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Die Kreiszahl <math>\pi</math> (Pi) ist eine mathematische Konstante. Ihr Wert inklusive der ersten fĂŒnf Stellen ihrer Dezimalbruchentwicklung lĂ€sst sich wie folgt darstellen:
Die Kreiszahl beschreibt in der Geometrie das VerhĂ€ltnis des Umfangs eines Kreises zu seinem Durchmesser. Dieses VerhĂ€ltnis ist unabhĂ€ngig von der GröĂe des Kreises. Die Kreiszahl wird mit dem kleinen griechischen Buchstaben Pi (<math>\pi</math>) bezeichnet, dem Anfangsbuchstaben des griechischen Wortes ÏΔÏÎčÏÎÏΔÎčα â peripheria (âRandbereichâ) bzw. ÏΔÏÎŻÎŒÎ”ÏÏÎżÏ â perimetros (âUmfangâ). Die Bezeichnung pi (<math>\pi</math>) erschien erstmals 1706 in dem Buch Synopsis palmariorum matheseos (Ăberblick ĂŒber die Hauptwerke der [mathematischen] Wissenschaft. Oder: Eine neue EinfĂŒhrung in die Mathematik) des aus Wales stammenden Gelehrten William Jones. Die Kreiszahl <math>\pi</math> wird auch Archimedes-Konstante und nach Ludolph van Ceulen Ludolphsche Zahl genannt.
Inhaltsverzeichnis |
Es existieren mehrere gleichwertige Definitionen fĂŒr die Kreiszahl <math>\pi</math>. GebrĂ€uchlich ist etwa die Festlegung als
In der Analysis ist es zweckmĂ€Ăiger, zunĂ€chst den Kosinus ĂŒber seine Taylorreihe zu definieren und dann die Kreiszahl als
Die Zahl <math>\pi</math> ist eine irrationale Zahl, also eine reelle, aber keine rationale Zahl. Das bedeutet, dass sie nicht als VerhÀltnis zweier ganzer Zahlen, also als Bruch dargestellt werden kann. Dies wurde 1761 (oder 1767) von Johann Heinrich Lambert bewiesen.
TatsĂ€chlich ist die Zahl <math>\pi</math> sogar transzendent. Dies bedeutet, dass es kein Polynom endlichen Grades mit rationalen Koeffizienten gibt, das in <math>\pi</math> eine Nullstelle hat. Dies wurde erstmals von Ferdinand von Lindemann 1882 bewiesen. Als Konsequenz ergibt sich daraus, dass es unmöglich ist, <math>\pi</math> nur mit ganzen Zahlen oder BrĂŒchen und Wurzeln auszudrĂŒcken. Eine Folge davon ist unter anderem, dass die exakte Quadratur des Kreises mit Zirkel und Lineal nicht möglich ist.
Da <math>\pi</math> eine irrationale Zahl ist, lÀsst sich ihre Darstellung in keinem Stellenwertsystem vollstÀndig angeben: Die Darstellung ist stets unendlich lang und nicht periodisch. Bei den ersten 100 Nachkommastellen in der Dezimalbruchentwicklung[1]
ist keine RegelmĂ€Ăigkeit ersichtlich. Auch weitere Nachkommastellen genĂŒgen statistischen Tests auf ZufĂ€lligkeit.[2]
(Anmerkung: Der angegebene Wert ist nicht <math>\pi</math> auf 100 Nachkommastellen gerundet. In der Zahlentheorie wird prinzipiell nicht gerundet, das ist nur bei konkreten physikalischen Messungen und Àhnlichen Gebieten der angewandten Mathematik von Belang.)
Eine alternative Möglichkeit, reelle Zahlen darzustellen, ist die Kettenbruchentwicklung. Da <math>\pi</math> irrational ist, ist auch diese Darstellung unendlich lang.
Im Gegensatz zur Eulerschen Zahl e konnten aber bislang bei der (regulĂ€ren) Kettenbruchdarstellung von <math>\pi</math> keinerlei RegelmĂ€Ăigkeiten festgestellt werden.
