|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Der Kontinentalitätsgrad wird zur Messung der Kontinentalität verschiedener Orte herangezogen.
Man unterscheidet verschiedene Formeln zur Berechnung des Kontinentalitätsgrades, wobei es sich hierbei um empirisch ermittelte Gleichungen handelt, welche zur Bestimmung der Kontinentalität herangezogen werden.
Inhaltsverzeichnis |
<math>K = \frac{800}{7} \cdot \frac{A}{\varphi} - 14</math> (in %)
A: Jahresamplitude des Ortes
<math>\varphi</math>: geographische Breite
Dabei bedeutet 100% hochkontinental (z.B. Werchojansk) und 0% maritim (z.B. Färöer).
<math>K = 1,6 \cdot \frac{A}{\sin \varphi} - 14</math>
A: Jahresamplitude des Ortes
<math>\varphi</math>: geographische Breite
Statt des Winkelwertes <math>\varphi</math> wie in der Formel nach Schrepfer wird nun der Sinus der geographischen Breite betrachtet.
<math>K = 260 \cdot \frac{T_{max} - T_{min}}{\varphi} = 260 \cdot \frac{\Delta T}{\varphi}</math>
<math>\text{Temperaturamplitude} \, \Delta T = \text{Temperaturmaximum} \, T_{max} - \text{Temperaturminimum} \, T_{min}</math>
<math>\varphi</math>: geographische Breite
Hierbei werden folgende Grenzen betrachtet: