŒnchen 1971
  • Warum ich Christ/Atheist/Agnostiker bin. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1977
  • Woran ich glaube. GĂŒtersloher Verlagshaus Mohn, GĂŒtersloh 1990
  • Zwischen Kniefall und Verdammung. Robert MĂ€chler, ein glĂ€ubiger Antichrist. Eine Auswahl aus seinem religions- und kirchenkritischen Werk. Merlin, Gifkendorf 1999, ISBN 3-926112-95-6

Literatur

Video

Weblinks

 Commons: Karlheinz Deschner â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Über Karlheinz Deschner: Leben, Werke, Resonanz, eine Dokumentation zum Erscheinen von Band 3 der „Kriminalgeschichte des Christentums“. Kapitel „Biographische Notiz“, S. 19 ff. Rowohlt, 1990 (ohne ISBN).
  2. ↑ Festrede von Hermann Gieselbusch, wo diese Tatsache (2004) erstmals veröffentlicht wurde.
  3. ↑ brand eins: Nackt im Wald mit Nietzsche, 7/2004
  4. ↑ VEBU 11/2004
  5. ↑ Verleihung des Ludwig-Feuerbach-Preises an Karlheinz Deschner am 30. November 2001, Website des bfg Augsburg
  6. ↑ Serbian Academy of Sciences and Arts: Members of the Department of Historical Sciences, abgerufen am 14. Juli 2008
  7. ↑ Humanistischer Pressedienst: Karlheinz Deschner, 23. Mai 2007
  8. ↑ FAZ vom 31. MĂ€rz 1989, Seite 38.
  9. ↑ dpa: Kirchenkritiker Karlheinz Deschner wird 80 – „Ich schreibe aus Feindschaft“, 19. Mai 2004.
  10. ↑  Hubertus Mynarek: Das PhĂ€nomen Deschner – GrĂ¶ĂŸe und Grenzen. In: Gesellschaft fĂŒr kritische Philosophie NĂŒrnberg (Hrsg.): AufklĂ€rung und Kritik. Sonderheft 9, 2004, S. 132–145 (PDF).</span>
  11. ↑  Joachim Kahl: Deschners Aphorismen. Eine Kritik ihres Menschenbildes sowie ihres Gesellschafts- und GeschichtsverstĂ€ndnisses. In: Gesellschaft fĂŒr kritische Philosophie NĂŒrnberg (Hrsg.): AufklĂ€rung und Kritik. Sonderheft 9, 2004, S. 146–168 (PDF).</span>
  12. ↑ a.a.O. S. 230–256.
  13. ↑ a.a.O., S. 257–322; Gabriele Röwer: Wo bleibt das Positive? (Auszug)
  14. ↑  Armin Pfahl-Traughber: Deschners USA-Bild – Eine kritische Betrachtung zu „Der Moloch“. In: Gesellschaft fĂŒr kritische Philosophie NĂŒrnberg (Hrsg.): AufklĂ€rung und Kritik. Sonderheft 9, 2004, S. 169–186 (PDF).</span>
  15. ↑ Hans Conzelmann: Evangelische Theologie 6, Jahrgang 1964, S. 336.
  16. ↑ Richard Völkl, Caritas, Freiburg, Dezember 1963, zitiert nach Deschner, Mit Gott und den Faschisten, S. 276 f.
  17. ↑ dpa: Kirchenkritiker Karlheinz Deschner wird 80 – „Ich schreibe aus Feindschaft“, 19. Mai 2004.
  18. ↑ Adolf Holl: Wie ich ein Priester wurde, warum Jesus dagegen war, und was dabei herausgekommen ist. S. 14.
  19. ↑ Uta Ranke-Heinemann: Nein und Amen. Mein Abschied vom traditionellen Christentum. 8. Aufl. 2009, S. 298 f.
  20. ↑ Frankfurter Rundschau, 12. August 2008; Rezension nach Erscheinen des neunten Bandes der Kriminalgeschichte des Christentums
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