Die Genauigkeit von 200 dezimalen Nachkommastellen erhÀlt man mit 194 Teilnennern:
<math>\pi</math> = [3; 7, 15, 1, 292, 1, 1, 1, 2, 1, 3, 1, 14, 2, 1, 1, 2, 2, 2, 2, 1, 84, 2, 1, 1, 15, 3, 13, 1, 4, 2, 6, 6, 99, 1, 2, 2, 6, 3, 5, 1, 1, 6, 8, 1, 7, 1, 2, 3, 7, 1, 2, 1, 1, 12, 1, 1, 1, 3, 1, 1, 8, 1, 1, 2, 1, 6, 1, 1, 5, 2, 2, 3, 1, 2, 4, 4, 16, 1, 161, 45, 1, 22, 1, 2, 2, 1, 4, 1, 2, 24, 1, 2, 1, 3, 1, 2, 1, 1, 10, 2, 5, 4, 1, 2, 2, 8, 1, 5, 2, 2, 26, 1, 4, 1, 1, 8, 2, 42, 2, 1, 7, 3, 3, 1, 1, 7, 2, 4, 9, 7, 2, 3, 1, 57, 1, 18, 1, 9, 19, 1, 2, 18, 1, 3, 7, 30, 1, 1, 1, 3, 3, 3, 1, 2, 8, 1, 1, 2, 1, 15, 1, 2, 13, 1, 2, 1, 4, 1, 12, 1, 1, 3, 3, 28, 1, 10, 3, 2, 20, 1, 1, 1, 1, 4, 1, 1, 1, 5, 3, 2, 1, 6, 1, 4, âŠ]
Eine weitere Kettenbruchdarstellung von <math>\pi</math> ist[3]
\pi = \cfrac{4}{1 + \cfrac{1^2}{2 + \cfrac{3^2}{2 + \cfrac{5^2}{2 + \cfrac{7^2}{2 + \ddots}}}}} </math>
In der Kugelgeometrie ist der Begriff Kreiszahl nicht gebrĂ€uchlich, da das VerhĂ€ltnis von Umfang zu Durchmesser in diesem Fall nicht mehr fĂŒr alle Kreise gleich ist, sondern von deren GröĂe abhĂ€ngig ist. FĂŒr Kreise mit einem sehr viel kleineren Durchmesser als dem der Kugel, auf deren OberflĂ€che er âgezeichnetâ wird (etwa ein Kreis mit 1 m Durchmesser auf der kugeligen ErdoberflĂ€che), ist diese Abweichung zur normalen euklidischen Geometrie vernachlĂ€ssigbar klein, fĂŒr Kreise mit groĂen Durchmessern muss die Abweichung jedoch berĂŒcksichtigt werden.
Der englische Mathematiker William Jones verwendete in seiner Synopsis Palmariorum Matheseos (1706) als erster den griechischen Kleinbuchstaben <math>\pi</math>, um das VerhĂ€ltnis von Umfang zu Durchmesser auszudrĂŒcken.[4]
Bereits einige Zeit frĂŒher verwendete der englische Mathematiker William Oughtred in seiner erstmals 1647 veröffentlichten Schrift Theorematum in libris Archimedis de SphĂŠra & Cylyndro Declaratio die Bezeichnung <math>\tfrac{\pi}{\delta}</math>, um das VerhĂ€ltnis von halbem Kreisumfang (semiperipheria) zu Halbmesser (semidiameter) auszudrĂŒcken, d. h. <math>\tfrac{\pi}{\delta}= 3{,}1415...</math>[5] Dieselben Bezeichnungen verwendete um 1664 auch der englische Mathematiker Isaac Barrow. David Gregory verwendete <math>\tfrac{\pi}{\rho}</math> (1697) fĂŒr das VerhĂ€ltnis von Umfang zu Radius.[6]
Leonhard Euler verwendete erstmals 1737 den griechischen Kleinbuchstaben <math>\pi</math> fĂŒr die Kreiszahl, nachdem er zuvor p verwendet hatte. Seitdem ist aufgrund der Bedeutung Eulers diese Bezeichnung allgemein ĂŒblich.
Kaum eine andere Zahl hat die Menschen in ihrer Geschichte mehr beschĂ€ftigt und fasziniert als die Kreiszahl <math>\pi</math>. Schon vor den Griechen suchten Menschen nach dieser geheimnisvollen Zahl, und obwohl die SchĂ€tzungen immer genauer wurden, gelang es erstmals dem griechischen Mathematiker Archimedes um 250 v. Chr., die Zahl mathematisch zu bestimmen. In der weiteren Geschichte wurden die Versuche zur gröĂtmöglichen AnnĂ€herung an <math>\pi</math> phasenweise zu einer regelrechten Rekordjagd, die zuweilen skurrile und auch aufopfernde ZĂŒge annahm.
Aus praktischen ErwĂ€gungen heraus versuchten die Menschen schon in sehr frĂŒher Zeit, dem PhĂ€nomen Kreis nĂ€her zu kommen. Sollten RĂ€der beschlagen werden, war es wichtig zu wissen, welchen Umfang der Beschlag haben musste. Sollte eine SĂ€ule mit einem Kranz geschmĂŒckt werden, war der Umfang des Kranzes zu bestimmen. Sollte ein Fass mit Wein gefĂŒllt werden, interessierten sich unsere Vorfahren fĂŒr das nötige Volumen.
