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Korean Air

Korean Air
Das Logo der Korean Air
Eine Boeing 777-200ER der Korean Air
IATA-Code: KE
ICAO-Code: KAL
Rufzeichen: KOREANAIR
Gründung: 1962
Sitz: Seoul, Korea SudSüdkorea Südkorea
Drehkreuz:

Seoul-Incheon

Heimatflughafen: Seoul-Incheon
Leitung: Cho Yangho (CEO)
Allianz: SkyTeam
Vielfliegerprogramm: SKYPASS
Flottenstärke: 142 (+ 70 Bestellungen)
Ziele: National und international

Korean Air ist eine südkoreanische Fluggesellschaft mit Sitz in Seoul und Basis auf dem dortigen Flughafen Incheon sowie Mitglied in der Luftfahrtallianz SkyTeam.

Inhaltsverzeichnis

Unternehmen

Europäische Konzernzentrale, London

Die Fluggesellschaft wurde 1962 als Korean Air Lines/KAL gegründet, geht aber auf die Korean National Airlines von 1947 zurück. 1984 erfolgte die Umbenennung in Korean Air.

Die Flüge der Korean Air tragen das Kürzel bzw. den IATA-Code KE bzw. die Nummer 180, die als sog. Präfix der Ticketnummer vorangestellt ist. Bei internationalen Verbindungen werden die Flüge nach Korea mit geraden Nummern und die Flüge ins Ausland mit ungeraden Nummern bezeichnet.

Korean Air Cargo befördert Fracht zu 41 Zielen in 25 Ländern. Der Frachtbetrieb von Korean Air ist mit 7,982 Milliarden FTK (Fracht-Tonnen-Kilometer) als weltgrößter kommerzieller Frachtbetrieb einer Fluggesellschaft eingestuft worden. Damit verteidigt Korean Air zum zweiten Mal in Folge die Spitzenposition im internationalen Cargogeschäft. Seit 1993 behauptet sich die asiatische Fluggesellschaft als einer der drei größten Luftfrachtdienstleister. (Stand: 29. Juni 2006, Quelle: Korean Air)

Ziele

Koreanische Schreibweise
koreanisches Alphabet: 대한 항공
chinesische Schriftzeichen: 大韓航空
Revidierte Romanisierung: daehan hanggong
McCune-Reischauer: taehan hanggong

Heimatbasis und wichtigstes Drehkreuz ist Incheon International Airport, der internationale Flughafen von Seoul. Von hier aus werden weltweite Ziele angeflogen. Die wichtigsten europäischen Ziele sind Frankfurt am Main, Paris und London, diese Destinationen werden täglich mit einer Boeing 747-400 oder einer 777-300ER angeflogen. Frankfurt wird ab dem 26. März 2012 mit einem A380 täglich bedient. Weitere europäische Ziele sind Prag, Amsterdam, Rom, Zürich, Istanbul, Wien, Madrid, Mailand, Tel Aviv und Moskau. Saisonal wird außerdem Sankt Petersburg angeflogen. Zwischen Juni 2008 und Mai 2009 bediente Korean Air als zweite deutsche Destination auch München dreimal wöchentlich mit einer Boeing 777, diese Flüge sind derzeit jedoch aufgrund der Wirtschaftskrise ausgesetzt. Ab 29. April 2012 wird auch London-Gatwick angeflogen. Außerdem wird ab 21. Juni 2012 als zweite Afrika-Destination neben Kairo, Nairobi direkt aus Seoul angeflogen.

Eine Zusammenarbeit besteht darüber hinaus mit Delta Air Lines, Air France, KLM, Aeromexico und Alitalia im Rahmen der Luftfahrtallianz SkyTeam.

Frachtflüge werden ein- bis zweimal täglich nach Frankfurt am Main aus Seoul mit B747-400F(ERF) durchgeführt, ab 26. März 2012 zusätzlich auch mit B777F.[1]

Weitere Frachtziele sind Amsterdam, Basel, Brüssel, Helsinki, Kopenhagen, London, Mailand, Oslo, Paris, Stockholm, Wien, Zaragossa (z. Z. temporär Ausgesetzt) und Tel Aviv. Dabei ist Brüssel Ziel von „Around the world“-Flügen.

Seit Ende Mai verfügt Korean Air als sechste Fluggesellschaft über bisher fünf A380-800, welche als erste Ziele Hongkong und New York City hat und ab 26. März 2012 täglich nach Frankfurt am Main fliegt.[2]

Flotte

Eine Boeing 747SP der Korean Air 1985 in Basel
Ein Airbus A330-200 der Korean Air
Ein Airbus A380-800 der Korean Air
Eine Boeing 747-400F der Korean Air Cargo

Mit Stand Januar 2012 besteht die Flotte der Korean Air inklusive der Korean Air Cargo aus 142 Flugzeugen:[3]

