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Kunstmuseum

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Dieser Artikel ist ein Überblicksartikel, keine Lemma für eine Museumsliste. Es fehlt eine ausführliche Darstellung der Geschichte der Institution und der Ausstellungskonzeptionen. Es Fehlt die Darstellung der Architektur von Kunstmuseen als Ikonen und in Bezug auf die besonderen Anforderungen. Kunstmuseen als städtische, bürgerliche und persönliche Repräsentation gehören erläutert und ihre Rolle in der Stadtentwicklung /Museumsufer, Bilbaoeffekt etc.). Besucherforschung fehlt (gibt tolle Studien zur sinkenden und teilweise forciert sinkenden Verweildauer pro Werk etc.). Macht mehr Arbeit als stupide Listen, die inhaltlich auch teils verquer gehen, muss aber gemacht werden.
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Ein Kunstmuseum ist ein staatliches oder privates Museum, in dem Kunstwerke verschiedener Künstler gesammelt, archiviert und ausgestellt werden. Befasst sich eine Kunstmuseum nur mit dem Œuvre eines einzelnen Künstlers bzw. einer einzelnen Künstlerin, wird von einem Künstlermuseum gesprochen. Ein Kunstmuseum, das nur Gemälde sammelt und ausstellt, wird auch als Pinakothek oder Gemäldegalerie bezeichnet. Unter Galerie wird jedoch in der heutigen Zeit meist ein Verkaufsraum für Kunstobjekte verstanden. Eine Galerie dient demnach im Gegensatz zu einem Kunstmuseum dem Abverkauf der gezeigten Werke an öffentliche oder private Sammler. Viele staatliche Kunstmuseen betreiben kunstgeschichtliche Forschung und bemühen sich um die Restaurierung von Kunstwerken.

Das Berliner Institut für Museumsforschung nennt als Sammelgebiete der Kunstmuseen:

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im Mittelalter sammelten kirchliche Einrichtungen wertvolle liturgische Geräte und Kunstwerke. Die gesammelten Objekte stellen die Basis für die heutigen Domschatzmuseen dar. Seit dem 14. Jahrhundert legten europäische Fürstenhäuser Kunstsammlungen an. Die Medici sammelten in Florenz neben antiken Kunstwerken auch zeitgenössische Kunst und schufen mit ihren Erwerbungen den heutigen Kernbestand der Uffizien. Auf den Bogengang des Oberschosses der Uffizien, der galleria, geht der Begriff Galerie zur Bezeichnung von Gemäldegalerien und Kunstmuseen zurück. Kaiser Rudolf II. (HRR) trat in Prag als bedeutender Kunstsammler und Mäzen in Erscheinung. Seine Kunstsammlung ist legendär und war die größte ihrer Zeit. Nach der Plünderung Prags im Jahr 1648 wurde sie in alle Welt zerstreut. Ein Teil dieser Kunstsammlung bildet heute den Grundstock der Brueghelsammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien. Als erster selbständiger Galeriebau ist die zwischen 1709 und 1712 errichtete Gemäldegalerie Düsseldorf anzusehen, die somit einen eigenständigen Bautyp des Kunstmuseums schuf. Als absolutistische Herrscherin begründete Zarin Katharina II. (Russland) in Sankt Petersburg im Jahr 1764 die Eremitage. Die von Napoleon Bonaparte veranlasste Säkularisation kirchlicher Besitztümer brachte den Kunstmuseen (z. B. Louvre) einen Zuwachs an Kunstobjekten. Mit dem Erstarken des Bürgertums im 19. Jahrhundert entstanden städtische Kunstsammlungen (z. B. Metropolitan Museum, Hamburger Kunsthalle). Seitdem waren es vor allem vermögende Persönlichkeiten, die mittels Schenkung, Stiftung oder durch Nachlass ihrer Privatsammlungen zur Schaffung neuer öffentlicher Kunstmuseen beitrugen (z. B. Städel, Museum Ludwig).

Bekannte Kunstmuseen (Auswahl)

Zu den bedeutendsten Kunstmuseen gehören:

Siehe auch

Literatur

  • Martin Schuster (Hrsg.), Hildegard Ameln-Haffke (Hrsg.): Museumspsychologie. Erleben im Kunstmuseum. Hogrefe-Verlag, 2005. ISBN 3-8017-1682-1
  • A. B. Van Der Lans: European Museum Guide 2001: An Overview of the Most Prestigious Collections and Major Exhibitions in Europe. Gingko Press, 2001. ISBN 9-0753-3906-2
  • Walter Grasskamp: Museumsgründer und Museumsstürmer. Zur Sozialgeschichte des Kunstmuseums. C.H. Beck, 1991. ISBN 3-4060-6034-X

Weblinks

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