Dabei beziehen sich die Ă€ltesten Ăberlieferungen immer auf konkrete Objekte; ob die mathematische GesetzmĂ€Ăigkeit erkannt wurde, ist unklar. So lieĂ der Bibel zufolge König Salomo durch den Kupferschmied Hiram von Tyrus fĂŒr den israelitischen Tempel ein rundes Wasserbecken herstellen:
âDann machte er das Meer. Es wurde aus Bronze gegossen und maĂ 10 Ellen von einem Rand zum anderen; es war völlig rund und 5 Ellen hoch. Eine Schnur von 30 Ellen konnte es rings umspannen.â
Somit lĂ€sst sich fĂŒr das beschriebene Objekt ein VerhĂ€ltnis von Umfang zu Durchmesser mit dem Wert 3 folgern. Man kann annehmen, dass eine ungenaue Messung oder Ăberlieferung von Umfang und Durchmesser vorliegt.
Den Wert 3 nutzte man auch im alten China. Genauer waren die Angaben in Ăgypten. Das Ă€lteste bekannte Rechenbuch der Welt, das Rechenbuch des Ahmes (auch Papyrus Rhind, 17. Jahrhundert v. Chr.), nennt den Wert <math>\left( \tfrac{16}{9} \right)^2 \approx 3{,}1604</math> . Als NĂ€herung fĂŒr <math>\pi</math> benutzten die Babylonier 3 oder auch <math>3+\tfrac{1}{8}=3{,}125</math>. In Indien benutzte man in den Sulbasutras, den Schnurregeln zur Konstruktion von AltĂ€ren, den Wert <math>\left( \tfrac{26}{15} \right)^2 \approx 3{,}0044</math> fĂŒr <math>\pi</math> . Der indische Mathematiker Aryabhata bestimmte im 6. Jahrhundert den Wert der Kreiszahl fĂŒr damalige VerhĂ€ltnisse sehr genau auf 3,1416.
Erst 1761/1767 konnte Johann Heinrich Lambert die IrrationalitÀt von <math>\pi</math> beweisen, auch wenn die Mathematiker dies schon lange vermutet hatten.
Archimedes versuchte wie auch andere Forscher, sich mit Vielecken dem Kreis anzunĂ€hern und auf diese Weise NĂ€herungen fĂŒr <math>\pi</math> zu gewinnen. Er bewies, dass der Umfang eines Kreises sich zu seinem Durchmesser genauso verhĂ€lt wie die FlĂ€che des Kreises zum Quadrat des Radius, das jeweilige VerhĂ€ltnis ergibt also in beiden FĂ€llen die gleiche GröĂe (die Kreiszahl). Mit umbeschriebenen und einbeschriebenen Vielecken bis hin zum 96-Eck berechnete er obere und untere Schranken fĂŒr den Kreisumfang. Er kam zu der fĂŒr die damalige Zeit Ă€uĂerst bedeutsamen AbschĂ€tzung, dass das gesuchte VerhĂ€ltnis etwas kleiner als <math> 3+ \tfrac{10}{70}</math> sein mĂŒsse, jedoch gröĂer als <math> 3+ \tfrac{10}{71}</math> :
Nach Heron besaĂ Archimedes eine noch genauere AbschĂ€tzung, die aber falsch ĂŒberliefert ist:
Wilbur Knorr korrigiert zu:
Wie in manchen anderen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen gab es auch in der Mathematik in den westlichen Kulturen eine sehr lange Zeit der Stagnation nach Ende der Antike und wĂ€hrend des Mittelalters. Fortschritte in der AnnĂ€herung an <math>\pi</math> erzielten in dieser Zeit vor allem chinesische und persische Wissenschaftler. Im dritten Jahrhundert bestimmte Liu Hui aus dem 192-Eck die Schranken 3,141024 und 3,142704, spĂ€ter aus dem 3072-Eck den NĂ€herungswert 3,14159. Um 480 berechnete der chinesische Mathematiker und Astronom Zu Chong-Zhi (430â501) fĂŒr die Kreiszahl 3,1415926 < <math>\pi</math> < 3,1415927, also im Grunde die ersten 7 Dezimalstellen exakt. Er kannte auch den fast genauso guten NĂ€herungsbruch <math> \tfrac{355}{113}</math> (das ist der dritte NĂ€herungsbruch der Kettenbruchentwicklung von <math>\pi</math>), der in Europa erst im 16. Jahrhundert gefunden wurde. Der persische Wissenschaftler Dschamschid MasÊżud al-Kaschi berechnete bereits 1427 mit einem 3·228-Eck <math>\pi</math> auf 16 Stellen genau.
