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Kura-Araxes-Kultur

Die Kura-Araxes-Kultur (auch frĂŒhtranskaukausische Kultur oder Mtkwari-Araxes-Kultur[1]) ist eine frĂŒhbronzezeitliche Kultur im Kaukasus.

Inhaltsverzeichnis

Forschungsgeschichte

Sie wurde 1944 durch den russischen ArchĂ€ologen B. A. Kuftin definiert. Er datierte sie in das Äneolithikum.

Verbreitung

Die Kura-Araxes-Kultur findet sich im zentralen und nordöstlichen Kaukasus, in Transkaukasien mit Ausnahme der KĂŒste der Kolchis[1], dem östlichen Anatolien und dem nordwestlichen Iran[2]. Die frĂŒhesten Funde liegen in der Ararat-Ebene, von da breitete sie sich ins östliche Georgien (um 3000), in das Gebiet um Erzurum und nach Kilikien aus.[3]. Lordkipanidse sieht ihren Ursprung dagegen im sĂŒdgeorgischen Kuratal[4].

Die nördlichsten Fundorte liegen in Dagestan (Kayakent, Velikent) und Aserbaidschan, wobei Velikent auch deutliche SteppeneinflĂŒsse zeigt[5]. WĂ€hrend frĂŒhe Forscher die kulturelle Einheitlichkeit betonen, werden heute mehrere Lokalgruppen unterschieden. Manche Forscher sehen in der Kura-Araxes-Kultur einen Kulturkomplex aus mehreren eng verwandten lokalen Kulturen[6]. Dazu gehören unter anderem die Schengavit-Kultur und die Velikent-Kultur (auch als Dagestanische Variante oder Nordvariante der Kura-Araxes-Kultur bezeichnet) in der Chachmas-Kuban-Zone.

Die Khirbet-Kerak-Kultur (2800–2600) in Syrien, im Libanon und PalĂ€stina ist eng verwandt.

Wichtige Fundorte:

  • Amiranis Gora (Achalziche), SĂŒdwestgruppe
  • Arslantepe VI B (Malatya)
  • Chizanaant Gora (wichtige Stratigraphie fĂŒr den frĂŒhen Abschnitt), Nordwestgruppe
  • Grmachewistawi (frĂŒh)
  • Kvatzchelebi/Kwazchela (bei Kareli), Nordwestgruppe, durch einen Brand vernichtet
  • Pulur (Sakyol), Schicht XI
  • Samschwilde
  • Tetrizkaro
  • Treli (frĂŒh)
  • Tsichia Gora (bei Kaspi)
  • Yanik Tepe I (Iran)

Chronologie

Die Kura-Araxes-Kultur wird zwischen 3400 und 2000 v. Chr. [7] oder 3600–1900 v. Chr. [8]datiert. Sie ist also gleichzeitig mit der Uruk-Kultur Mesopotamiens und der Maikop-Kultur nördlich des Kaukasus.

Kuschnareva und Chubinischvili haben folgende Gliederung vorgeschlagen:

Stufe Datierung
frĂŒh 3000–2700/2600
mittel 2700/2600–2400/2300
spĂ€t 2400/2300–2000

Diese Datierungen werden inzwischen oft als zu jung angesehen. Magomedov schlÀgt folgende Gliederung vor:

Stufe Datierung
beginnend 3500–2900
frĂŒh 2900–2500
mittel 2500–2200
spĂ€t 2200–1900

Beginn

Die Kura-Araxes-Kultur folgt auf die Àneolithische Schulaweri-Schomutepe-Kultur. Es ist jedoch ein deutlicher kultureller Bruch zu beobachten[5].

Materielle Kultur

Keramik

Die Keramik der frĂŒhen Phase ist handgemacht, reduzierend gebrannt und hat eine helle OberflĂ€che. Sie ist organisch, mit Sand oder zerstoßenem Obsidian gemagert[4]. Die OberflĂ€che ist meist glĂ€nzend poliert. Typisch sind Tassen mit einem oder zwei randstĂ€ndigen Henkelösen, Schalen und kleine Tassen mit leicht abgesetztem kurzen Hals und bikonische Töpfe mit zwei Henkelösen am Umbruch. Plastische Verzierung ist hĂ€ufig.