Flugzeugtyp aktiv bestellt[4][5] Anmerkungen Sitzplätze [6]
(First/Prestige/Economy)
Airbus A300-600R 007 266 (-/24/242)
276 (-/24/252)
Airbus A330-200 007 028 [7] 226 (6/24/196)
256 (6/18/232)
Airbus A330-300 016 004 Auslieferung voraussichtlich ab 2010[8] 296 (12/28/256)
Airbus A380-800 005 005 Erste Auslieferung am 24. Mai 2011, mit Duty-free Shop an Bord ausgestattet. [9] 407 (12/94/301)
Boeing BBJ 001 Geschäftsreiseflugzeug auf Basis der Boeing 737-700 -
Boeing 737-800 017 Erste Auslieferung am 15. August 2000 147 (-/12/135)
149 (-/8/141)
162 (-/12/150)
Boeing 737-900 016 Erste Auslieferung am 21. November 2001 188 (-/8/180)
Boeing 737-900ER 02 002 Erste Auslieferung am 20. Juni 2011 159 (-/12/147)
Boeing 747-400 016 Erste Auslieferung am 13. Juni 1989 333 (10/61/262)
335 (12/61/262)
384 (16/58/310)
Boeing 747-400F 024 Frachtmaschinen der Korean Air Cargo; teils ehemalige Passagiermaschinen -
Boeing 747-8 005 Auslieferung voraussichtlich ab 2013[10] - offen -
Boeing 747-8F 001 007 [11] Frachtmaschinen der Korean Air Cargo -
Boeing 777-200ER 018 Erste Auslieferung am 21. März 1997 248 (8/28/212)
261 (8/28/225)
301 (12/28/261)
Boeing 777-300 004 Erste Auslieferung am 12. August 1999 342 (6/35/301)
Boeing 777-300ER 009 003 Erste Auslieferung am 27. Mai 2009 291 (8/56/227)
Boeing 777F 001 005 Frachtmaschinen der Korean Air Cargo -
Boeing 787-9 010 ursprünglich war die Variante 787-8 bestellt worden[11] - offen -
Gesamt 142 070

Zwischenfälle

  • Am 20. April 1978 wurde eine Boeing 707 der Gesellschaft nahe Murmansk von sowjetischen Abfangjägern abgeschossen. Der Korean-Airlines-Flug 902 sollte von Paris über Anchorage nach Seoul führen. Die Maschine änderte in unbeabsichtigter Weise ihren Kurs und drang dadurch in sowjetischen Luftraum ein. Da die Piloten die Aufforderung, den Suchoi Su-15 zu folgen, ignorierten, wurden zwei Abfangraketen abgefeuert. Zwei Passagiere verloren dadurch ihr Leben, ein Flügel wurde beschädigt. Es kam zu einer Notlandung, nach der die weiteren 97 Passagiere und 12 Crewmitglieder von den Russen geborgen wurden.
  • Am 29. November 1987 explodierte über der Andamanensee an Bord des Korean Airlines-Fluges 858 eine von zwei nordkoreanischen Agenten an Bord gebrachte Bombe. Die Attentäterin, die nordkoreanische Geheimagentin Kim Hyon-hui, sagte in ihrem fragwürdigen[12] Geständnis aus, sie habe die Bombe auf Weisung Kim Jong-ils an Bord geschmuggelt.[13] Alle 115 Menschen an Bord der Boeing 707-3B5C kamen ums Leben. Der Flug hatte die Route Bagdad-Abu Dhabi-Bangkok-Seoul.

Einzelnachweise

  1. ↑ [http://www.airliners.de/wirtschaft/bestellungenundauslieferungen/erste-747-8f-und-777f-fuer-korean-air/26327
  2. ↑ airlineroute.net - Korean Air to Launch Airbus A380 Service to Frankfurt from Dec 2011 11. August 2011
  3. ↑ ch-aviation.ch - Flotte der Korean Air (englisch) abgerufen am 1. Januar 2012
  4. ↑ airbus.com - Bestellungen der Korean Air (englisch) abgerufen am 7. November 2010
  5. ↑ boeing.com - Bestellungen der Korean Air (englisch) abgerufen am 7. November 2010
  6. ↑ Korean Air: Vorstellung der Flotte
  7. ↑ Pressebericht auf airliners.de
  8. ↑ aero.de: Bestellungen bei Airbus 26. Februar 2009
  9. ↑ http://www.airliners.de/management/marketing/korean-baut-duty-free-shop-in-a380/23839 airliners.de: Korean baut Duty-Free-Shop an Bord
  10. ↑ aero.de: Korean Airlines bestellt fünf Boeing 747-8 Intercontinental 4. Dezember 2009
  11. ↑ a b Korean Air ordert weitere Boeing 747-8F 21. März 2011
  12. ↑ Der Spiegel, Ausgabe 16/1988, S. 195
  13. ↑ ebenda, S. 194
  14. ↑ Dirkmaat, DC. 2002. Recovery and Interpretation of the Fatal Fire Victim: The Role of Forensic Anthropology. In: Haglund, W.D. & Sorg, M.H. (eds.): Advances in Forensic Taphonomy Method, Theory and Archaeological Perspectives, CRC Press, pp.: 451-472; Boca Raton.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Korean Air â€“ Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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