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| Košický kraj | |||
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| Übergeordneter Staat | Slowakei | ||
| Art der Verwaltungseinheit | Kraj | ||
| Administrative Unterteilung | 11 Okresy | ||
| Fläche | 6.755 km² | ||
| Einwohner | 780.000 | ||
| Bevölkerungsdichte | 115,47 Einwohner/km² | ||
| Sprache(n) | slowakisch, russinisch, ungarisch | ||
| Religion(en) | römisch-katholisch | ||
| Nationalität(en) | Slowaken, Russinen, Ungarn | ||
| Verwaltungssitz/Hauptstadt | Košice | ||
| Kennziffer/Zeichen | 08 | ||
| Telefonvorwahl | +421 | ||
| Zeitzone | UTC +1 | ||
| Code nach ISO 3166-2 | SK-KI | ||
Der Košický kraj (Kaschauer Landschaftsverband) ist ein Verwaltungsgebiet in der südöstlichen Slowakei.
Inhaltsverzeichnis |
Der Kraj besteht aus folgenden 11 Okresy:
Der Kraj hat eine Fläche von 6.755 km² und 780.000 Einwohner (Stand 31. Dezember 2010) und befindet sich in der Ostslowakei. Der Westen des Krajs ist eher gebirgig, während der Osten hingegen eher eben ist. Westlich von Košice erstreckt sich der Ostteil des Slowakischen Erzgebirges mit seinen Unterteilungen (wie z. B. Slowakischer Karst, Slowakisches Paradies, Volovské vrchy und Čierna hora). Zwischen den vulkanischen Slanské vrchy und dem Erzgebirge erstreckt sich der Kaschauer Kessel. Östlich von Slanské vrchy wird die Landschaft von dem Ostslowakischen Tiefland und seiner Unterteilungen Ostslowakisches Hügelland und Ostslowakische Ebene. Im Nordosten erhebt sich das vulkanische Vihorlatgebirge und um der Ortschaft Slovenské Nové Mesto, im Süden befindet sich die Zemplínske vrchy, wo sich auch kleiner Teil des weltberühmten Tokajer Weingebietes befindet. Ein größerer Fluss des Krajs ist der Hornád. Weitere Flüsse sind die Slaná im Südwesten, Torysa im Zentrum, Topľa, Laborec, Usch, Latorica und ein sehr kleiner Teil der Theiß im Osten. Bei Michalovce befindet sich der große Zemplínska šírava, ein Stausee. Der höchste Berg des Krajs ist die Stolica im Slowakischen Erzgebirge (1.476 m n.m.), der tiefste Punkt des Krajs, der auch zugleich jener der Slowakei ist, liegt am Fluss Bodrog bei Streda nad Bodrogom (94 m n.m.), als er die Slowakei verlässt.[1]
Es gibt zwei Nationalparks, wobei einer vollständig, der andere mehrheitlich im Kraj liegt: Slovenský kras (Slowakischer Karst) und Slovenský raj (Slowakisches Paradies). Daneben sind zwei Gebiete als Landschaftsschutzgebiete geführt: Vihorlat und Latorica.
Verwaltungstechnisch grenzt der Kraj an den Prešovský kraj im Norden, an die ukrainische Oblast Transkarpatien im Osten, an die ungarische Komitate Szabolcs-Szatmár-Bereg und Borsod-Abaúj-Zemplén im Südosten bzw. Süden und Banskobystrický kraj im Westen.
Im Königreich Ungarn befanden sich hier mehrere Komitate: Teile des Komitats Gemer und Kleinhont im Südwesten und des Komitats Zips im Nordwesten. Das Komitat Abaúj-Torna befand sich im Zentrum um der Stadt Košice, mit einem kleinem Teil von Komitat Scharosch dabei. Im Osten erstreckten sich die Komitate Semplin, Ung und sehr kleiner Teil von Szabolcs.
Entwicklung nach dem Zerfall von Österreich-Ungarn im Jahr 1918:[2]
Die Bevölkerungsdichte liegt bei 115/km², etwas mehr als der slowakische Durchschnitt (110/km²). Die Hauptstadt ist Košice (Kaschau)., andere wichtige Städte sind Spišská Nová Ves (Zipser Neudorf), Rožňava (Rosenau) und Michalovce (Großmichel). Insgesamt besteht der Landschaftsverband aus 440 Gemeinden, davon 17 Städten.[3] Die Slowaken bilden laut der Volkszählung 2001 81,8 % der Bevölkerung. Die ungarische Minderheit wird im Süden stark vertreten (11,2 %) und es gibt auch eine Roma-Minderheit (3,9 %).[4]
Nach der Religion ist am stärksten die römisch-katholische Kirche mit 59,5 % vertreten; am zweiten Platz steht die besonders hier stark vertretene griechisch-katholische Kirche mit 11 %; weitere Kirchen sind die reformierte Kirche mit 6,4 %, evangelische Kirche A. B. mit 4,4 % und die orthodoxe Kirche mit 1,8 %. 11,8 % Einwohner bezeichneten sich als Atheisten.[5]
Bratislavský kraj | Trnavský kraj | Trenčiansky kraj | Nitriansky kraj | Žilinský kraj | Banskobystrický kraj | Prešovský kraj | Košický kraj