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| Општина Краљево Gemeinde Kraljevo | ||||
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| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staat: | Serbien | |||
| Okrug: | Raška | |||
| Koordinaten: | 43° 43′ N, 20° 41′ O43.724722222220.6880555556206Koordinaten: 43° 43′ 29″ N, 20° 41′ 17″ O | |||
| Höhe: | 206 m. i. J. | |||
| Fläche: | 1.530 km² | |||
| Einwohner: | 82.846 (2002) | |||
| Agglomeration: | 121.707 (2002) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 54 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+381) 036 | |||
| Postleitzahl: | 36000 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | KV | |||
| Struktur und Verwaltung | ||||
| Bürgermeister: | Ljubiša Simović (DS) | |||
| Webpräsenz: | ||||
Kraljevo (kyrillisch Краљево) ist eine Stadt in Serbien mit 82.846 Einwohnern (2002). Die Stadt befindet sich am Ibar, sieben Kilometer westlich von dessen Mündung in die Westliche Morava in einem Mittelgebirgstal zwischen den Kotlenik-Bergen im Norden und den Stolovi-Bergen im Süden. Kraljevo ist Hauptort des serbischen Bezirks Raška und der Opština Kraljevo (125.000 Einwohner).
Inhaltsverzeichnis |
Früher wurde die Stadt Rudo Polje, Karanovac bzw. Rankovićevo (nach Aleksandar Ranković) genannt. Den heutigen Namen, der „Königsstadt“ bedeutet, trägt sie nach dem serbischen König Milan I. (Regierungszeit: 1868 bis 1889), der Kraljevo anstelle von Čačak zum Bistum erhob. Im Ersten Weltkrieg war die Stadt von den Österreichern besetzt.
Im Zuge der Besetzung Jugoslawiens während des Zweiten Weltkriegs rückte 1941 die deutsche Wehrmacht in die Stadt ein. Als Vergeltungsmaßnahme gegen Aktionen von Tschetniks verübte sie im Oktober 1941 die Massaker von Kraljevo und Kragujevac, denen mehrere tausend Zivilisten zum Opfer fielen. In Kraljevo befand sich während des Krieges ebenfalls eine Fallschirmjäger Ausbildungs-Flugschule die von der deutschen Luftwaffe betrieben wurde.
In der Umgebung ist vor allem das Kloster Studenica, 39 km südwestlich, sehenswert.