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Das Konzil von Tours wurde im Jahr 813 in der Stadt Tours einberufen.
Als Hauptverdienst des Konzils von Tours gilt es, eine dem Volke verständliche Sprache für Predigten in Kirchen festgelegt zu haben. Latein blieb als Schriftsprache und bei der Messe erhalten. Damit war das Konzil von Tours die Geburtsstunde eines Bewusstseins, dass die verschiedenen Formen Vulgärlatein die Sprache des Volkes geworden sind. Das klassische Latein, das bis dahin in den Predigten Gebrauch gefunden hatte, wurde von den jeweiligen Volkssprachen abgelöst, damit das Volk wieder das Wort Gottes verstand. Das Konzil von Tours gilt als die Geburtsstunde der Romanistik.