Typisch fĂŒr die Keramik der spĂ€ten Phase sind die grau-schwarze Farbe bzw. schwarz-rote Farbe der polierten Feinkeramik und geritzte und plastische Spiralverzierungen und konzentrische Kreise. Sie ist manchmal mit Abbildungen von Tieren (Hirsche, Steinböcke), besonders Vögeln (Kraniche?) verziert[1]. Keramische GefĂ€ĂŸstĂ€nder haben oft Hufeisenform, aber auch runde Exemplare sind bekannt. In Daghestan wurde eine polierte Scheibenware hergestellt, die mit KammeindrĂŒcken verziert ist. Hier sind auch plastische Verzierungen aus aufgelegten BĂ€ndern typisch. Die transkaukasische Ware ist ĂŒberwiegend unverziert.

Figurinen

Frauenfiguren aus Ton sind meist stark stilisiert, im Gesicht wird nur die Nase plastisch hervorgehoben. Auch Figuren von Schafen sind hÀufig[9].

Feuerstein

Aus Chisanaant-Gora sind Feuerstein-Sicheln bekannt[10]. Neben Feuerstein wurde auch Obsidian verarbeitet.

Felsgestein

Polierte SteinĂ€xte mit gebogenem LĂ€ngsprofil sind in Gebrauch, in Transkaukasien finden sie sich aber nur selten. Rillenschlegel (KĂŒltepe, Aruchlo), wurden im Bergbau eingesetzt[11]

Metall

In der ersten Phase der Kura-Araxes-Kultur ist Metall noch selten [12]. Unter den BronzegegenstĂ€nden sind SchaftlochĂ€xte, TĂŒllenmeißel, Kugelkopfnadeln mit durchbohrtem Schaft, Schlingenkopfnadeln, Nadeln mit sichelförmigem und T-förmigem Kopf und durchbohrtem geschwollenen Schaft sowie Armreife mit verdickten Enden und ankerförmige AnhĂ€nger typisch. Auch Bronzesicheln und Speerspitzen sind belegt. TriangulĂ€re Flachdolche mit und ohne Mittelrippe sind hĂ€ufig. SpĂ€ter kommen auch Dolche mit angegossenem Metallgriff vor. Aus Kwazchela stammen Kupferplatten mit den stilisierten Bildern von Tieren (Hirsche und Vögeln). Auch Gold, Silber und Blei wurde verarbeitet[9].

Siedlungen

Die Siedlungen liegen meist in geschĂŒtzten Lagen entlang der FlĂŒsse, oft in relativ dichtem Abstand[13]. Die Mehrzahl der Fundorte findet sich im Flachland. Sie sind meist unbefestigt [14].

Typisch sind RundhĂ€user, entweder aus Stein (im Gebirge), aus lehmverschmierten Flechtwerk (auch durch HĂŒttenlehmfunde nachgewiesen) oder aus Stampflehm. Das flache Dach besteht aus Stampflehm und wurde von einem zentralen Pfosten gestĂŒtzt. Im Zentrum der HĂ€user liegt eine runde oder hufeisenförmige Herdstelle. In Transkaukasien haben die Herdstellen oft Lehmeinbauten. Entlang der WĂ€nde liegen TonbĂ€nke. Der Fußboden aus Stampflehm ist manchmal mit Ocker verziert. Auch die Herdstelle wurde manchmal durch einen Streifen mit eingeritzter Verzierung hervorgehoben.

Auch GrubenhĂ€user sind bekannt. Die HĂ€user sind oft in Reihen angeordnet[13]. Im Flachland haben die Fundstellen oft eine mĂ€chtige Kulturschicht, die 4-6 m dick sein kann (zum Beispiel Velikent I-II, Kabaz-Kutan und Torpach Kale in Daghestan). KĂŒltepe II in Naxçıvan hat 14 Kulturschichten, Yanik Tepe elf[15]. Ab Phase II wurden auch rechteckige HĂ€user gebaut, welche zuerst im Westen aufkamen[3]. Sub-rechteckige HĂ€user, teilweise mit einem kurzen Vorbau sind zum Beispiel aus Kwazchela bekannt. Sie sind 30-50 m2 groß. Auch sie haben BĂ€nke, entweder nur an der RĂŒckwand oder auch an den seitlichen WĂ€nden[16].

In den Siedlungen finden sich glockenförmige Vorratsgruben[4]. Auch VorratgefĂ€ĂŸe aus Ton wurden zur Lagerung von Getreide verwendet[1].

