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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Sömmerda | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Kindelbrück | |
| Höhe: | 140 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,29 km² | |
| Einwohner: |
1.734 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 130 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 99638 | |
| Vorwahl: | 036375 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SÖM | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 68 029 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Puschkinplatz 1 99638 Kindelbrück | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Roman Zachar (CDU) | |
| Lage der Stadt Kindelbrück im Landkreis Sömmerda | ||
Kindelbrück ist eine Stadt im Landkreis Sömmerda in Thüringen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kindelbrück, der weitere acht Gemeinden angehören.
Inhaltsverzeichnis |
Kindelbrück liegt am Unterlauf der Wipper im Thüringer Becken und damit im Norden des Landkreis Sömmerda.
Zu Beginn des 9. Jahrhundert wird Kindelbrück in einem Verzeichnis der Güter des vom Erzbischof Lullus (†786) von Mainz erbauten Klosters Hersfeld als Kindelbruccun erstmals urkundlich erwähnt.
Der Name Kindelbrück hat sich im Laufe der Geschichte über die Bezeichnungen Kindelbruccum, Kindelbrucken und Kindelbruck zum heutigen Kindelbrück entwickelt. Die Bezeichnung -brück steht für einen Übergang oder eine Furt an dem durch die Wipper durchflossenen Tal. Der erste Ansiedler an diesem Übergang soll eine Person namens Chintila gewesen sein. Die erste Ansiedlung, die in der Nähe der heutigen Oberstadt gelegen haben soll, wurde größer und im Laufe der Jahre änderte sich der Name von Chintila Brück in Kindelbrück. Andere Quellen besagen, dass der Name Kindel für die Bezeichnung König steht und der Name Kindelbrück aus der Bezeichnung Königsbrücke entstanden ist.
Dem Dorf Kindelbrück wurden am 12. März 1291 durch Albrecht II. das Stadtrecht verliehen. Die urkundliche Verleihung des Stadtrechts erfolgte auf der Wartburg bei Eisenach. Unter den landgräflichen Städten Thüringens erhielt zuerst Eisenach dieses Privileg. Mit dem Recht, welches in Eisenach galt, wurde später Gotha beliehen. Im Jahr 1265 verlieh Landgraf Albrecht Weißensee das gleiche Recht wie Gotha. Kindelbrück erhielt 1291 wiederum das Recht von Weißensee.
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Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Der Stadtrat aus Kindelbrück setzt sich aus 14 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.
(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)
Roman Zachar (CDU) wurde 2010 zum Bürgermeister gewählt
Blasonierung: „In Blau ein siebenmal von Silber und Rot geteilter, nach rechts schreitender Löwe.“
Es wurde von Paul Rödiger geschrieben und komponiert.
In Kindelbrück gibt es zwei Sportvereine, den Kindelbrücker SV 91 sowie die Sport- und Spielgemeinschaft Kindelbrück. Der KSV ist der Fußballverein der Stadt und die SSG betreibt hauptsächlich Volleyball.
Während des Zweiten Weltkrieges mussten mindestens 100 Kriegsgefangene aus Frankreich sowie Frauen und Männer aus Polen, der Ukraine, aus Weißrussland, Russland, Frankreich, Tschechien und Kroatien Zwangsarbeit leisten: in einer Kofferfabrik und in der Landwirtschaft. Fünf Todesfälle von Zwangsarbeiter-Kindern sind belegt.[2]
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