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Kloster Engelthal in der Gemeinde Altenstadt in der hessischen Wetterau war von 1268 bis zur Säkularisation 1803 ein Zisterzienserinnen-Kloster und Niederadelsstift. Es war 1268 von den Rittern von Buches und dem Friedberger Burggrafen Rupert von Carben gestiftet worden und unterstand bis zur Aufhebung der Zisterzienser-Abtei Arnsburg bei Lich.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Kloster völlig zerstört, die Schwestern des Klosters flohen 1622 nach Aschaffenburg. Erst von 1666 bis 1750 wurde das Kloster im Stil des Spätbarock auf den Ruinen der alten klosteranlage wiederaufgebaut.
Das Bistum Mainz erwarb 1961 den Klausurbezirk der früheren Abtei Engelthal von einer Pächterfamilie. 1962 wurde es von Benediktinerinnen vom Allerheiligsten Sakrament der Abtei vom Hl. Kreuz, Herstelle besiedelt. Das der Beuroner Kongregation angehörende Kloster wurde 1965 zur Abtei erhoben.
Neben der Aufnahme und Betreuung von Gästen ist eine Restaurierungswerkstatt für kirchliche Kunst ein wichtiges Arbeitsfeld der Schwestern.
Im April 2010 wurde das Kloster durch einem großen Neubau ergänzt, an dem seit 2008 gearbeitet wurde. Dieser Neubau setzt wichtige Aspekte einer ökologischen Neugestaltung der Energieversorgung um, wobei eine Erdwärme-Heizung die Hauptrolle spielt.[1] Er ersetzte den westlichen und südlichen Kreuzgangflügel sowie den kleinen Anbau im Westen der Kirche, die wegen Baufälligkeit abgetragen werden mussten.
Äbtissinnen
50.28268.9131Koordinaten: 50° 16′ 57″ N, 8° 54′ 47″ O
Männerklöster: Erzabtei Beuron | Abtei Seckau | Abtei Maria Laach | Abtei Weingarten | Abtei Gerleve | Abtei Neresheim | Abtei Grüssau | Abtei Neuburg | Abtei Tholey | Priorat Nütschau
Frauenklöster: Abtei St. Hildegard | Abtei Herstelle | Abtei Kellenried | Abtei Engelthal | Abtei Säben | Abtei Varensell | Abtei Fulda | Kloster Marienrode | Kloster Aasebakken