Im 16. Jahrhundert erwachte dann auch in Europa die Mathematik wieder aus ihrem langen Schlaf. 1596 gelang es Ludolph van Ceulen, die ersten 35 Dezimalstellen von <math>\pi</math> zu berechnen. Angeblich opferte er 30 Jahre seines Lebens fĂŒr diese Berechnung. Van Ceulen steuerte allerdings noch keine neuen Gedanken zur Berechnung bei. Er rechnete einfach nach der Methode des Archimedes weiter, aber wĂ€hrend Archimedes beim 96-Eck aufhörte, fĂŒhrte Ludolph diese bis zum eingeschriebenen <math>2^{62}</math>-Eck fort. Der Name ludolphsche Zahl erinnert an seine Leistung.
Der französische Mathematiker François ViĂšte variierte 1593 die Archimedische Exhaustionsmethode, indem er den FlĂ€cheninhalt eines Kreises durch eine Folge eingeschriebener <math>2^n</math>-Ecke annĂ€herte. Daraus leitete er als erster eine geschlossene Formel fĂŒr <math>\pi</math> in Form eines unendlichen Produktes ab:
Der englische Mathematiker John Wallis entwickelte 1655 das nach ihm benannte wallissche Produkt:
Wallis zeigte 1655 diese Reihe Lord Brouncker, dem ersten PrĂ€sidenten der âRoyal Societyâ, der die Gleichung als Kettenbruch wie folgt darstellte:
AllmÀhlich wurden die Rechnungen komplizierter, Leibniz steuerte 1682 folgende Reihendarstellung bei:
Siehe: Kreiszahlberechnung nach Leibniz.
Diese war indischen Mathematikern bereits im 15. Jahrhundert bekannt, Leibniz entdeckte sie fĂŒr die europĂ€ische Mathematik neu und bewies die Konvergenz dieser unendlichen Summe. Die obige Reihe ist wegen <math>\arctan 1 = \tfrac{\pi}4</math> auch ein Spezialfall (Ξ = 1) der Reihenentwicklung des Arcustangens, die der schottische Mathematiker James Gregory in den 1670ern fand:
Sie war Grundlage vieler Approximationen von <math>\pi</math> in der folgenden Zeit. John Machin berechnete mit seiner Formel von 1706 die ersten 100 Stellen von <math>\pi</math>. Seine Gleichung
lĂ€sst sich zusammen mit der taylorschen Reihenentwicklung der Arcustangens-Funktion fĂŒr schnelle Berechnungen verwenden. Diese Formel lĂ€sst sich im reellen nur mĂŒhsam ĂŒber das Arctan-Additionstheorem gewinnen. Direkt geht es durch Betrachtung der Argumente der komplexen Zahlen:
Leonhard Euler fĂŒhrte in seiner im Jahre 1748 erschienenen Introductio in Analysin Infinitorum im ersten Bande <math>\pi</math> bereits auf 148 Stellen genau an. Von Euler entdeckte Formeln (s. auch riemannsche ζ-Funktion):
Johann Heinrich Lambert publizierte 1770 einen Kettenbruch, der heute meist in der Form
geschrieben wird. Pro Schritt ergeben sich etwa 0,76555 Dezimalstellen, was im Vergleich mit anderen KettenbrĂŒchen mit Bildungsgesetz hoch ist, sodass sich dieser Kettenbruch besonders gut zur Berechnung von <math>\pi</math> eignet.
Handwerker benutzten in Zeiten vor Rechenschieber und Taschenrechner die NĂ€herung <math> \tfrac{22}{7} \approx 3{,}142857</math> und berechneten damit vieles im Kopf. Der Fehler gegenĂŒber <math>\pi</math> betrĂ€gt etwa 0,04 %. FĂŒr alltĂ€gliche praktische Situationen war das völlig ausreichend.
Eine andere oft genutzte NĂ€herung war der Bruch <math> \tfrac{355}{113} \approx 3{,}1415929</math> , immerhin auf sieben Stellen genau. Allen diesen rationalen NĂ€herungswerten fĂŒr <math>\pi</math> ist gemeinsam, dass sie partiellen Auswertungen der Kettenbruchentwicklung von <math>\pi</math> entsprechen, z. B.:
Keine der bislang entwickelten Formeln konnte zur effizienten Berechnung von NĂ€herungswerten fĂŒr <math>\pi</math> dienen, auch die erstaunliche Entdeckung des Inders Srinivasa Ramanujan aus dem Jahr 1914, basierend auf Untersuchungen von elliptischen Funktionen und Modulfunktionen, war dazu noch nicht geeignet:
Solche effizienteren Verfahren, deren Implementation allerdings Langzahlarithmetik benötigt, sind Iterationsverfahren mit quadratischer oder noch höherer Konvergenz.[7]
1996 entdeckte David Harold Bailey, zusammen mit Peter Borwein und Simon Plouffe, eine neuartige Reihendarstellung (BBP-Reihe) fĂŒr <math>\pi</math>:
Diese Reihe (auch Bailey-Borwein-Plouffe-Formel genannt) erlaubt es auf einfache Weise, die <math>n</math>-te Stelle einer binĂ€ren, hexadezimalen oder beliebigen Darstellung zu einer 2er-Potenzbasis von <math>\pi</math> zu berechnen, ohne dass zuvor die <math>n-1</math> vorherigen Ziffernstellen berechnet werden mĂŒssen.[8] Baileys Website, enthĂ€lt eine Herleitung des Verfahrens und auch Implementierungen in verschiedenen Programmiersprachen.
