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Korinthia

Präfektur Korinthia
Νομός Κορινθίας
Lage der Präfektur Korinthia innerhalb Griechenlands
Basisdaten (April 2010)[1]
Staat: Griechenland
Verwaltungsregion: Peloponnes
Fläche: 2.290 km²
Einwohner: 144.527
Bevölkerungsdichte: 63,11 Einwohner je km²
Hauptstadt: Korinth
Stadtgemeinden (δήμοι): 15
Landgemeinden (κοινότητες): -
ISO 3166-2 Code: GR-15
NUTS-3-Code: GR253
Kfz-Kennzeichen: KP (Korinthia)
Website: www.nakorinthias.gr

Korinthia (griechisch Κορινθία, Korinthía, deutsch auch Korinthien) war bis 2010 eine der fünf Präfekturen (νομοί/nomí) der griechischen Verwaltungsregion Peloponnes. Seit der griechischen Verwaltungsreform von 2010 bildet das Gebiet den Regionalbezirk Korinthia (gr. Periferiaki Enotita Korinthias) der Region Peloponnes, der abgesehen von der Sitzzuteilung für den Regionalrat jedoch keine politische Bedeutung hat.

Das Gebiet des Regionalbezirks besteht aus der Umgebung der Hauptstadt Korinth, westlich auf der Halbinsel Peloponnes, aber auch östlich des Isthmus auf dem angrenzenden Festland, liegt also zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf.

Zusammen mit der Argolis bildete Korinthia mit einer kurzen Unterbrechung seit der griechischen Unabhängigkeit zusammen mit den Inseln Ydra, Spetses und Kythira die Präfektur Argolidokorinthia. Erst 1949 wurden die Gebiete getrennt, und die Präfektur in ihren späteren Grenzen entstand.

Neben der Hauptstadt, deren antike Sehenswürdigkeiten wie die Akrokorinth zu den touristischen Hauptanziehungspunkten gehören, gelten vor allem die Ruinen von Nemea, des antiken Isthmia und Sikyons als sehenswert. An der Küste des Korinthischen Golfs befindet sich der Badeort Xylokastro, jenseits des Isthmus, gegenüber von Korinth liegt die hauptsächlich für den innergriechischen Tourismus bedeutende Kurstadt Loutraki, die auch eines der bekanntesten Mineralwässer Griechenlands produziert. Im Landesinneren befinden sich das Kyllini-Gebirge (höchste Erhebung 2.376 m ü. NN) und der Stymphalos, neben Nemea einer der Schauplätze der antiken Herakles-Sage. Bedeutendster Fluss der Präfektur ist der Asopos.

Gemeinden (1997–2010)

(Einwohnerzahlen von 2001)

  • Korinth (Κόρινθος) 36.555

Weblinks

 Commons: Korinthia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Die Einwohnerzahlen stammen aus einer Broschüre des griechischen Innenministeriums vom Mai 2010 anlässlich der Verwaltungsreform nach dem ‚Kallikratis-Gesetz‘: Elliniki Dimokratia, Ypourgeio Esoterikon, Apokendrosis ke Ilektronikis Diakyvernisis: "Programma Kallikratis," Systasi, syngrotisi Dimon, Periferion ke Apokendromenon Diikiseon gia ti Nea Architektoniki tis Aftodiikisis ke tis Apokendromenis Diikisis, Athen 2010.
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