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| Kathrin Hölzl | |||||||||||||
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| Nation | | ||||||||||||
| Geburtstag | 18. Juli 1984 | ||||||||||||
| Geburtsort | Berchtesgaden | ||||||||||||
| Größe | 163 cm | ||||||||||||
| Gewicht | 59 kg | ||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Disziplin | Riesenslalom, Slalom, Kombination | ||||||||||||
| Verein | WSV Bischofswiesen | ||||||||||||
| Status | aktiv | ||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||
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| Platzierungen im alpinen Skiweltcup | |||||||||||||
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| letzte Änderung: 19. März 2011 | |||||||||||||
Kathrin Hölzl (* 18. Juli 1984 in Berchtesgaden) ist eine deutsche Skirennläuferin. Sie fährt hauptsächlich in den Disziplinen Riesenslalom und Slalom. Ihren bisher größten Erfolg erzielte sie 2009 mit dem Weltmeistertitel im Riesenslalom. Sie gehört dem A-Kader des Deutschen Skiverbandes an und ist seit 2004 im Ski Team der Bundeszollverwaltung.
Inhaltsverzeichnis |
Erstmals auf Skiern stand Hölzl im Alter von drei Jahren, mit fünf Jahren bestritt sie ihr erstes Rennen. Ab Dezember 1999 kam sie in FIS-Rennen zum Einsatz, am Januar 2001 im Europacup. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2001 in Verbier erreichte sie im Super-G den sechsten Platz. Am 15. Dezember 2001 kam sie erstmals im Skiweltcup zum Einsatz und fuhr im Super-G von Val-d’Isère auf Platz 41.
Hölzl konnte sich in den drei darauf folgenden Wintern nicht im Weltcup etablieren, weshalb sie hauptsächlich zu Europacuprennen startete. Die erste Podestplatzierung auf dieser Stufe gelang ihr im Dezember 2002, der erste Sieg im Dezember 2005. Mit einem weiteren Sieg im Februar 2006 sicherte sie sich den zweiten Platz in der Riesenslalom-Disziplinenwertung des Europacups. Erste Weltcuppunkte gewann Hölzl am 21. Dezember 2005 in Spindlermühle, wo sie den Riesenslalom auf Platz 24 beendete. Nachdem sie am 25. November 2006 in Aspen erstmals unter die besten zehn gefahren war, gelang ihr am 18. März 2007 beim Weltcupfinale auf der Lenzerheide mit Platz 2 im Riesenslalom die erste Podestplatzierung. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Åre fuhr sie im Riesenslalom auf Platz sechs.
Zwar stand Hölzl in der Saison 2007/08 nie auf dem Podest, doch es gelangen ihr regelmäßig Top-10-Platzierungen. Die Saison 2008/09 begann zunächst etwas verhalten, doch erreichte sie im Januar mit einem dritten Platz in Maribor wieder das Niveau des Vorwinters. Hölzl feierte bei der Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère mit dem Sieg im Riesenslalom den bisher größten Erfolg ihrer Karriere. Sie war damit die erste deutsche Weltmeisterin in dieser Disziplin nach 31 Jahren (Maria Epple 1978). Dieser Erfolg bedeutete auch die 100. deutsche Einzelmedaille in der Geschichte alpiner Skiweltmeisterschaften.[1]
Am 28. November 2009 gelang Hölzl im Riesenslalom von Aspen der erste Sieg in einem Weltcuprennen. Einen Monat später gelang ihr in Lienz der zweite Weltcuperfolg (in derselben Disziplin). Sie konnte sich durch ihre guten Ergebnisse im Weltcup für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver qualifizieren, bei denen sie am 25. Februar 2010 im Riesenslalom den 6. Platz erreichte. Beim Weltcupfinale in Garmisch-Partenkirchen sicherte sie sich mit einem 2. Platz den Sieg in der Riesenslalom-Disziplinenwertung der Saison 2009/10.
Zu Beginn der Saison 2010/11 gelangen Hölzl drei weitere Podestplätze. Aufgrund chronischer Rückenschmerzen, an denen sie seit Saisonbeginn litt, legte sie im Januar 2011 eine mehrwöchige Pause ein. Sie trat zwar zum Riesenslalom bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen an, verzichtete aber auf den zweiten Durchgang und erklärte das vorzeitige Ende der Saison.[2]
| Datum | Ort | Land | Disziplin |
|---|---|---|---|
| 28. November 2009 | Aspen | USA | Riesenslalom |
| 28. Dezember 2009 | Lienz | Österreich | Riesenslalom |
| Datum | Ort | Land | Disziplin |
|---|---|---|---|
| 14. Dezember 2005 | Alleghe | Italien | Riesenslalom |
| 11. Februar 2006 | Roccaraso | Italien | Riesenslalom |
1950: Dagmar Rom | 1952: Andrea Mead-Lawrence | 1954: Lucienne Schmith | 1956: Ossi Reichert | 1958: Lucille Wheeler | 1960: Yvonne Rüegg | 1962: Marianne Jahn | 1964: Marielle Goitschel | 1966: Marielle Goitschel | 1968: Nancy Greene | 1970: Betsy Clifford | 1972: Marie-Theres Nadig | 1974: Fabienne Serrat | 1976: Kathy Kreiner | 1978: Maria Epple | 1980: Hanni Wenzel | 1982: Erika Hess | 1985: Diann Roffe-Steinrotter | 1987: Vreni Schneider | 1989: Vreni Schneider | 1991: Pernilla Wiberg | 1993: Carole Merle | 1996: Deborah Compagnoni | 1997: Deborah Compagnoni | 1999: Alexandra Meissnitzer | 2001: Sonja Nef | 2003: Anja Pärson | 2005: Anja Pärson | 2007: Nicole Hosp | 2009: Kathrin Hölzl | 2011: Tina Maze
Angehörige der Lehrgangsgruppen Ia in der Saison 2011/2012:
Damen: Fanny Chmelar | Katharina Dürr | Lena Dürr | Christina Geiger | Maria Höfl-Riesch | Kathrin Hölzl | Simona Hösl | Veronique Hronek | Monica Hübner | Nina Perner | Viktoria Rebensburg | Susanne Riesch | Veronika Staber | Gina Stechert | Isabelle Stiepel | Barbara Wirth
Herren: Fritz Dopfer | Stephan Keppler | Stefan Luitz | Felix Neureuther | Andreas Sander | Tobias Stechert | Dominik Stehle | Andreas Strodl
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hölzl, Kathrin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Skirennläuferin |
| GEBURTSDATUM | 18. Juli 1984 |
| GEBURTSORT | Berchtesgaden |