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Der Kunstverein Freiburg ist ein 1827 in Freiburg im Breisgau gegründeter Kunstverein, der sich der Förderung zeitgenössischer Kunst widmet. Der Verein hat seine Ausstellungs- und Geschäftsräume im Marienbad, einem ehemaligen Schwimmbad in der Freiburger Altstadt.
Inhaltsverzeichnis |
Der 1827 gegründete Kunstverein Freiburg gehört zu den ältesten Kunstvereinen Deutschlands. Im ausgehenden 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts befasste sich der Verein vornehmlich mit der Klassischen Moderne. Heute zeigt der Verein im Jahr ungefähr fünf bis acht größere Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, organisiert Vorträge und andere Bildungsangebote und veranstaltet Kunstreisen.
1997 bezog der Verein das Marienbad in der Dreisamstraße. Hauptausstellungsraum ist die ehemalige Große Schwimmhalle mit ihrer umlaufenden Galerie, die mit einer Fläche von 400 m² bei einer Deckenhöhe von neun Metern und Belichtung durch ein großflächiges Oberlicht Raum für große Installationen bietet.[1] Das ursprüngliche Marienbad ist ein Jugendstilgebäude nach einem Entwurf des Freiburger Architekten Joseph Ruh, und wird heute vom Freiburger Kinder- und Jugendtheater als Spielstätte genutzt. Die Große Halle wurde 1938 als Anbau auf dem Nachbargrundstück errichtet, und beherbergt heute den Kunstverein.[2]
2008 hatte der Kunstverein gut 500 Mitglieder und ein Jahresbudget von knapp 180.000 Euro.[3] Direktor des Kunstvereins war von 1990 bis 2000 Stephan Berg, dann Dorothea Strauss, die 2005 von Felicity Lunn abgelöst wurde. Seit dem vorfristigen Endes der Amtszeit Lunns 2008 ist Caroline Käding Direktorin, die vorher bei der Kestnergesellschaft war.[4]
47.990757.85147222222Koordinaten: 47° 59′ 26,7″ N, 7° 51′ 5,3″ O