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Als Kondenswasser (oder auch Schwitzwasser bzw. Tauwasser – letzteres ist der in der Technik eingeführte Fachbegriff) bezeichnet man das Wasser, das sich an einer kühlen Oberfläche von Gegenständen niederschlägt.
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Kondensiertes Wasser, das sich nicht auf einer festen Fläche niederschlägt, sondern in der Luft oder in einem Gas schwebt, wird je nach Erscheinungsform als Nassdampf, Nebel oder Regen bezeichnet. Die Wasserbildung (Kondensation) auf Flächen im Freiraum wird dagegen als Tau bezeichnet, die Kondensation auf technischen Gegenständen als Betauung.
Der Niederschlag (Tau, Kondenswasser) wird bei Unterschreitung des Taupunktes von wärmerer und wasserdampfgesättigter Luft oder von Gasen verursacht, die im kühleren Zustand weniger Wasser aufnehmen können.
Das Prinzip wird auch bei der Gas-Reinigung, der Rückgewinnung von Lösemitteln oder der Stofftrennung in Kältefallen benutzt, jedoch außer Wasser auch für andere Stoffe.
Die Bildung von Kondenswasser innerhalb von Verpackungen oder hermetisch dichten Gehäusen wird oft mit Trocknungsmitteln verhindert.
Kondenswasser am Fenster vermeidet man durch regelmäßiges Lüften (3- bis 5-mal pro Tag), Erhöhen der Raumtemperatur oder durch die Erwärmung des Glasrandverbundes mit einer Fensterheizung.