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Als Kopf-Rumpf-Länge (engl. snout-venter length, abgekürzt SVL) bezeichnet man die Länge eines Landwirbeltieres von der Schnauzen- bzw. Nasenspitze bis zum Gelenk zwischen Schwanzwirbelsäule und Kreuzbein.[1] Das Gelenk ist jedoch nur durch einen Hautschnitt und das Entfernen von Binde- und Muskelgewebe freizulegen.[2] Daher werden als hinterer Messpunkt stattdessen häufig der Anus oder die äußerlich sichtbare Schwanzwurzel verwendet, was zu abweichenden und stärker schwankenden Maßen führen kann. Bisweilen wird die Kopf-Rumpf-Länge von der gemessenen Gesamtlänge abgezogen um die Schwanzlänge zu ermitteln.[1]
Zum Messen der Kopf-Rumpf-Länge wird der Körper des Tieres in Rückenlage ausgestreckt auf einer ebenen, waagerechten Unterlage leicht angedrückt und gerade ausgerichtet, jedoch nicht überdehnt. Stirn und Nase werden an die Unterlage gedrückt.[1][2] Die ermittelte Kopf-Rumpf-Länge kann beim wiederholten Messen selbst durch dieselbe Person schwanken. So können bei Mäusen Schwankungen von einigen Millimetern nicht ausgeschlossen werden.[3] Hinreichend genaue Messergebnisse sind am lebenden Tier gewöhnlich nicht zu erhalten[4] und auch während der Totenstarre nicht.[1]
Bei Fischen benutzt man die Standardlänge um die Länge eines Fisches vom vordersten Ende des Tiers bis zur Basis der Schwanzflosse anzugeben.
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