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Knut VI. (* 1162/1163; † 1202) war König von Dänemark (1182-1202).
Seine Krönung erfolgte 1170, als man die Gebeine seines Großvaters nach Ringsted brachte.
1176 heiratete er Gertrud, die Tochter Heinrichs des Löwen. Die Ehe blieb kinderlos. Sie starb noch vor ihm, so dass er zum Witwer wurde.
1182 wurde er Fürst von Halland. 1185 besiegte er Pommern, wodurch Herzog Bogislaw I. (Pommern) zu seinem Lehensmann wurde. Da seine Vasallen auch die Schlacht bei Waschow gewannen, beherrschte er schließlich auch ein Gebiet norddeutscher und slawischer Völker, so dass man ihn auch als König der Wenden bezeichnet. 1189 setzte er Wartislaw Swantiboricz ab. Die Geschichte Estlands vermerkt um 1196 die Missionierung durch den Dänenkönig.
Innenpolitisch brachte er 1200 ein Gesetz zum Totschlag auf den Weg, eines der ersten Gesetze dänischer Könige. 1193 nahm er Waldemar (Bischof) gefangen.
Seine Schwester Sophia heiratete den Grafen Siegfried III. (Weimar-Orlamünde). Sein Bruder Waldemar II. (Dänemark) wurde sein Nachfolger. Er selbst wurde in der St.-Bendts-Kirche in Ringsted begraben.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Waldemar I. | König von Dänemark 1182–1202 |
Waldemar II. |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Knut VI. |
| KURZBESCHREIBUNG | König von Dänemark (1182–1202) |
| GEBURTSDATUM | 1162 oder 1163 |
| STERBEDATUM | 1202 |