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| Basisdaten[1] | |
|---|---|
| Bezirk der DDR | Karl-Marx-Stadt |
| Kreisstadt | Zwickau |
| Fläche | 332 km² (1989) |
| Einwohner | 80.225 (1989) |
| Bevölkerungsdichte | 242 Einwohner/km² (1989) |
| Kfz-Kennzeichen | T und X (1952–1990)</br>Z (1991–1994) |
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| Der Kreis Zwickau-Land im Bezirk Karl-Marx-Stadt | |
Der Kreis Zwickau-Land war ein Landkreis im Bezirk Karl-Marx-Stadt der DDR. Von 1990 bis 1994 bestand er als Landkreis Zwickau im Freistaat Sachsen fort. Sein Gebiet liegt heute im 2008 neugebildeten Landkreis Zwickau im Freistaat Sachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Bereits 1874 war im Königreich Sachsen die Amtshauptmannschaft Zwickau eingerichtet worden, die 1939 in Landkreis Zwickau umbenannt wurde. Der Landkreis Zwickau gehörte nach 1945 zum Land Sachsen und somit seit 1949 zur DDR.
Am 25. Juli 1952 kam es in der DDR zu einer umfassenden Kreisreform, bei der unter anderem die Länder ihre Bedeutung verloren wurden und neue Bezirke gegründet wurden. Teile des Landkreises Zwickau fielen an die neuen Kreise Auerbach, Reichenbach, Schmölln, Stollberg und Werdau. Aus dem verbleibenden Kreisgebiet wurde zusammen mit einem Teil des Landkreises Glauchau der Kreis Zwickau-Land gebildet.[2] Der Kreissitz war in der Stadt Zwickau.
Am 17. Mai 1990 wurde der Kreis Zwickau-Land in Landkreis Zwickau umbenannt.[3] Anlässlich der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurde der Landkreis im Oktober 1990 dem wiedergegründeten Land Sachsen zugesprochen. Bei der ersten sächsischen Kreisreform ging er am 1. August 1994 im neuen Landkreis Zwickauer Land auf.
Der Kreis Zwickau-Land lag in Westsachsen und umschloss kragenförmig die kreisfreie Stadt Zwickau. Er wurde von der Zwickauer Mulde durchflossen. Die größten Orte des Kreises waren die Städte Hartenstein, Kirchberg, Wildenfels und Wilkau-Haßlau sowie die Gemeinden Bärenwalde, Cainsdorf, Crossen, Culitzsch, Friedrichsgrün, Lichtentanne, Mosel, Mülsen, Reinsdorf, Schönfels, Wiesenburg und Vielau.
Wichtige Industriebetriebe waren
Durch die Autobahn Plauen–Karl-Marx-Stadt war der Kreis an das Autobahnnetz der DDR angeschlossen. Dem überregionalen Straßenverkehr dienten außerdem die F 93 von Altenburg über Zwickau nach Schneeberg, die F 173 von Plauen über Zwickau nach Karl-Marx-Stadt und die F 175 von Zwickau nach Werdau.
Das Kreisgebiet wurde durch die Eisenbahnstrecken Dresden–Zwickau–Werdau, Zwickau–Schwarzenberg und Zwickau–Falkenstein erschlossen.
| Kreis Zwickau-Land[1] | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1960 | 1971 | 1981 | 1989 | ||||
| Einwohner | 109.079 | 98.290 | 87.538 | 80.225 | ||||
Annaberg | Aue | Auerbach | Brand-Erbisdorf | Flöha | Freiberg | Glauchau | Hainichen | Hohenstein-Ernstthal | Johanngeorgenstadt (Stadtkreis) | Karl-Marx-Stadt-Land | Karl-Marx-Stadt (Stadtkreis) | Klingenthal | Marienberg | Oelsnitz | Plauen-Land | Plauen (Stadtkreis) | Reichenbach | Rochlitz | Schneeberg (Stadtkreis) | Schwarzenberg | Stollberg | Werdau | Zschopau | Zwickau-Land | Zwickau (Stadtkreis)