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Kontinentalitätsgrad

Der Kontinentalitätsgrad wird zur Messung der Kontinentalität verschiedener Orte herangezogen.

Man unterscheidet verschiedene Formeln zur Berechnung des Kontinentalitätsgrades, wobei es sich hierbei um empirisch ermittelte Gleichungen handelt, welche zur Bestimmung der Kontinentalität herangezogen werden.

Inhaltsverzeichnis

Kontinentalitätsgrad nach Schrepfer (1925)

<math>K = \frac{800}{7} \cdot \frac{A}{\varphi} - 14</math> (in %)

A: Jahresamplitude des Ortes

<math>\varphi</math>: geographische Breite

Dabei bedeutet 100% hochkontinental (z.B. Werchojansk) und 0% maritim (z.B. Färöer).

Kontinentalitätsgrad nach Gorczynski (1920)

<math>K = 1,6 \cdot \frac{A}{\sin \varphi} - 14</math>

A: Jahresamplitude des Ortes

<math>\varphi</math>: geographische Breite

Statt des Winkelwertes <math>\varphi</math> wie in der Formel nach Schrepfer wird nun der Sinus der geographischen Breite betrachtet.

vereinfachter Kontinentalitäts-Index nach Iwanow (1956)

<math>K = 260 \cdot \frac{T_{max} - T_{min}}{\varphi} = 260 \cdot \frac{\Delta T}{\varphi}</math>

<math>\text{Temperaturamplitude} \, \Delta T = \text{Temperaturmaximum} \, T_{max} - \text{Temperaturminimum} \, T_{min}</math>

<math>\varphi</math>: geographische Breite

Hierbei werden folgende Grenzen betrachtet:

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