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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Ilm-Kreis | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Riechheimer Berg | |
| Höhe: | 250 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,22 km² | |
| Einwohner: |
1.215 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 57 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 99334 | |
| Vorwahlen: | 036200, 0361 (Bechstedt-Wagd) | |
| Kfz-Kennzeichen: | IK | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 70 031 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Mönchgasse 81 99334 Kirchheim | |
| Bürgermeister: | Hans-Jürgen Langer (FWG) | |
| Lage der Gemeinde Kirchheim im Ilm-Kreis | ||
Kirchheim ist eine Gemeinde im Ilm-Kreis in Thüringen (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Kirchheim liegt nordöstlich von Arnstadt an der Wipfra, einem Nebenfluss der Gera. Die Gemeinde ist Verwaltungssitz der Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg, die außerdem die Orte Alkersleben, Bösleben-Wüllersleben, Dornheim, Elleben, Elxleben, Osthausen-Wülfershausen, Rockhausen und Witzleben umfasst.
Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Rockhausen - Erfurt - Klettbach - Elleben - Elxleben - Alkersleben - Arnstadt - Ichtershausen
Die urkundliche Ersterwähnung von Kirchheim war im Dezember 1074.[2]
1923 bewirtschaftete das frühere Klostergut vom Kartäuserkloster Erfurt 169 Hektar. Pächter war damals Ernst Schmidt.[3]
Eischleben war und ist ein landwirtschaftlich geprägter Ort. Die Bauern und Güter gingen dann den Weg der Landwirtschaft in Ostdeutschland. Nach der Wende orientierten sie sich neu.
Der Rat der Gemeinde Kirchheim besteht aus 12 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Gemeinderatswahl vom 7. Juni 2009)
Der ehrenamtliche Bürgermeister Hans-Jürgen Langer (FWG) wurde am 7. Juni 2009 gewählt.
Blasonierung: „In Rot mit grünem Schildfuß eine goldene Kirche mit linkem Turm, über dem Dach schwebend drei (2:1) silberne sechsspeichige Wagenräder.“
Eine Partnerschaft besteht mit der Gemeinde Kirchheim am Neckar in Baden-Württemberg.
In Kirchheim befindet sich die 1969 errichtete Volkssternwarte Kirchheim.
Die dem Heiligen Laurentius geweihte Kirche existiert seit 1357. Sie wurde anstelle eines Vorgängerbaus errichtet. Im Innern ist das Sandsteinrelief, das zwischen 1400 und 1440 entstanden ist und die Ölberggruppe darstellt, besonders sehenswert. Der Turm entstand zur gleichen Zeit. Das Relief besteht vermutlich aus Teilen der Vorgängerkirche und wurde später an der heutigen Stelle angebracht. Im Jahr 1685 wurde der barocke Tauftisch mit geschnitzter Figurengruppe (Taufe Jesu) von den Brüdern Beyer aus Arnstadt gestiftet. Die Deckenmalerei aus 1898 ist ein Werk des Malers Ernst Liebermann. Seit 1921 läuten neue Glocken im Turm. Die Sakristei erhielt 1989 eine Sanierung, 1993 wurde eine funkgesteuerte Turmuhr und ein neues Zifferblatt installiert. Weitere Sanierungsarbeiten begannen 1996. 2006 wurde der Taufstein restauriert und anlässlich der Ausstellung “Tausend Jahre Taufen in Mitteldeutschland” im Magdeburger Dom dem Publikum präsentiert.[4]
Da die Kirche durch Hausschwamm bedroht war und auch andere Sanierungsarbeiten dringend nötig wurden, wird die Kirche seit dem Herbst 2010 unter der Betreuung des Architekten Peter Tandler aus Erfurt aufwändig restauriert. Das Kirchenschiff erhielt unter Mitverwendung noch erhaltener historischer Ziegelplatten ein neues Pflaster. Die bislang gesperrten Emporen sind wieder begehbar, die Fundamente unter den Stützen wurden erneuert sowie eine statisch wirksame Holzscheibe eingebaut und mit dem Westgiebel verbunden. An der Südseite des Gotteshauses (siehe Bild) wurde ein Teil der Wandfläche verputzt, so dass man jetzt schon eine Vorstellung haben kann, wie die Kirche später aussehen kann. Die Eingangstüren und der Haupteingang können wieder genutzt werden.[5] Im Herbst/Winter 2011 erhielt das Kirchendach eine neue Schiefereindeckung, am 18. November 2011 wurde ein feierliches Knopffest begangen.
Westwand mit Baufeuchte-Beseitigungsschläuchen
Der Amateurfußballverein SG Eintracht Kirchheim 46 ist in Kirchheim ansässig.
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