SpĂ€ter wurden fĂŒr <math>\pi</math> weitere BBP-Reihen gefunden:
\pi &= \tfrac12\sum_{k=0}^{\infty}\tfrac1{16^k}\left(\tfrac8{8k+2} + \tfrac4{8k+3} + \tfrac4{8k+4} - \tfrac1{8k+7}\right)
\\ &= \tfrac14\sum_{k=0}^{\infty}\tfrac1{16^k}\left(\tfrac8{8k+1} + \tfrac8{8k+2} + \tfrac4{8k+3} - \tfrac2{8k+5} - \tfrac2{8k+6} - \tfrac1{8k+7}\right)
\\ &= \;\;\sum_{k=0}^{\infty}\tfrac{(-1)^k}{4^k}\left(\tfrac2{4k+1} + \tfrac2{4k+2} + \tfrac1{4k+3}\right)
\end{align}</math>
Diese Berechnung nutzt den Zusammenhang aus, dass <math>\pi</math> in der FlÀchenformel des Kreises enthalten ist, dagegen nicht in der FlÀchenformel des umschreibenden Quadrats.
Die Formel fĂŒr den FlĂ€cheninhalt des Kreises mit Radius <math>r</math> lautet
der FlÀcheninhalt des Quadrates mit SeitenlÀnge <math>2r</math> errechnet sich als
FĂŒr das VerhĂ€ltnis der FlĂ€cheninhalte eines Kreises und seines umschreibenden Quadrats ergibt sich also
Damit lÀsst sich <math>\pi</math> als das Vierfache dieses VerhÀltnisses schreiben: <math>\pi=4\,\frac{A_K}{A_Q}</math>.
Als Beispiel ist ein Algorithmus angegeben, in dem die FlÀchenformel demonstriert wird, mit der <math>\pi</math> nÀherungsweise berechnet werden kann.
Man legt dazu ĂŒber das Quadrat ein Gitter und berechnet fĂŒr jeden einzelnen Gitterpunkt, ob er auch im Kreis liegt. Das VerhĂ€ltnis der Gitterpunkte innerhalb des Kreises zu den Gitterpunkten innerhalb des Quadrats wird mit 4 multipliziert. Die Genauigkeit der damit gewonnenen NĂ€herung von <math>\pi</math> hĂ€ngt von der Gitterweite ab und wird mittels <math>r</math> kontrolliert. Mit <math>r = 10</math> erhĂ€lt man z. B. 3,16 und mit <math>r = 100</math> bereits 3,1428. FĂŒr das Ergebnis 3,14159 ist allerdings schon <math>r = 10000</math> zu setzen, was sich durch den zweidimensionalen Lösungsansatz auf die Zahl der notwendigen RechenvorgĂ€nge in quadratischer Form niederschlĂ€gt.
r = 10000
kreistreffer = 0
quadrattreffer = r ^ 2
for i = 0 to r-1
x = i + 0.5
for j = 0 to r-1
y = j + 0.5
if x ^ 2 + y ^ 2 <= r ^ 2 then
kreistreffer = kreistreffer + 1
ausgabe 4*kreistreffer / quadrattreffer { 3.14159388 }
Anmerkung: Das obige Programm ist nicht fĂŒr die schnellstmögliche AusfĂŒhrung auf einem realen Computersystem optimiert, sondern aus GrĂŒnden der VerstĂ€ndlichkeit so klar wie möglich formuliert worden. Weiterhin ist die KreisflĂ€che insofern unprĂ€zise bestimmt, als nicht die Koordinaten der Mitte fĂŒr die jeweiligen FlĂ€cheneinheiten benutzt werden, sondern der FlĂ€chenrand. Durch die Betrachtung eines Vollkreises, dessen FlĂ€che fĂŒr die erste und letzte Zeile gegen Null geht, ist die Abweichung fĂŒr groĂes <math>r</math> marginal.
Die Konstante Pi ist fĂŒr den Alltagsgebrauch in Computerprogrammen typischerweise bereits vorberechnet vorhanden, ĂŒblicherweise ist der zugehörige Wert dabei mit etwas mehr Stellen angegeben, als ihn die leistungsfĂ€higsten Datentypen dieser Computersprache aufnehmen können.
Eine sehr interessante Methode zur Bestimmung von <math>\pi</math> ist die statistische Methode. FĂŒr die Berechnung lĂ€sst man zufĂ€llige Punkte auf ein Quadrat âregnenâ und berechnet, ob sie innerhalb oder auĂerhalb eines eingeschriebenen Kreises liegen. Der Anteil der innen liegenden Punkte ist gleich <math> \tfrac{\pi}{4}</math>.
