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| Kebnekaise | ||
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Kebnekaise (gesehen vom Tuolpagorni) | ||
| Höhe | 2.104 m ö.h. | |
| Lage | Schweden | |
| Gebirge | Skanden | |
| Geographische Lage | 67° 54′ 2″ N, 18° 31′ 0″ O67.900555555618.51666666672104Koordinaten: 67° 54′ 2″ N, 18° 31′ 0″ O | |
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| Erstbesteigung | 1883 durch Charles Rabot | |
| Normalweg | Westweg; bei guten Bedingungen einfache Hochtour (teilweise vergletschert) | |
| Besonderheiten | höchster Berg Schwedens | |
Der Kebnekaise (samisch Giebnegáisi oder Giebmegáisi, auf deutsch etwa „Kessel-Kamm“) ist mit 2.104 Metern [1] (vergletscherter Südgipfel, der Nordgipfel erreicht 2.097 Meter und besteht aus Fels) der höchste Berg Schwedens. Er ist Zentrum und höchster Punkt des gesamten Gebirgsmassives und liegt in Lappland, ungefähr 150 Kilometer nördlich des Polarkreises und ca. 70 km westlich von Kiruna.
Vom Ausgangspunkt in Nikkaluokta sind es ca. 19, zumeist leicht zu gehende, Kilometer bis zur Kebnekaise fjällstation, wobei 6 km am See Ladtjojaure mit einem Boot (gegen Gebühr) zurückgelegt werden können. 13 km hinter der Kebnekaise Fjällstation trifft der Weg bei Singi auf den beliebten Wanderweg Kungsleden.
Etwa zwei Kilometer hinter der Kebnekaise fjällstation auf dem Weg nach Singi gibt es zwei Wege, um den Gipfel zu erreichen:
Västra Leden:
Östra Leden:
Dem Kebnekaise vorgelagert ist der Berg Tuolpagorni (1.662 m). An der Ostflanke des Berges befindet sich im Tal von Tarfala eine glaziologische Forschungsstation, wo man in einer in der Saison bewirtschafteten Hütte auch übernachten kann.
Nördlich des Breitengrades, auf dem der Kebnekaise liegt, gibt es in ganz Eurasien keine höheren Berge mehr. Aufgrund der besonderen Lage kann man bei klarem Wetter vom Gipfel ca. 10 % des gesamten schwedischen Staatsgebietes überblicken, was mehr als die gesamte Landesfläche der Schweiz ausmacht.
Bekannt ist der Name auch im Zusammenhang mit dem Roman Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen von Selma Lagerlöf und der hierauf basierenden Zeichentrickserie. Die Leitgans trägt dort den Namen „Akka von Kebnekaise“.
Am 16. März 2012 kollidierte eine Transportmaschine vom Typ Lockheed C-130 Hercules der Norwegischen Streitkräfte mit der Westseite des Kebnekaise, die fünf Insassen kamen dabei ums Leben. Das Flugzeug nahm an einem Militärmanöver teil und war bei schlechten Wetterverhältnissen auf dem Weg von Evenes nach Kiruna.[2]