Suche im Lexikon
Lexikon auf Ihrer Homepage Lexikon als Lesezeichen hinzufügen

Kerstin Müller

Dieser Artikel befasst sich mit der Politikerin Kerstin Müller. Für die gleichnamige Ruderin siehe Kerstin Müller (Ruderin).
Kerstin Müller im Dezember 2008
bei der Landesdelegiertenkonferenz der Grünen in Krefeld zur Bundestagswahl 2009

Kerstin Müller (* 13. November 1963 in Siegen) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen).

Sie war von 2002 bis 2005 Staatsministerin im Auswärtigen Amt und von 1994 bis 2002 Sprecherin beziehungsweise Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1983 begann sie ein Studium der Rechtswissenschaft in Köln, das sie 1990 mit dem ersten Staatsexamen beendete. 1994 folgte dann das zweite juristische Staatsexamen.

Kerstin Müller ist seit 2006 alleinerziehende Mutter einer Tochter.[1]

Politische Tätigkeit

Kerstin Müller am Abend der Bundestagswahl 2002

Zunächst für die trotzkistische Gruppe Internationaler Marxisten aktiv, ist sie seit 1986 Mitglied der Partei Die Grünen. Von 1990 bis 1994 war sie Landesvorsitzende der Grünen in Nordrhein-Westfalen.

Seit 1994 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war sie von 1994 bis 1998 Sprecherin und von 1998 bis 2002 Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Seit 2005 ist sie außenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Ihre besonderen Schwerpunkte liegen im Bereich Afrikapolitik, Naher Osten, Islamdialog, gerechte Globalisierung und internationale Frauenrechte.

Kerstin Müller ist über die Landesliste Nordrhein-Westfalen der Grünen in den Deutschen Bundestag eingezogen. Ihr Wahlkreis liegt im Kölner Norden (Stadtbezirke Köln-Ehrenfeld, Köln-Nippes und Köln-Chorweiler).

Mitgliedschaften

Kerstin Müller ist Mitglied des Kuratoriums von Aktion Deutschland Hilft, dem Bündnis der Hilfsorganisationen. Außerdem sitzt sie im Stiftungsrat der SWP und im Gesamtpräsidium der DGAP. Für das Deutsche Komitee für UNICEF ist sie bestelltes Mitglied und damit Vertreterin des Bundestages für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Öffentliche Ämter

Nach der Bundestagswahl 2002 war Kerstin Müller bis zur vorgezogenen Neuwahl 2005 Staatsministerin im Auswärtigen Amt in der unter Gerhard Schröder geführten Bundesregierung. Mit Bildung der Großen Koalition schied sie am 22. November 2005 aus dem Amt.

Weblinks

 Commons: Kerstin Müller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikinews Wikinews: Kerstin Müller – in den Nachrichten

Einzelnachweise

Referenz-Fehler: Ungültige <references>-Verwendung: Es ist kein zusätzlicher Text erlaubt, verwende ausschließlich <references />.


Referenz-Fehler: Einzelnachweisfehler: „<ref>-Tags existieren, jedoch wurde kein <references />-Tag gefunden.“

Hinweis: Hierzu kann es auch kommen, wenn eine Referenz nicht korrekt geschlossen wurde – also ein </ref> oder der schließende Schrägstrich in einem Verweis auf eine benannte Referenz (<ref name="xxx" />) fehlt.
Impressum AGB Datenschutz KundenserviceMediadatenfreenet AGJobsSitemap
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.