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Kreis Werdau

Basisdaten[1]
Bezirk der DDR Karl-Marx-Stadt
Kreisstadt Werdau
Fläche 208 km² (1989)
Einwohner 69.884 (1989)
Bevölkerungsdichte 336 Einwohner/km² (1989)
Kfz-Kennzeichen T und X (1952–1990)
Lage Kreis Werdau.png
Der Kreis Werdau
im Bezirk Karl-Marx-Stadt

Der Kreis Werdau war ein Landkreis im Bezirk Karl-Marx-Stadt der DDR. Von 1990 bis 1994 bestand er als Landkreis Werdau im Freistaat Sachsen fort. Sein Gebiet liegt heute im Landkreis Zwickau im Freistaat Sachsen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Am 25. Juli 1952 kam es in der DDR zu einer umfassenden Kreisreform, bei der unter anderem die Länder ihre Bedeutung verloren und neue Bezirke gebildet wurden. Aus Teilen der damaligen Landkreise Gera, Zwickau und Greiz wurde der neue Kreis Werdau gebildet. Dieser wurde dem neugebildeten Bezirk Karl-Marx-Stadt zugeordnet.[2] Der Kreissitz war in der Stadt Werdau.

Am 17. Mai 1990 wurde der Kreis in Landkreis Werdau umbenannt.[3] Anlässlich der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurde der Landkreis im Oktober 1990 dem wiedergegründeten Land Sachsen zugesprochen. Bei der ersten sächsischen Kreisreform ging er am 1. August 1994 im neuen Landkreis Zwickauer Land auf.[2]

Geographie

Der Kreis Werdau lag westlich von Zwickau und wurde von der Pleiße durchflossen. Die größten Orte des Kreises neben der Kreisstadt Werdau waren die Stadt Crimmitschau sowie die Gemeinden Blankenhain, Fraureuth, Königswalde, Langenbernsdorf, Langenhessen, Leubnitz, Mannichswalde, Neukirchen, Ruppertsgrün und Steinpleis.

Wirtschaft

Bedeutende Betriebe waren unter anderem

Verkehr

Über die Autobahn Eisenach–Dresden war der Kreis an das Autobahnnetz der DDR angeschlossen. Dem überregionalen Straßenverkehr diente außerdem die F 175 von Zwickau über Werdau nach Weida.

Das Kreisgebiet wurde von den Eisenbahnstrecken Werdau–Dresden, Leipzig–Werdau–Plauen und Werdau–Weida–Mehltheuer erschlossen.

Einwohnerentwicklung

Kreis Werdau[1]
Jahr 1960 1971 1981 1989
Einwohner 91.967 86.820 75.539 69.884

Einzelnachweise

  1. a b Statistische Jahrbücher der Deutschen Demokratischen Republik. In: DigiZeitschriften. Abgerufen am 6. Oktober 2009.
  2. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.</span>
  3. Gesetz über die Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise in der DDR (Kommunalverfassung) vom 17. Mai 1990
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