Diese Methode ist ein Monte-Carlo-Algorithmus; die Genauigkeit der nach einer festen Schrittzahl erreichten NĂ€herung von <math>\pi</math> lĂ€sst sich daher nur mit einer gewissen Irrtumswahrscheinlichkeit angeben. Durch das Gesetz der groĂen Zahlen steigt jedoch im Mittel die Genauigkeit mit der Schrittzahl.
Der folgende Algorithmus ist in der Programmiersprache Java geschrieben:
<source lang="java"> public static double approximiere_pi(int tropfenzahl) {
double pi = 0; int innerhalb = 0; int gesamt = tropfenzahl;
while (tropfenzahl > 0) { // generiere Tropfen und addiere je nach Zugehörigkeit
double dotx = Math.random();
double doty = Math.random();
if (dotx*dotx + doty*doty <= 1) {
// Punkt liegt innerhalb des Kreises
innerhalb++;
} else {
// Punkt liegt auĂerhalb des Kreises
}
tropfenzahl--; }
pi = 4*(double)innerhalb/gesamt; return pi;
} </source>
Eine weitere auf Wahrscheinlichkeiten beruhende und ungewöhnliche Methode ist das Buffonsche Nadelproblem und stammt von Georges-Louis Leclerc de Buffon, der sie 1727 im Alter von 20 Jahren erfand. Buffon warf Stöcke ĂŒber die Schulter auf einen gekachelten FuĂboden. AnschlieĂend zĂ€hlte er, wie oft sie die Fugen trafen. Eine praktikablere Variante beschrieb Jakow Perelman im Buch Unterhaltsame Geometrie. Man nehme eine kurze, ca. 2 cm lange Nadel â oder einen anderen Metallstift mit Ă€hnlicher LĂ€nge und Durchmesser, am besten ohne Spitze â und zeichne auf ein Blatt Papier eine Reihe dĂŒnner paralleler Striche, die um die doppelte LĂ€nge der Nadel voneinander entfernt sind. Dann lĂ€sst man die Nadel sehr hĂ€ufig (mehrere hundert- oder tausendmal) aus einer gewissen Höhe auf das Blatt fallen und notiert, ob die Nadel eine Linie schneidet oder nicht. Das BerĂŒhren eines Striches durch ein Nadelende zĂ€hlt dabei als Schnittpunkt. Die Division der Gesamtzahl der NadelwĂŒrfe durch die Zahl der FĂ€lle, in denen die Nadel eine Linie geschnitten hat, ergibt im Ergebnis eine NĂ€herung von <math>\pi</math>. Die Nadel kann dabei auch gebogen oder mehrfach geknickt sein, wobei in diesem Fall auch mehr als ein Schnittpunkt pro Wurf möglich ist und entsprechend mehrfach gezĂ€hlt werden muss. In der Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Schweizer Astronom Rudolf Wolf durch 5000 NadelwĂŒrfe auf einen Wert von <math>\pi \approx 3{,}159</math>.
Zur geometrischen Konstruktion der Zahl <math>\pi</math> gibt es die NĂ€herungskonstruktion von KochaĆski, mit der man einen NĂ€herungswert der Kreiszahl mit einem Fehler von weniger als 0,002 Prozent bestimmen kann. Dies ist also eine NĂ€herungskonstruktion fĂŒr die (exakt nicht mögliche) Quadratur des Kreises.
In der Geometrie treten die Eigenschaften von <math>\pi</math> als Kreiszahl unmittelbar hervor.
<math>\pi</math> spielt daneben in vielen mathematischen ZusammenhÀngen eine Rolle, zum Beispiel bei
Diese IdentitĂ€t als Kombination der Kreiszahl <math>\pi</math>, der ebenfalls transzendenten eulerschen Zahl <math>e</math>, der ImaginĂ€ren Einheit <math>i</math> und der beiden grundlegenden Zahlen 0 und 1 wird als eine der âschönsten mathematischen Formelnâ angesehen.
In der Physik spielt <math>\pi</math> neben
vor allem bei Wellen eine Rolle, da dort <math>\pi</math> ĂŒber die Sinus- und Kosinusfunktion eingeht. Somit also zum Beispiel
AuĂerdem
Die NĂ€herungswerte und -verfahren zur Kreiszahl waren lange Zeit insbesondere fĂŒr die angewandten Wissenschaften wie etwa im Ingenieurbau sehr wertvoll; die neueren NĂ€herungswerte hingegen haben bereits so viele Stellen, dass ein praktischer Nutzen kaum noch gegeben ist.