Im spĂ€teren Georgien hatten die HĂ€user einen Mittelpfosten, der das flache Dach stĂŒtzte. Dort bestanden die rechteckigen HĂ€user aus einem Wohnraum und einem Raum fĂŒr Wirtschaftszwecke, einzelne HĂ€user hatten ovale Apsisen, denen eine kultische Bedeutung zugeschrieben wird.[1]

Bestattungen

Typisch sind Körperbestattungen, entweder als FlachgrĂ€ber in Seitenlage oder unter GrabhĂŒgeln (Kurganen). In den HĂŒgeln liegen die Bestatteten meist auf dem RĂŒcken. Es sind aber auch seitliche Hocker belegt[17]. Aus Georgien sind auch KatakombengrĂ€ber bekannt. In der frĂŒhen Phase sind auch Siedlungsbestattungen bekannt[17].

Die Bestattungssitten sind sehr vielfĂ€ltig. KollektivgrĂ€ber sind hĂ€ufig, hier wurden die Knochen der Ă€lteren Bestattungen oft zur Seite geschoben um neuen Toten Platz zu machen. Die meisten GrĂ€ber wurden innerhalb oder direkt neben den Siedlungen angelegt. EinzelgrĂ€ber sind selten, in der FrĂŒhphase waren paarweise Bestattungen ĂŒblich[1]. Bestattung des Körpers ohne Kopf wie auch des Kopfes ohne Körper wurden nachgewiesen[1].

Grabbeigaben bestehen aus Keramik und Fleischbeigaben, Kupfer- und BronzegegenstĂ€nde werden erst allmĂ€hlich hĂ€ufiger. MĂ€nnern wurden Waffen beigelegt, den Frauen Schmuck[1]. Die Grabbeigaben lassen auf eine egalitĂ€re Gesellschaft schließen[3].

Wichtige GrÀberfelder:

  • Dzhemikent II
  • Kajakent VI
  • Karabundakent
  • Lchaschen am Sewansee (Phase III)
  • Kurgane von Satschchere
  • Schah Nazich Tepe
  • Torpach Kale

Wirtschaftsweise

In der Landwirtschaft wurden weiter auch einfachere Werkzeuge aus Holz, Knochen und Steinen verwendet[1]. Es wurde Nacktweizen, Gerste und Hirse angebaut, vielleicht auch Hafer (Badaani)[10] und Roggen (Gudabertka)[18].

Aus Kwazchela und Chisanaant-Gora sind Traubenkerne bekannt[10]. Leinsamen wurden bisher nicht nachgewiesen, TextilabdrĂŒcke auf Keramik weisen jedoch darauf hin, dass Leinwand gefertigt wurde. Als Haustiere sind Schafe und KĂŒhe belegt, SiebgefĂ€ĂŸe werden als Hinweis auf Milchwirtschaft gedeutet[10]. Rinder wurden als Zugvieh verwendet. Der Anteil kleinen Hornviehs nahm zu, Schaf- und Ziegenherden wurden weit in die Gebirge getrieben und damit neue Gebiete erschlossen[1]. Es sind vierrĂ€digre Wagen bekannt.

Metallverarbeitung

WĂ€hrend man frĂŒher annahm, dass die Kenntnis der Metallverarbeitung den Kaukasus aus Mesopotamien erreicht habe, geht man inzwischen von einer autochthonen Entwicklung aus. Die Bronzewaffen gingen denen Anatoliens und des Kuban-Gebietes zeitlich voraus, die Gussformen der Beile deuten aber auf eine mesopotamische Herkunft.[1].

Kupfervorkommen sind unter anderem aus dem Gebiet des unteren Kartli (Bolnissi, Marneuli) bekannt[19]. Das oxidische Kupfer war einfach zu verarbeiten. Meist wird jedoch das charakteristische arsenhaltige kaukasische Kupfer bzw. Arsenbronze verarbeitet (bis zu 4 % Arsen), die sich zum Beispiel auch in einem Hort aus Arslantepe VI A (Raum A 113 von Haus III) findet. Weitere Beimischungen/Unreinheiten sind Gold, Antimon, Zink und Blei[9]. In Georgien wurde aus Mangel an Zinn die Bronze mit Arsen oder Antimon hergestellt. 10-22 Prozent Arsen machten die Bronze hĂ€rter und verliehen ihr einen weißen Glanz. Bei grĂ¶ĂŸeren oder geschmiedeten GegenstĂ€nden betrug der Arsenanteil ein bis sieben Prozent.

