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Kleinenberg

Dieser Artikel erläutert den Ort Kleinenberg als Stadtteil von Lichtenau; Kleinenberg ist auch der Name eines Dorfes auf der Ottensteiner Hochfläche, dass heute ein Ortsteil von Bad Pyrmont ist. Zum niederländischen DJ und Musikproduzenten siehe Sander Kleinenberg.
Kleinenberg
Stadt Lichtenau
Koordinaten: 51° 35′ N, 8° 59′ O51.58333333338.98333333333335Koordinaten: 51° 35′ 0″ N, 8° 59′ 0″ O
Höhe: 335 m Ã¼. NN
Fläche: 23,85 km²
Einwohner: 1.394 (31. März 2007)
Eingemeindung: 1. Jan. 1975
Postleitzahl: 33165
Vorwahl: 05647
Karte

Lage von Kleinenberg in Lichtenau (Westfalen)

Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Kleinenberg

Kleinenberg ist ein südöstlicher Stadtteil von Lichtenau (Westfalen) in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Paderborn. Kleinenberg ist außerdem ein Teil der Region Bürener Land.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Im Westen beginnend grenzen an Kleinenberg im Uhrzeigersinn die Lichtenauer Stadtteile Holtheim und Lichtenau sowie der Kreis Höxter mit den Städten Willebadessen und Warburg.

Geschichte

Hauptstädte und Städte des Fürstbistums Paderborn bis 1802/03 (Stand 1789):
Paderborn, Warburg, Brakel, Borgentreich | Beverungen, Borgholz, Bredenborn, Büren, Driburg, Dringenberg, Gehrden, Calenberg, Kleinenberg, Lichtenau, Lippspringe, Lügde, Nieheim, Peckelsheim, Salzkotten, Steinheim, Vörden, Willebadessen, Wünnenberg

Erstmalig wurde Clenenberga um 1220 erwähnt. Es gehörte zunächst zur weltlichen Herrschaft des deutschen Bistums Paderborn, ursprünglich im Herzogtum Sachsen. Ab dem 14. Jahrhundert bildete sich das Territorium Fürstbistum Paderborn (Hochstift) im Heiligen Römischen Reich, darin ab dem 16. Jahrhundert zum niederrheinisch-westfälischen Reichskreis. 1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt. In napoleonischer Zeit war der Ort Teil des Königreiches Westphalen. Seit 1815 gehörte Kleinenberg endgültig zum Königreich Preußen, ab 1871 war es Teil des Deutschen Reiches. 1945–1949 war Kleinenberg Teil der britischen Besatzungszone, ab 1946 staatlich regiert vom Land Nordrhein-Westfalen bzw. ab 1949 auch durch die Bundesrepublik Deutschland.

Vor dem 1. Januar 1975 gehörte die damalige Gemeinde Kleinenberg zum Amt Lichtenau (Westfalen) im Kreis Büren. Mit Inkrafttreten des Sauerland/Paderborn-Gesetzes an diesem Tage wurden die meisten Gemeinden des Amtes Atteln mit den Gemeinden des Amtes Lichtenau und somit auch Kleinenberg zur neuen Stadt Lichtenau (Westfalen) zusammengelegt und kamen mit dieser zum Kreis Paderborn.[1] Rechtsnachfolgerin des aufgelösten Amtes Lichtenau und der Gemeinde Kleinenberg ist die Stadt Lichtenau.

Zu den Altertümern zählt der Zuckerberg.

Politik

Ortsvorsteher von Kleinenberg ist Hans-Josef Dissen.

Literatur

  • Westfälischer Städteatlas; Band: II; 7 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Kleinenberg, Autor: Heinrich Schoppmeyer. ISBN 3-89115-350-3; Dortmund-Altenbeken, 1981.

Quellen

  1. ↑  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.</span>

Weblinks

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