Es genĂŒgen beispielsweise zur Berechnung des Kreisumfangs auf einen Millimeter Genauigkeit
Wie viele Stellen sind wohl erforderlich, um den gröĂten in unserem Universum vorstellbaren realen Kreis mit der gröĂten vorstellbaren Genauigkeit zu berechnen? Das Licht des Urknalls in Form der Mikrowellen-Hintergrundstrahlung erreicht uns aus einer Entfernung, die sich als das Produkt des Weltalters (etwa 1,3·1010 a) mit der Lichtgeschwindigkeit (etwa 300.000 km·s-1 oder 9,46·1015 m·a-1) ergibt, also rund 1,3·1026 m. Der Kreis mit diesem Radius hat also einen Umfang von etwa 8,17·1026 m. Die kleinste physikalisch sinnvolle LĂ€ngeneinheit ist die Planck-LĂ€nge von etwa 10-35 m. Der Kreis besteht also aus 8,17·1061 Planck-LĂ€ngen. Um ihn aus dem gegebenen Radius (vorausgesetzt, dieser wĂ€re auf eine Planck-LĂ€nge genau bekannt) mit der Genauigkeit von einer Planck-LĂ€nge zu berechnen, wĂŒrden also schon 62 Dezimalstellen von <math>\pi</math> ausreichen.
Der derzeitige Rekord (Stand: August 2010) an numerischen Berechnungen liegt bei etwa 5 Billionen Dezimalstellen. Ein praktischer Nutzen dieser Rechnungen liegt in der Möglichkeit, die Computer-Hardware und -Software zu testen, da bereits kleine Rechenfehler zu vielen falschen Stellen von <math>\pi</math> fĂŒhren.
Eine zurzeit besonders aktuelle mathematische Frage bezĂŒglich <math>\pi</math> ist, ob sie eine normale Zahl ist, d. h. ob sie zum Beispiel in einer binĂ€ren (oder jeder anderen n-Ă€ren) Zahlendarstellung jede mögliche endliche BinĂ€r- bzw. sonstige Zifferngruppe gleichermaĂen enthĂ€lt â so wie dies die Statistik erwarten lieĂe, wenn man eine Zahl vollkommen nach dem Zufall erzeugen wĂŒrde.
In letzter Konsequenz wĂŒrde dies beispielsweise bedeuten, dass die Kreiszahl alle bisher und zukĂŒnftig geschriebenen BĂŒcher irgendwo in codierter BinĂ€r-Form enthalten muss. Siehe auch das Infinite-Monkey-Theorem.
Bailey und Crandal zeigten im Jahr 2000, dass die Existenz der oben angegebenen Bailey-Borwein-Plouffe-Formel und Ă€hnlicher Ableitungen belegt, dass die NormalitĂ€t von <math>\pi</math> zur Basis 2 (wie auch die von verschiedenen anderen Konstanten) auf eine bestehende Vermutung der Chaostheorie reduziert werden kann. FĂŒr weitere Details dazu siehe die Webseite von Bailey.[9]
Physiker der Purdue UniversitĂ€t haben im Jahre 2005 die ersten 100 Millionen Dezimalstellen von <math>\pi</math> auf ihre ZufĂ€lligkeit hin untersucht und mit kommerziellen Zufallszahlengeneratoren verglichen. Der Forscher Ephraim Fischbach und sein Mitarbeiter Shu-Ju Tu konnten dabei keinerlei verborgene Muster in der Zahl <math>\pi</math> entdecken. Demnach sei nach Ansicht Fischbachs die Zahl <math>\pi</math> tatsĂ€chlich eine gute Quelle fĂŒr ZufĂ€lligkeit. Allerdings schnitten einige Zufallszahlengeneratoren noch besser als <math>\pi</math> ab.
Aus dem Lernen von Pi ist ein Sport geworden. Das Memorieren der Zahl Pi gilt als beste Möglichkeit, das Merken langer Zahlen unter Beweis zu stellen. Der Chinese Chao Lu ist offizieller Weltrekordhalter mit bestĂ€tigten 67.890 Nachkommastellen, welche er am 20. November 2005 fehlerfrei in einer Zeit von 24 Stunden und 4 Minuten aufsagte. Er wird sowohl vom Guinness Book of Records als auch von der Pi World Ranking List als Rekordhalter gefĂŒhrt.
Der inoffizielle Weltrekord im Memorieren von Pi liegt inzwischen (Stand Oktober 2006) bei 100.000 Stellen, aufgestellt von Akira Haraguchi. Der Japaner brach damit seinen ebenfalls noch inoffiziellen alten Rekord von 83.431 Nachkommastellen. Den deutschen Rekord hĂ€lt Jan Harms mit 9.140 Stellen. FĂŒr das Memorieren von Pi werden spezielle Mnemotechniken angewandt. Die Technik unterscheidet sich dabei nach Geschmack des GedĂ€chtniskĂŒnstlers, seinen Begabungen und der Menge der zu memorierenden Nachkommastellen.