Schmelzöfen sind unter anderem aus Baba-Dervish II, Aserbaidschan und Amiranis Gora bekannt, wo auch Blasebalg-DĂŒsen aus Ton und Gussformen fĂŒr Barren gefunden wurden[20]. Weitere Beispiele stammen aus Chisanaant Gora[19]. Schlackenfunde stammen aus Baba-Dervisch II, Chizanaant Gora, KĂŒl Tepe II und Garni in Armenien. Gussformen fĂŒr Beile sind aus Garni, Schengavit, KĂŒl Tepe, Kvatschelebi C1 und Baba-Dervisch II bekannt, Gussformen fĂŒr Barren aus Iğdir und Gudabertka (bei Gori), aus Kvazchela eine Gussform fĂŒr ein Flachbeil[19].

Schmelzöfen sind unter anderem aus Baba-Dervish II, Aserbaidschan und Amiranis Gora bekannt, wo auch Blasebalg-DĂŒsen aus Ton gefunden und Gussformen fĂŒr Barren gefunden wurden[20]. Schlackenfunde stammen aus Baba-Dervish II, Khizanaant Gora, KĂŒl Tepe II und Garni in Armenien. Gussformen fĂŒr Beile sind aus Garni, Shengavit, KĂŒl Tepe, Kvatskhelebi C1 und Baba-Dervish II bekannt, Gussformen fĂŒr Barren aus Iğdir und Gudabertka (bei Gori).

Exporte

Aus einigen spĂ€turukzeitlichen Siedlungen sind Reste von Kura-Araxes-Keramik (Karaz-Ware) bekannt, zum Beispiel aus Tepecik 3 östlich von ElĂązığ, Kurban HöyĂŒk am Euphrat (Karababa Becken) nordwestlich von Urfa, Periode VI, Samsat, Jebel Aruda und Hassek HöyĂŒk 5 bei Urfa[21].

Ende

In der mittleren kaukasischen Bronzezeit (2000–1200 v. Chr.) zerfĂ€llt die Kura-Araxes-Kultur in eine Vielzahl lokaler Gruppen, wie die Ginchi-Kultur im sĂŒdöstlichen Tschetschenien und die Prisulakskaja-Kultur im östlichen Dagestan. Im östlichen Dagestan setzt sich die Kura-Araxes-Kultur bis in die mittlere Bronzezeit fort. In Georgien findet sich die Kolchis-Kultur (1700-600 v. Chr.) [22] und die Trialeti-Kultur.[1]

Die GrÀber der mittleren Bronzezeit (sogenannte Königskurgane) [23] wie Martkopi und Dedabrishvili zeigen deutliche Unterschiede im Reichtum der Ausstattung und weisen so auf die Entstehung einer hierarchischen Gesellschaft hin.

Historische Deutung

Die Ausbreitung der Kura-Araxes-Kultur wird gewöhnlich mit einer Völkerbewegung (Migration) in Verbindung gebracht. Kavtaradze [24] hĂ€lt es fĂŒr möglich, dass die Uruk-zeitlichen Handelskolonien in Anatolien und deren Reichtum die Invasoren anlockte und schreibt ihnen die Zerstörung von Arslantepe VI A (Malatya), Hassek HöyĂŒk 5, Habuba Kabira/Tell Qanas, Jebel Aruda Tepecik 3 und Godin Tepe V zu. Manche Forscher wollen die Kura-Araxes-Kultur mit der Ausbreitung der proto-armenischen Sprache in Verbindung bringen [25], andere sehen in ihr die Wurzeln der Hurriter [26]. Japaridze behauptet, dass die Kultur seit dem 3. Jahrtausend kartwelische Wurzeln aufweise[27]. O. M. Dschaparidze sieht in den TrĂ€gern eine Mischung zwischen hurritischen, urartĂ€ischen, kartwelischen und nachisch-daghestanischen StĂ€mmen. Der Linguist G. A. Matschawariani nimmt eine Mischung indoeuropĂ€ischer und kartwelischer StĂ€mme an, Gamkrelidse und Ivanov einen indoeuropĂ€ischen Ursprung[28].

