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Als Kriegsversehrte werden Kriegsopfer bezeichnet, deren Verwundungen dauerhafte körperliche Schädigungen hinterließen.
Der Berliner Orthopäde Konrad Biesalski sprach von Kriegskrüppeln. Biesalski wählte seine Bezeichnung in Anlehnung an den Begriff Krüppel, der in Deutschland im 19. Jahrhundert körperlich behinderte Menschen bezeichnete. Kriegskrüppel unterschied Konrad Biesalski von Friedenskrüppeln.
Den als diskriminierend empfundenen Begriff Kriegskrüppel ersetzten deutsche Militärärzte im Verlauf des Ersten Weltkrieges durch die Bezeichnung Kriegsbeschädigte; hieraus entwickelte sich der Begriff Kriegsversehrte.