FĂŒr das Merken der ersten Ziffern von Pi gibt es einfache Merksysteme, dazu Pi-Sport - Merkregeln.
Den Rekord der Berechnung von <math>\pi</math> hielt 2010 einige Monate lang der in Paris lebende Softwareentwickler Fabrice Bellard mit 2.699.999.990.000 (rund 2,7 Billionen) Stellen.[11] FĂŒr die Berechnung benutze Bellard einen handelsĂŒblichen Core-i7-PC. Die Berechnung dauerte insgesamt 131 Tage. 103 Tage fĂŒr BinĂ€rdarstellung, 13 Tage Rechenzeit fĂŒr eine PlausibilitĂ€tsprĂŒfung, 12 Tage in die Umrechnung in die Dezimalform und drei weitere Tage zum Verifizieren, damit man von einem korrekten Ergebnis mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgehen kann.[12]
| Mathematiker | Jahr | Dezimalstellen | Methode |
|---|---|---|---|
| Ăgypten, Rechenbuch des Ahmes (Papyrus Rhind) | ca. 17. Jahrhundert v. Chr. | 1 | nur beispielhaft |
| Archimedes | ca. 250 v. Chr. | 2 | 96-Eck |
| Liu Hui | nach 263 | 5 | 3072-Eck |
| Zu Chong-Zhi | ca. 480 | 6 | |
| Dschamschid MasÊżud al-Kaschi | ca. 1427 | 15 | <math>3\cdot2^{28}</math>-Eck |
| Ludolph van Ceulen | 1596 | 20 | |
| Ludolph van Ceulen | 1610 | 35 | <math>2^{62}</math>-Eck |
| Jurij Vega | 1794 | 126 | |
| William Shanks | 1853 | 527 | Reihenentwicklung von <math>\arctan 1/5</math> und <math>\arctan 1/239</math> |
| Levi B. Smith, John W. Wrench | 1949 | 1.120 | |
| Daniel Shanks, John W. Wrench | 1961 | 100.265 | |
| Yasumasa Kanada, Sayaka Yoshino, Yoshiaki Tamura | 1982 | 16.777.206 | |
| Yasumasa Kanada, Yoshiaki Tamura, Yoshinobu Kubo | 1987 | 134.217.700 | |
| David und Gregory Chudnovsky | 1989 | 1.011.196.691 | |
| Yasumasa Kanada, Daisuke Takahashi | 1997 | 51.539.600.000 | |
| Yasumasa Kanada, Daisuke Takahashi | 1999 | 206.158.430.000 | |
| Yasumasa Kanada | 2002 | 1.241.100.000.000 | Berechnung: <math>\pi = 48 \arctan(1/49) +128 \arctan(1/57) - 20 \arctan (1/239) + 48 \arctan(1/110443)</math> Verifikation: <math>\pi = 176 \arctan(1/57) + 28 \arctan(1/239) - 48 \arctan(1/682) + 96 \arctan(1/12943)</math>[13] |
| Daisuke Takahashi | 2009 | 2.576.980.370.000 | GauĂ-Legendre-Algorithmus |
| Fabrice Bellard | 2010 | 2.699.999.990.000 | Chudnovsky-Algorithmus |
| Shigeru Kondo, Alexander Yee[14] | 2010 | 5.000.000.000.000 | Berechnung: Chudnovsky-Formel, Verifikation: Plouffes Formel und Bellards Formel |
Der amerikanische Mathematiker Bob Palais schlug 2001 in einer Ausgabe des Mathematik-Magazins âThe Mathematical Intelligencerâ vor, fĂŒr <math>\pi</math>, statt wie bisher den Quotienten aus Umfang und Durchmesser eines Kreises, in Zukunft den Quotienten aus Umfang und Radius (entsprechend <math>2\pi</math>) als grundlegende Konstante zu verwenden.[15] Seine Argumentation beruht darauf, dass in vielen mathematischen Formeln der Faktor <math>2</math> vor der Kreiszahl auftauche. Ein weiteres Argument ist die Tatsache, dass <math>\tau</math> im BogenmaĂ einen Vollwinkel darstellt, statt wie <math>\pi</math> einen halben Winkel, wodurch <math>\tau</math> weniger willkĂŒrlich wirkt. Eine neu normierte Kreiszahl,[16] fĂŒr deren Notation Michael Hartl und Peter HarremoĂ«s den griechischen Buchstaben <math>\tau</math> (Tau) vorschlugen,[17] wĂŒrde diese Formeln verkĂŒrzen. Nach dieser Konvention gilt dann <math>\tau = 2\pi \Leftrightarrow \pi = \frac{\tau}{2}</math>. Der Vorschlag hat sich bislang nicht durchgesetzt.
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