Einzelnachweise

  1. ↑ a b c d e f g h i j k l Heinz FĂ€hnrich: Geschichte Georgiens von den AnfĂ€ngen bis zur Mongolenherrschaft, S. 21 ff. Shaker, Aachen 1993, ISBN 3-86111-683-9.
  2. ↑ Karim Alizadeh, Jason A. Ur, Formation and destruction of pastoral and irrigation landscapes on the Mughan Steppe, north-western Iran. Antiquity 81 (2007), 148–160
  3. ↑ a b c John A. C. Greppin and I. M. Diakonoff, Some Effects of the Hurro-Urartian People and Their Languages upon the Earliest Armenians. Journal of the American Oriental Society 111/4, 1991, 720
  4. ↑ a b c Otar Lordkipanidse, ArchĂ€ologie in Georgien, S. 43
  5. ↑ a b Philip L : Kohl, Migrations and Cultural diffusions in the later Prehistory of the Caucasus. In: Ricardo Eichmann/Hermnann Parzinger (Hrsg.), Migration und Kulturtransfer (Bonn, Habelt 2001) 314
  6. ↑ Areschian 1982, 256
  7. ↑ John A. C. Greppin and I. M. Diakonoff, Some Effects of the Hurro-Urartian People and Their Languages upon the Earliest Armenians. Journal of the American Oriental Society 111/4, 1991, 720
  8. ↑ Philip L : Kohl, Migrations and Cultural diffusions in the later Prehistory of the Caucasus. In: Ricardo Eichmann/Hermnann Parzinger (Hrsg.), Migration und Kulturtransfer (Bonn, Habelt 2001) 320
  9. ↑ a b c Otar Lordkipanidse, ArchĂ€ologie in Georgien, S. 51
  10. ↑ a b c d Otar Lordkipanidse, ArchĂ€ologie in Georgien, S. 47
  11. ↑ Otar Lordkipanidze, Nasledie Drevnei Griazii (Tbilisi 1989, Metsniereba), 104; Tariel N. Chubinishvili 1971, K Drevnei istorii juzhnogo Kavkaza (Tbilisi: Metsniereba), 30
  12. ↑ Giorgi L. Kavtaradze, The chronology of the Caucasus during the early metal age: Observations from central Trans-Caucasus. In: Antonio Sagona (Hrsg.), A view from the highlands. Archaeological Studies in Honour of Charles Burney. Ancient near eastern studies, Supplement 12 (Leuven Peeters 2004), 543
  13. ↑ a b Otar Lordkipanidse, ArchĂ€ologie in Georgien, S. 44
  14. ↑ Philip L. Kohl, Migrations and Cultural diffusions in the later Prehistory of the Caucasus. In: Ricardo Eichmann/Hermnann Parzinger (Hrsg.), Migration und Kulturtransfer (Bonn, Habelt 2001) 323
  15. ↑ John A. C. Greppin and I. M. Diakonoff, Some Effects of the Hurro-Urartian People and their languages upon the Earliest Armenians. Journal of the American Oriental Society 111/4, 1991, 721
  16. ↑ Otar Lordkipanidse, ArchĂ€ologie in Georgien, S. 45
  17. ↑ a b Otar Lordkipanidse, ArchĂ€ologie in Georgien, S. 46
  18. ↑ Otar Lordkipanidse, ArchĂ€ologie in Georgien, S. 53
  19. ↑ a b c Otar Lordkipanidse, ArchĂ€ologie in Georgien, S. 50
  20. ↑ a b Giorgi Leon Kavtaradze, The importance of metallurgical data for the formation of a Central Transcaucasian chronology. In: Andreas Hauptmann, Ernst Pernicka, Thilo Rehren, Ünsal Yalçin (Hrsg.), The Beginnings of Metallurgy", Bochum 1995. Der Anschnitt, Zeitschrift fĂŒr Kunst und Kultur im Bergbau, Beiheft 9 (Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum 84), Bochum 1999
  21. ↑ Giorgi L. Kavtaradze, The chronology of the Caucasus during the early metal age: Observations from central Trans-Caucasus. In: Antonio Sagona (ed.), A view from the highlands. Archaeological Studies in Honour of Charles Burney. Ancient near eastern studies, Supplement 12 (Leuven Peeters 2004), 545
  22. ↑ John A. C. Greppin and I. M. Diakonoff, Some effects of the Hurro-Urartian people and their languages upon the earliest Armenians. Journal of the American Oriental Society 111/4, 1991, 721
  23. ↑ Philip L : Kohl, Migrations and Cultural diffusions in the later Prehistory of the Caucasus. In: Ricardo Eichmann/Hermnann Parzinger (Hrsg.), Migration und Kulturtransfer (Bonn, Habelt 2001) 322
  24. ↑ Giorgi L. Kavtaradze, The chronology of the Caucasus during the early metal age: Observations from central Trans-Caucasus. In: Antonio Sagona (ed.), A view from the highlands. Archaeological Studies in Honour of Charles Burney. Ancient near eastern studies, Supplement 12 (Leuven Peeters 2004), 543
  25. ↑ Gamkrelidze, T. und Ivanov, V., Indo-European and the Indo- Europeans (Berlin 1985, de Gruyter)
  26. ↑ Charles Burney, Bergvölker Vorderasiens 1971: 44, 48-51
  27. ↑ Otar Japaridze, Über die ethnische Zugehörigkeit der TrĂ€ger der Kura-Arax-Kultur. Georgica 2, 1978, 15-17
  28. ↑ Otar Lordkipanidse, ArchĂ€ologie in Georgien, S. 54

