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Slowenische Kfz-Kennzeichen bestehen, von links nach rechts, aus zwei Buchstaben, die den Bezirk angeben, dem Gemeindewappen und einem Block aus Ziffern und Buchstaben mit einem Bindestrich. Das aktuelle slowenische Kennzeichensystem wurde 1992 eingeführt. Bis zum Beitritt Sloweniens zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 hatten die Schilder einen grünen Rahmen. 2004 wurde am linken Rand ein blauer Balken mit den zwölf europäischen Sternen und der Länderkennung SLO hinzugefügt. Gleichzeitig wurde die Schriftart verändert. Seit 2009 werden die Kennzeichen Sloweniens wieder mit grüner anstatt schwarzer Umrahmung, die seit der Einführung der EU-Kennzeichen gültig waren, ausgegeben.
Gegen einen Aufpreis sind auch in Slowenien Wunschkennzeichen verfügbar, bei denen die Kombination nach dem Wappen frei gewählt werden kann.
Bei Anhängern ist die Reihenfolge der Einheiten genau umgekehrt. Sie beginnen mit Buchstaben-Zahlen-Kombination und enden mit dem Bezirkskürzel bzw. dem Zuordnungskürzel.
Befristete Nummernschilder gleichen den gewöhnlichen Kennzeichen und zeigen zusätzlich am rechten Rand eine Jahresangabe.
Testkennzeichen zeigen entweder das Wort PREIZKUŠNJA über der Schrift oder die Buchstaben PR innerhalb eines vertikalen roten Balkens.
Fahrzeuge, die aus Slowenien exportiert werden sollen, erhalten rote Kennzeichen, die ebenfalls am rechten Rand ein Feld mit der Gültigkeit zeigen.
Kennzeichen der slowenischen Polizei zeigen blaue Schrift und beginnen mit dem Buchstaben P. Es folgt das Wappen der slowenischen Polizei sowie fünf Ziffern in zwei Gruppen.
Diplomatenkennzeichen beginnen mit den grünen Buchstaben CMD für einen Botschafter, CD für Diplomaten allgemein, CC für Konsule oder M für Botschaftsangehörige ohne diplomatischen Status. Es folgt eine zweistellige schwarze Ziffer, die das Herkunftsland angibt, gefolgt von weiteren Unterscheidungsziffern.
Kennzeichen der slowenischen Streitkräfte zeigen einen schwarzen Hintergrund und beginnen mit den Buchstaben SV für slowen. Slovenska Vojska (dt. slowenische Armee). Es folgt das Wappen der Armee und eine zweistellige Zahl an der sich die Herkunft ablesen lässt. Das Schild endet mit einer Zahlenkombination.
Die Bezirkskürzel (mit den deutschen Namen sowie den anerkannten Minderheitennamen in Klammern) sind:
Dieses System wurde noch aus jugoslawischer Zeit übernommen, wobei diese (ursprünglich sogar noch aus der altösterreichischen Zeit stammenden) Bezirke seit der Unabhängigkeit Sloweniens aus verwaltungstechnischer Sicht eigentlich nicht mehr existieren und nurmehr auf den Kfz-Kennzeichen und bei der regionalen Kommandostruktur der slowenischen Polizei weiterleben.
Albanien | Andorra | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark2 | Deutschland | Estland | Finnland | Frankreich2 | Griechenland | Großbritannien | Irland | Island | Italien2 | Kasachstan1 | Kroatien | Lettland | Liechtenstein | Litauen | Luxemburg | Malta | Mazedonien | Moldawien | Monaco | Montenegro | Niederlande2 | Norwegen2 | Österreich | Polen | Portugal2 | Rumänien | Russland1 | San Marino | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien2 | Tschechien | Türkei1 | Ukraine | Ungarn | Vatikanstadt | Vereinigtes Königreich2 | Weißrussland
Andere oder umstrittene Gebiete:
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Kanalinseln Alderney, Guernsey, Jersey |
Kosovo |
Nordirland |
Transnistrien
Ehemalige Staaten
Deutsche Demokratische Republik |
Jugoslawien |
Tschechoslowakei |
Sowjetunion
1 Liegt größtenteils in Asien. 2 Hat zusätzliche Gebiete außerhalb Europas.