Literatur

  • T. Akhundov, T , 2004. South Caucusus in the Neolithic to Early Bronze Age: The Question of epochs and periods. In: A. Sagona (Hrsg.), A View from the Highlands: Archaeological Studies in Honour of Charles Burney (Louvain, Peeters 2004), 421-436.
  • Charles A. Burney, C. A. 1989. Hurrians and Proto-Indo-Europeans: the ethnic context of the Early Trans-Caucasian Culture. In: K. Emre, B. Hrouda, M. Mellink and N. ÖzgĂŒĂ§ (Hrsg.), Anatolia and the Ancient Near East: Studies in Honor of Tahsin ÖzgĂŒĂ§ (Ankara: TĂŒrk Tarih Kurumu Basımevi). 45–51.
  • A. M Conti/C. Persiani, 1993. When worlds collide: Cultural developments in eastern Anatolia in the Early Bronze Age. In: Frangipane, M., Hauptmann, H., Liverani, M., Mathhiae, P., M. Mellink (Hrsg.), Between the Rivers and Over the Mountains. Archaeologica Anatolica et Mesopotamica Alba Palmieri Dedicata. Rome: Dipartimento di Scienze Storiche Archeologiche e Antropologiche dell’Antichita, Universita di Roma ‘La Sapienza’, 361–413.
  • Giorgi L. Kavtaradze, The chronology of the Caucasus during the early metal age: Observations from central Trans-Caucasus. In: Antonio Sagona (ed.), A view from the highlands. Archaeological Studies in Honour of Charles Burney. Ancient near eastern studies, Supplement 12 (Leuven Peeters 2004), 539-556.
  • Giorgi Leon Kavtaradze, The importance of metallurgical data for the formation of a Central Transcaucasian chronology. In: Andreas Hauptmann, Ernst Pernicka, Thilo Rehren, Ünsal Yalçin (Hrsg.), The Beginnings of Metallurgy", Bochum 1995. Der Anschnitt, Zeitschrift fĂŒr Kunst und Kultur im Bergbau, Beiheft 9 (Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum 84), Bochum 1999.
  • Karine K. Kushnareva, Tariel N. Chubinishvili, Drevnije Kultury juzhnogo Kavkaza. Leningrad, Nauka 1970.
  • Otar Lordkipanidse, ArchĂ€ologie in Georgien, von der Altsteinzeit zum Mittelalter. Quellen und Forschungen zur prĂ€historischen und provinzialrömischen ArchĂ€ologie. Weinheim, VCH 1991.
  • Rabadan Magomedov: The Kura-Araxes 'Culture' in the North-Eastern Caucasus. Problems in its identification and chronology. In: Peterson, D. L./Popova, L. M./Smith A. T. (Hrsg.), Beyond the Steppe and the sown. Proceedings of the 2002 University of Chicago Conference on Eurasian Archaeology. Colloquia Pontica 13 (Leiden Brill 2006), 142-159.
  • S. Rothmann 2003, Ripples in the Stream: Transcaucasia-Anatolian lnteraction in the Murat/Euphrates Basin at the Beginning of the Third Millennium BC. In: Smith, A. T., Rubinson, S. (Hrsg.), Archaeology in the Borderlands: Investigations in Caucasia and beyond (Los Angeles, Cotsen lnstitute of Archaeology 2003), 95-110.
  • Antonio Sagona 1984, The Caucasian Region in the Early Bronze Age. BAR lnternational Series 214, Oxford.
  • Jak Yakar 1985: The Later Prehistory of Anatolia: The Late Chalcolithic and Early Bronze Age. British Archaeological Reports, Inter. Series 268. Oxford: British Archaeological Reports.

Weblinks

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